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  • Zurück zur Natürlichkeit!

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    Obwohl dieser „Super-GAU“ nun schon ein paar Wochen her ist, ploppt das Foto von Anna Hofbauer immer noch regelmäßig in meinen News-Feeds auf:

    Quelle: t-online.de, imago
    Natürlich hat sich das ganze Netz das Maul über diesen Look zerrissen („Aber Gloom, du arbeitest doch selbst in dieser Branche!“ –> Ja, aber ich teile nicht jede kritische Ansicht!): Da seien Speckrollen, die Ex-Bachelorette habe gewaltig zugelegt, diese Rückansicht sei hässlich, wo sei nur ihre tolle Figur hin, pfundiger Auftritt, sonst so sportlich etc. …

    So, und seitdem frage ich mich, warum diese Rückansicht so viel Aufmerksamkeit bekommt.
    Man sieht einen makellosen Rücken: keine Pickel, nicht mal ein Muttermal (was für manche vielleicht zu „Makel“ zählen würde, für mich übrigens nicht), die Haut ist ebenmäßig und schön wie ein Babyarsch.
    Ja, da sind links und rechts zwei Speckrollen. Aber wer hat erfunden, dass die hässlich sind?
    Wer hat eingeführt, dass da keine sein dürfen? Wer kann beurteilen, dass Anna nur „sonst so sportlich“ ist und mit den Speckröllchen nicht?
    Die beschissene Industrie war’s mit ihren immer absurder werdenden Idealen. Und wir Idioten lassen uns von ihr infiltrieren. Lassen zu, dass Absurditäten schleichend die Realität überlagern.

    Halten wir fest: Diese junge Frau ist nicht Model sondern Musical-Darstellerin. Die muss nicht klapperdürr sein. Das ist nicht ihr Job. Und auch wenn Modeln ihr Job wäre, hätte sie das gute Recht, ihren Speck nach Lust und Laune gedeihen zu lassen und der ganzen Welt damit vor den Augen rumzuwedeln.

    Ihr seht, heute geht es um sensible, faszinierende, diskussionswürdige, Viele betreffende Themenbereiche: Ernährung/Sport/Aussehen.

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    „Gloom, du hast doch aber auch schon alles gemacht, oder?“- eine ziemlich berechtigte Frage, wenn es um Ernährungs- und/oder Sportprogramme geht. „Alles“ ist vielleicht etwas übertrieben, aber „einiges“ treffend:

    – Detlef D! Soosts „10 Weeks Body Change“
    – Kayla Itsines „Bikini Body Guide“
    – Detox mit „The Frank Juice“
    – Charlotte Würdigs „Upgrade U“
    – Paleo und Low Carb mit der „fit for fun“
    – Das „6 Wochen FatBurner Programm“ von „newmoove.com“
    – Keine Süßigkeiten in der Fastenzeit nach „June Gloom“ (ok, machen wir es kurz: Es nervt mich, es macht keinen Sinn, ich habe ein paar Mal danebengelangt. Im Großen und Ganzen haut es aber hin und die letzten knappen zwei Wochen schaffe ich jetzt auch noch.)

    Da kommt über die Jahre ganz schön was zusammen.
    Über die Jahre, in denen man sich dieses Schönheitsideal vor die Augen hat tackern lassen, das einem außerhalb der Blubberblasenwelt keiner bestätigen kann. Das sich mit anderen Schönheitsidealen beißt, weil „dicke Titten“ und „wenig Bauch“ und „großer Arsch“ und „dünne Beine“ einfach nicht vereinbar sind, wenn man nicht noch „ein paar OPs“ dazupackt.

    Um es kurz zu machen: Diese ganze Programme bringen auf Dauer nix.
    Wow, heute ist June Gloom-Erkenntnis-Tag 😉
    Kurzfristig bringen sie viel, nach zehn harten Wochen sieht man halt aus wie nach zehn harten Wochen.
    Die Schlüsselwörter lauten „nach“ und „halt“ … denn nachhaltig ist es nicht.
    Klar, diese durchgetakteten Pläne sind verführerisch, weil sie einem das Denken und Fühlen abnehmen und so die eigene Vernunft rauben. Man macht, was da steht, fühlt sich so, wie sie es beschreiben, und am Ende kommt was Ansehnliches raus.

    Aber kein vernünftig tickender Mensch kann dieses Gedrille ein Leben lang durchziehen, ohne dafür nicht auf einen Teil Lebensqualität zu verzichten. Die meisten behalten den Lifestyle danach nicht bei, verfallen einem Fresswahn, erleben den wundervoll wirksamen Jojo-Effekt, stehen dann da wie vorher, nur noch unzufriedener – inklusive mir, hatte ich auch alles.

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    Deshalb beschloss ich vor geraumer Zeit, dass jegliche Ernährungsform, die irgendetwas ausschließt, nicht die richtige für mich sein kann (Vegetarismus und Veganismus sind nochmal zwei andere paar Schuhe, darum geht es hier nicht).
    Ich erinnerte mich an früher. Da aß ich, worauf ich Lust hatte. Da gab es mal dies, mal das, mal Pommes im Freibad, mal mitgebrachte Weintrauben, mal ein Eis, mal keins. Aber es gab nie Gedanken wie „Nein, das schmeckt zwar jetzt gut, sieht aber übermorgen scheiße aus“ oder „Ich hatte jetzt zwei Schokoriegel, jetzt kann ich gleich noch die restlichen zehn aus der Packung essen. Ach, und danach die Packung Gummibärchen und dann will ich Salzstangen und Schokolade.“ Früher gab es natürliche Gelüste, die dadurch ganz automatisch maßvoll waren. Früher …

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    … wusste ich auch noch nicht, dass ich leider keine Karte erhalten hatte, als es hieß: „Hier haben wir die ‚Ich kann fressen was ich will und werde niemals dick‘-Karten.“ Wenn man realisiert, dass man nicht zu dieser äußerst raren Spezies gehört, lässt man sich leider leicht dazu verleiten, sich plötzlich auf Unsinn einzulassen.

    Ich rede nicht von einer Magersucht oder Bulimie, dazu esse ich zum Glück viel zu gerne. Aber vermutlich muss man das als Essstörung bezeichnen.
    All diese Diäten, Programme, Kuren und Aufs und Abs haben das oben beschriebene automatische Maß/diesen maßvollen Automatismus und den gesunden Stoffwechsel nach und nach lahmgelegt und schließlich abgeschaltet. Natürlichen Appetit gibt’s fast nicht mehr, man denkt bei jedem Essen daran, was es so mit sich bringt. Beurteilt es. Beraubt es dadurch eines ganzen Stücks Genuss. Streicht die Freude am Essen mit einem dicken „Das hat so und so viele Kalorien“-Stift durch.

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    Ich habe gerade mal grob meinen Freundes- und Bekanntenkreis durchüberlegt, und dabei fielen mir vielleicht drei Menschen ein, die sich absolut keine Gedanken über Kaloriengehälter ihrer Speisen machen. Die sich genau diese kindlich-natürliche Umgangsweise mit Essen bis ins Erwachsenenalter bewahrt haben. Als hätten sie einfach nie mit dem Rauchen angefangen.

    Erschreckend. Völlig paradox, dass wir uns in unserer Wohlstandsgesellschaft den Luxus „gönnen“, so mit dem Thema Essen umzuspringen.

    Ich bin ja schon froh, dass sich der Magertrend mittlerweile zu einem Fitness-Trend gewandelt hat (obwohl es da natürlich auch schon wieder ungesunde Extreme gibt). „Ernährungsprogramme“ sind „Fitness-Programmen mit Ernährungs-Guides“ gewichen. Trotzdem alles Bullshit-Geiselnehmer, wenn ihr mich fragt.

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    Und warum hast du den ganzen Mist dann überhaupt gemacht, Gloom?
    Tja, weil ich es nicht besser wusste und weil ich Spaß daran hatte, das Zeug durchzuziehen. Ich bin ein wahnsinnig strikter Mensch und stelle mich gerne Herausforderungen. Waren halt die falschen … nachher ist auch Gloom klüger 🙂

    Kommen wir zur Kernaussage dieses Beitrags: Was ist das Ziel? Was machen wir jetzt mit dieser verkorksten Einstellung zum Essen?

    Am wichtigsten ist die Erkenntnis, dass diese Programme und überhaupt alle Diäten Schmarrn sind. Dann folgt der Wunsch, zu einer natürlichen, normalen Ernährung und Bewegung zurückzufinden.

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    Ich lege euch jetzt „einfach“ mal diese Tipps ans Herz, die mir sehr geholfen haben, falls ihr euch im obigen Text irgendwo wiedererkannt habt.

    1. Essen

    Zwingt euch keine gesunden Sachen rein, die euch sonst eigentlich zum Kotzen animieren, nur weil sie in irgendeinem Ratgeber stehen!
    Wer keinen Blumenkohl mag, der muss auch keinen scheiß Blumenkohl essen. Aber keiner kann mir erzählen, dass ihm gar nix Gesundes schmeckt. Und hier liegt der Hund begraben. Versucht, möglichst viel von den guten Sachen, die ihr wirklich gerne esst, in eure Ernährung einzubauen. Dadurch verschwinden diese Zwangsgedanken irgendwann von selbst.

    Zum Thema Obst und Gemüse:
    Ich mag saugerne Spinat (egal wie), Sellerie (als gebackene Sticks), Blumenkohl (angebraten), Brokkoli (im Gratin), Auberginen und Paprika (als Ofengemüse), Spargel, Feldsalat, Ananas, Beeren, Kiwis, Bananen, Pflaumen, Erdbeeren, Melonen, Trauben.

    Ich mag nicht sonderlich gerne Tomaten (die großen), Zwiebeln, Lauch, Eisbergsalat, Zucchini, Äpfel und Pilze (Würgreiz).

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    Logische Folgerung: Die ersten Gemüse- und Obstsorten kommen ständig auf den Teller, die anderen nie.
    Gefühl dabei: Ich esse ja eh das, was mir schmeckt – und habe somit automatisch keine Gelüste auf Verbotenes.

    Zum Thema Kohlenhydrate:
    Hier ist es genauso. Wenn ihr mordsmäßig auf Brot und Nudeln steht (so wie ich), aber nicht so sehr auf Kartoffeln und Reis, dann ist das doch supernatürlich und leicht umsetzbar.

    Zum Thema Proteine:
    Lasst die Pülverchen sein. Wer keine ganz speziellen, hochgesteckten Muskelaufbauziele verfolgt, der kann seine gesunde Menge Eiweiß locker über die normale Nahrung aufnehmen.

    Zum Thema Süßigkeiten und Chipszeug:
    Das ist ja mein pochender, blutender, wunder Punkt. Aber auch da gibt’s Sachen, die ich mehr mag als andere. Für Schokolade und Gummibärchen würde ich töten, für Chips hebe ich nicht mal die Knarre. Klar, sich jeden Tag ne Tafel Triolade und ne Tüte Haribo Kirschen reinzuknallen, ist nicht besonders figurfreundlich – aber Moment, darum soll es ja auch gar nicht gehen!
    Ne Tafel Triolade und ne Tüte Haribo Kirschen pro Tag sind nämlich nicht nur nicht besonders figurfreundlich, sondern auch nicht besonders natürlich. Das braucht’s nicht. Und darauf hat man auch nicht jeden Tag Lust, wenn sich alles einpendelt, glaubt mir.

    Zusammenfassend:
    Sucht euch die gesunden Sachen aus, die euch richtig schmecken, und baut die eher ungesunden vernünftig drum rum, auf die ihr nicht verzichten könnt. Und macht euch vor allem klar, dass ihr nicht jeden Tag Unmengen von Triolade und Haribo Kirschen braucht.
    Mal dies und mal das ist total prima, aber nicht täglich dies UND das.

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    2. Trinken

    Ich saufe wie ein Loch. Also Wasser. Hat meine Mama schon früher immer gesagt, wenn ich vom Studieren heimkam. „Tschulli, wenn du da bist, brauchen wir fünf Mal so viele Getränke.“
    Genug Wasser (also 2-3 Liter Wasser, an Sporttagen noch mehr) trinken fällt mir nicht schwer. Und wieso? Weil ich es mir angewöhnt habe. Es ist nämlich nicht schwer, stets eine große Wasserflasche bei sich oder am Platz oder sonst wo in der Nähe zu haben und dann regelmäßig draus zu trinken. Zur Not lädt man sich für den Anfang halt eine App runter, die einen dran erinnert. Ihr gewöhnt euch schnell dran, garantiert.
    Wer Kohlensäure in größeren Mengen nicht so leicht schlucken kann, nimmt stilles Wasser. Keiner kann mir erzählen, dass er sich schwer tut, ein paar Gläser Wasser am Tag zu kippen.

    Ich kriege mittlerweile einen trockenen Hals, wenn ich zwei Stunden nix getrunken habe. Und dann Kopfweh. Und das kommt quasi nie vor, weil ich automatisch immer genug trinke, um das zu verhindern.

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    3. Sport

    Hier ist es wie beim Essen. Sucht euch das, was euch taugt. Das plant ihr ein paar Mal die Woche fest ein und gut is.
    Sport war bei mir zum Glück noch nie ein Problem, beziehungsweise nie so eine große Hürde, dass es mir schwer gefallen wäre, ihn in meinen Alltag zu integrieren. Meistens mache ich das gleich nach dem Aufstehen, dann ist es nämlich schon gemacht und man flutscht irgendwie mit mehr Karacho in den Tag rein.

    Beispiel Gloom:
    Taugt: HIT, Beachvolleyball, Radeln, Schwimmen, Laufen.
    Taugt nicht: Freeletics, Fitnessstudio, Yoga, Pilates, Dance-Zeug.

    Ganz wichtig sind bei mir diese drei Dinge:

    – Ich brauche Abwechslung, sonst wird mir schnell verdammt langweilig und ich verliere die Lust.
    Also gehe ich am Wochenende an der Isar laufen, mache Montags ein knackiges HIT-Training bei YouTube (hier zum Beispiel, die Gute ist super), gehe dienstags zum Volley, stretche mich mittwochs ausgiebig, verausgabe mich donnerstags wieder beim HIT usw..

    – Ich brauche sonst niemanden (außer beim Volley), denn ich trainiere immer alleine. Mein Handy ist dann im Flugmodus und ich nutze die Sport-Zeit zum Runterkommen. Da ich überhaupt kein Meditations-Typ bin, tut mir diese Stunde alleine sehr gut.

    – Ich brauche die richtige Unterhaltung dabei. Bei den HITs also einen guten Trainer wie Anne, beim freien Training horizonterweiternde dusselige YouTube-Videos (ähem, ähem), beim Laufen Hörspiele (ähem, ähem) und generell Outfits, die nicht aussehen, als hätte man sie fürs nächste Weißeln aufgehoben.

    … so komme ich auf 5 bis 6 Mal Sport pro Woche und zwar ohne Langeweile und ohne besonders aufmüpfigen Schweinehund. Danach geht es mir immer gut und egal, welche negative Emotion mich vorher erfüllt hat, sie ist danach gemindert.

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    4. Relax!

    … das ist verdammt wichtig. Lasst die Zwänge. Ihr müsst gar nix. Es soll ums Wollen gehen, nicht ums Müssen.
    Wenn ich als Kind etwas musste (Laub zusammenrechen oder Abstauben zum Beispiel), fand ich es schon direkt scheiße. Wenn ich etwas wollte (beispielsweise stundenlang ein neues Lager bauen), ging’s von selbst.
    Klar, das, was man muss, und das, was man will, ist oft nicht dasselbe. Aber wir gehen jetzt mal davon aus, dass wir eine natürliche Ernährung wollen, denn müssen tun wir ja nicht.
    Zurück zum Thema Entspannung: Wer was geleistet hat, darf sich auch was leisten. Rumhängen, shoppen, pennen … die Akkus laden sich nicht von selbst wieder auf. Man muss sie schon bewusst in die Ladestation stecken.

    So, jetzt wisst ihr Bescheid. Und ich danke Anna Hofbauer für diesen Auftritt und hoffe, dass sie sich danach gleich zwei Becher Ben & Jerry’s reingeknallt hat.

    Cheers, Gudn, shake it!

  • Danke, dass ihr endlich wieder da seid …

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    … ich kann noch gar nicht glauben, dass es wahr ist.
    Danke, dass ihr zurück seid
    mit dem absichtlichsten Comeback dieses Jahres.

    (Montreal: „Zucker für die Affen“ auf „Sonic Ballroom“)

    Heute ist ein wunderbarer Abend, um ein bisschen Unsinn zu schreiben – stimmt die geneigte Leserschaft zu? Wusste ich’s doch. Ich kenne meine Pappenheimer.
    Wir beginnen mit meiner neuen großen Liebe: Montreal. Kannte ich nicht (Spätzünder und so), habe ich beim Southside gesehen, finde ich prima. Eine Mischung als Madsen und Farin Urlaub, a bisserl wuid, a bisserl sauguad. Das hier läuft also bei mir jetzt seit dem Festival rauf und runter, ich habe schon circa zwei Menschen damit angesteckt und ihr solltet euch dringend auch beschallen, garantiert.

    So, hätten wir das 🙂 Wat jibbet sonst noch? Wir machen einfach so ein Best of der letzten Wochen, ok? Weil Zusammenhang hat dieser Beitrag eh nicht. Der schöne Mensch hier links und ich trafen bei einem Termin während des Münchner Filmfests aufeinander. Aufmerksame Leser dieses Blogs wissen, dass ich ungefähr der größte „Verbotene Liebe“-Fan der Welt bin. Nein, war. Denn wie euch unschwer entgehen konnte, wurde die beste Daily Soap aller Zeiten eingestellt. Haben wir das hier auf dem Blog überhaupt schon thematisiert? Nein. Wir tun es so:

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    Der Herr ist Wolfram Grandezka, der in der Serie ganz großartig den Schurken Ansgar von Lahnstein spielte (zugegeben einer der wenigen Gründe, warum ich VL über die Jahre treu geblieben bin). Beim Filmfest tummelten sich also diverse VL-Schauspieler, die jetzt arbeitslos sind, und ich wünschte mir die ganze Zeit inständig, dass auch ER da sein möge. Wunsch gewünscht, Wunsch erfüllt. Plötzlich stand er neben wir, wir plauschten professionell für die Arbeit und ließen dann noch dieses zauberhafte Foto schießen.

    Das rundet die 13 Jahre, die ich VL verfolgt habe, gelungen ab, finde ich. Beziehungsweise entschädigt es für das Ende. Wisst ihr, diese Serie hat mich über ein Jahrzehnt begleitet. Am Ende ist es dann wie Sommerbräune. So lange sie da ist, findet man sie schön. Und wenn sie weg ist, merkt man es eigentlich gar nicht. Tut ja nicht weh.
    Ach ja, falls Herr Grandezka gedenkt, ein zweites Mal zu heiraten (die erste war Nadja Auermann), soll er mich doch bitte mit in die Lostrommel werfen. < — Das war jetzt mutig, aber Mut tut gut. Also.

    Weiter geht’s mit unglaublichen Größen aus dem Show-Business, die ich auf Arbeitswegen traf. Hier meine Kollegen und ich (ihr müsst wissen, wenn wir am Teppich stehen und die Schdars zu uns rufen, haben wir dabei vermutlich die größere Party – „Alter, hast die Hornhaut gsehn?“ „Pst, das is alles drauf“).

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    Hier die sehr schöne und sehr schwangere Elisabetta Canalis im „Baby-Talk“ mit meiner Wenigkeit. Wer sich fragt, wer zur Hölle Elisabetta Ca-wiebitte? sein soll, der wühle mal in der Vergangenheit vom Clooney Schorsch.

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    Am Rande vom Teppich entstehen dann auch solche Sachen. Mei, muss auch sein.

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    Dann hätten wir als Kontrast zu den Arbeitsfotos ein paar sportliche Bilder. Das hier war bei unserem Sommerfest. Jawoll, der Sand hat mich wieder.

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    Außerdem versuchte ich mich vor vier Tagen erstmals im Bouldern. Das ist ja seit Jahren Trend und wie es echte Spätzünder so machen, lassen sie erst alle anderen gut in etwas werden, bevor sie es dann selber probieren. War cool, brauch ich aber nicht jede Woche. Außerdem habe ich eh noch länger was davon, einen anhaltenden, sakrischen Muskelkater nämlich.

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    Hach, würde sich ein klitzekleines Tattoo irgendwo rechts nicht wahnsinnig gut machen? Bin ja schon still, Mama.

    Dieser Sommer läuft SO gut an, ich kann’s euch gar nicht sagen. Die Girls und ich haben Tag für Tag eine Fetzengaudi. Grimassen …

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    Gang-Gelege/Gelage …

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    Gelüste …

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    Eine großartige Zeit eben. Joiners join!

    Zum Schluss noch ein paar traumhafte Erinnerungen an ein wundervolles WE im Chillertal (top Wortspiel, nech?) mit meiner liebsten Ani. Sie weilt gerade in der Türkei, lässt mich zwei Wochen im Stich und hat keinen blassen Dunst, wie sehr sie mir fehlt.
    Ich habe übrigens immer gesagt, dass ich mit Bergen nicht so viel anfangen kann. Vermutlich hat dieses Wochenende einiges bewirkt. Ich kann jetzt sehr viel damit anfangen.

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    (Man sagte mir nachher: „Die Pferdln deaf ma ned umbedingt olanga, des san Wuildpferde, die kenna beißn.“ Der kleine Scheißer hat mich aber verschont.)

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    Damit hätten wir’s für heut. Habt ein erinnerungswürdiges WE, von dem ihr als Ommas und Oppas noch euren Enkeln erzählt, verstanden? Es wird weder gepennt, noch geputzt, weil damit lockt ihr später keine Siebenjährigen an euer Krankenbett. Bleibt wach, bleibt wild.

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    PS: So true!

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