Nikon-Love Tag Archive

  • The bus will get you there yet to carry us to the lake…

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    …The club is open
    Yeah, The club is open
    Hey, the club is open
    A-come on, come on, the club is open.


    (da war zwar kein „Club open“ bzw. wir nicht mehr tanztauglich, aber The Strokes: „A Salty Salute“, ein Cover, im Original von Guided By Voices…aber Jules…)

    Ich habe gesehn: Seen über Seen. Zuerst den Bodensee (my big love, irgendwann ziehe ich da hin!), dann den Lago Maggiore, dann den Luganer See und dann schließlich der Comer See.
    Seen sind toll, sie sehen aus wie Meer, aber das ist nur eine Illusion. Einerseits schenkt die Endlichkeit einem See Ruhe, andererseits nimmt sie ihm Macht. Egal. Goethe wäre stolz auf mich gewesen, letzte Woche ging es also auf nach Arkadien zur Mailänder Möbelmesse!

    Ein Tag, 8 Stunden und 50 Minuten Zug, schon haben die Leute einen anderen Teint, dunklere Haare und benutzen eine andere Sprache. Es ist immer wieder erstaunlich, nach wie kurzer Entfernung/Zeit eine andere Welt anfängt. Und das wiederum nimmt dem Leben ein bisschen Ernst, weil Ernst ein paar Meter weiter zu Ernesto wird 😉

    Auf dem Plan stand: möglichst viel Material von der „Salone Internazionale del Mobile“ mitbringen. Designer-Interviews, Reportagen, usw.. Das Equipment: Suze und ich, diverser Elektrokram und Motivation, bergeweise Motivation, der selbst dreistündige Anreisewege nicht am Ego kratzen.

    Damit ihr euren Tagesablauf nicht über den Haufen werfen müsst: Alles in Bildern…und die Ergebnisse der Forschungsreise seht ihr auf flatmaids.de. Anbei: Bitte hier Fan werden, damit helft ihr unserem Abschlussprojekt enormös, also, Arsch hoch!

    Sehr erfreulich auf einer Fahrt Richtung Mafia: Der Reißverschluss der Lieblingstasche geht kaputt. Glücklicherweise war ich zu müde, um bad words loszuwerden und bettete mein Haupt lieber wieder flott auf dem Prinzessinnenkissen:

    Sollen wir ein kleines Seen-Ratespiel machen? Als Preis für die Lösung dieses Sees gibt’s den Bodensee:

    Auch wenn sie die Mafia, Luca Toni und Fiat hervorgebracht haben – bei den Städtenamen haben’s die Arkadier drauf 🙂

    An dieser Stelle erinnere ich freudig an die „TKKG“-Folge „Heißer Draht nach Paradiso“:

    Endlich da, der Comer See 🙂

    Meine Wenigkeit mit platter Frise aber praller Stimmung und der See (im Hintergrund sehen wir George Clooney, bitte an dieser Stelle beide Augen zudrücken):

    In Italien muss man ein paar Besonderheiten beachten, zum Beispiel darf man sich nicht öffentlich die Zähne waschen:

    Die Arbeit ruft – Möbelmesse Mailand (nicht auf dem Plan ersichtlich, liegt natürlich kilometerweit außerhalb):

    Grässliche Spiegel haben die da…ich sag’s euch! Alle anderen gesichteten Möbel (durchaus hübsche Exemplare dabei) gibt’s auf flatmaids.de! Das im Hintergrund ist übrigens nicht der Clooney Schorsch, sondern mein kleiner flotter Pressetrolley. Sieht kacke aus, ist aber praktisch. Wie Ritter Sport.

    Dieses Bild würde jeden Touristen anziehen, nicht wahr ;)?

    Dieses aber gefälligst schon 🙂

    Und dieses vor allem Touristen maskulinen Geschlechts (ohne Geschmack):

    Nach zwei Tagen Messe war der Spaß Stress auch schon wieder rum…die Rückreise trat ich über Verona an (man muss seiner Stadt schon wenigstens einmal im Jahrzehnt einen Besuch abstatten!), toller Bahnhof!

    Tschüss Comer See und Clooney Schorsch! Wir haben euch zwar beide nur flüchtig im Hintergrund durch’s Bild huschen seen, äh, sehen, aber trotzdem danke 🙂 Die ellenlangen Touren in öffentlichen Verkehrsmitteln, unsere plötzlich auftretende Pollenallergie, die Bestechung des Busfahres mit Pizza bei Nacht ob der Ticketlosigkeit, die Führung durch Como von Muhammad vom falschen Bahnhof zum Taxistand bei Sturm und Dunkelheit, den Schienenersatzverkehr auf der Rückreise und meine erste Erkältung seit der Mandel-OP – all das ist pupsklein gegen all die Bilder, die die Erinnerung stützen.

  • Arc de Triomphe, Champs-Élysées, Marc Jacobs, Jardin des Tuileries und Louvre – „Mei, oh mei, ich hab Sonnenbrand!“

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    Weiter geht’s, damit das auch alles aus einem Guss ist: Arc de Triomphe, Champs-Élysées, Marc Jacobs, Jardin des Tuileries und Louvre. Wir verließen bei Kaiserwetter das Hostel und düsten los zur Höllentour.
    Unsere Métro-Station, genau passend: Ich = Jules, Pedi = Joffrin.

    jules

    Irgendwie fühlt man sich in Paris von fast jeder Sehenswürdigkeit erschlagen, weil die so exorbitant sind.

    arc

    pedi-action

    pedi-champs

    juli-champs

    Ein bisschen Shopping bei Marc Jacobs musste auch sein:

    marc

    Er dachte sich nur seinen Teil…

    oh-gott

    Mittags im Jardin des Tuileries:

    jardin

    happy-shopped

    pedi-et-moi-jardins

    juli-jardins

    baguette-jardins

    Strandfeeling bei starker Sonneneinstrahlung:

    sand

    herz

    Weiter zum Louvre, stets bis an die Zähne bewaffnet:

    fotos

    Kindereien…

    pedi-jump

    juli-jump

    pedi-pyramide

    bogen

    Abends fielen wir tot ins Bett, konnten uns aber noch zur Planung des nächsten Tages, zum Auspacken der Shoppingschätze und zum Moulin Rouge aufraffen. Dazu aber morgen ein neuer Post. Et sur ce, bonsoir!

    plan

    shopped

    PS: Kauft keine Reiseführer vom ADAC. Man liest einen Eintrag und weiß danach nicht, über was man etwas gelesen hat. Sehr langweilig. Zur Orientierung aber ok.