I’m sorry Tag Archive

  • Slow down everyone …

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    … You’re moving too fast
    Frames can’t catch you when
    You’re moving like that.

    (Jack Johnson: „Inaudible Melodies“ auf „Brushfire Fairytales“)

    Hier war schon mal mehr los. Und woran liegt das? Daran, dass so viel los ist. Klingt widersprüchlich, denn wenn viel los ist, gibt es viel zu berichten. Aber für einen Eintrag hier brauche ich Muße, denn ihr seid ja ein gewisses Qualitätslevel gewohnt :). Zwischen all dem Zeug ist aber leider nur Platz für (zu wenig) Schlaf. Ich weiß, ich weiß, Stress macht Falten und schlägt auf die Gesundheit. Ich gelobe wirklich Besserung.

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    Aber kennt ihr das? Wenn ich euch so richtig rastlos fühlt, weil ihr von einem schönen Ereignis zum nächsten stürmt – dabei aber völlig das Gefühl für euch selbst verliert und plötzlich erschrocken stehenbleibt, weil ihr fühlt, dass der Akku dabei leer geworden ist und jetzt dringend an die Ladestation muss, weil sich der (!) Gerät sonst ausschaltet? So geht’s mir grade. Aber da mittlerweile sogar schon Beschwerde-Mails in meinem privaten Postfach eintreffen, packe ich den Stier jetzt bei den Hörnern und hacke mitten in der Nacht diese Zeilen ins System. Tut gut. Servus mitnand :).

    Dieses Bild entstand bei einem entspannenden Heimatbesuch vor nicht allzu langer Zeit. Ich finde, man sollte öfter an Blumen riechen. Ich hatte in diesem Fall Glück, denn wie mein Papa bedachtsam feststellte, waren die „Magnolien über Nacht wieder wegen der scheiß Kälte verreckt“. Timing ist alles, hatte ich schon immer raus ;).

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    Zwischen dem letzten Eintrag und diesem hier kam nämlich irgendwie der Frühling. Ich habe bereits artig das ganze dunkle Winterschuhwerk gesäubert, geputzt und verräumt und die luftigen Sommertreter ins Regal gestellt.

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    Angegrillt ist übrigens auch. Meine Schwester hatte Geburtstag (erschreckend, plötzlich sagt sie das Alter, das ich kürzlich noch sagte. Werden immer älter, die jungen Dinger) und hat ihr Fleisch natürlich standesgemäß markiert.

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    Markiert wurden auch Oli und ich. Wir gingen beim „Wings for Life World Run“ an den Start. Knapp 14 Kilometer bei starkem Regen über Teer, durch Matsch und Berge rauf und runter. Ich sag’s euch, das war super! Da machen wir nächstes Jahr wieder mit!

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    Ich halte mich derzeit tatsächlich viel an der frischen Luft auf. Macht tolle Haut, und dieses Serotonin erst, sehr zu empfehlen. Wenn ich morgens laufen gehe oder meinen Arbeitsweg radle, dann ist das für mich wie Meditation. Ich war seit mindestens sechs Wochen in keinem öffentlichen Verkehrsmittel mehr. Bah, da graust es mir gleich. Kann man süchtig nach Radfahren sein? Wenn ja, dann bin ich es. Wenn nicht, dann erfinde ich diese Sucht. Es gibt doch wirklich nur wenig, was schöner ist als Strecken radelnd zurückzulegen. Man sieht so viel, man atmet so viel, man hört so viel Musik (darf man nicht, ich weiß. Aber das hier sollte als Grund genügen).

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    So sehr mich das Geradel beflügelt – es gab da einen Vorfall, der mein Herz fast schwer geschädigt hätte. Meine seit Jahren erprobte Festival-Begleitung Änn sprang ab. „Hochzeit einer Freundin“ und so. Ich riet zur Kündigung der Freundschaft mit der baldigen Braut, damit Änn nicht hingehen muss, aber mein Vorschlag wurde abgelehnt.

    Zum Glück wollte eine Arbeitskollegin „einspringen“ und mitfahren – ich war beruhigt. Blöderweise schenkten ihre Eltern ihr ein Wochenende in Hamburg, genau am Southside-Wochenende (dass die Leute heutzutage aber auch nicht mehr ordentlich recherchieren können, ich sollte Kurse anbieten).

    Mir wurde es zu blöd, ich sprang selbst ab. Im letzten Moment vermeldete dann aber eine weitere Freundin: „Southside? Da wollt‘ ich schon immer mal hin“. Gesagt, gekauft. Die Sache sitzt jetzt. Ihr könnt euch eventuell ansatzweise vorstellen, wie dieser Blog ohne die seit vielen, vielen Jahren bestehenden Tradition des Festival-Nachberichts gelitten hätte. Da hätt‘ ich gleich dichtmachen können, im Ernst ;).

    Damit wir auch heute einen abrupten Themenwechsel drinhaben, kommt hier ein abrupter Themenwechsel. Ein Outfit. Bittesehr. Es besteht aus meinem liebsten, schwarzen Kleid in Schwangerschaftsmoden-Form. Hach, das lieb ich! Auch wenn meine Mama neulich mal sagte (ich hatte es ihr beim Heimatbesuch in die Wäsche geschmuggelt, sonst wasch ich übrigens eigenständig): „Also was du dir immer kaufst …“

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    Gegen Ende kommen wir aber noch zu einem Grund, warum ich in letzter Zeit so gestresst war. Das Reisen, das viele Reisen. Ich war quasi kein Wochenende in München, sondern tingelte ständig for the job quer durch Deutschland.

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    In Berlin hab ich zum Beispiel mal wieder Josefinchen (Preuß) getroffen. Sie ist das Testimonial der neuen Magnum-Eissorten „Pink Himbeere“ und „Black Espresso“ (kleiner Tipp: Trinkt nen Kaffee und esst ein „Pink Himbeere“ dazu, beste Kombi. Ich finde ja, Kaffee hat nirgends was zu suchen außer in einer Tasse).

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    Ach ja, die größere Geschichte ist eigentlich die, dass Ellen von Unwerth Josefine für diese Kampagne fotografiert hat. Und mich/uns nach dem Interview auch (Selfie nennt man das). Das soll mir mal wer nachmachen. Die fotografiert sonst nur Stars. Ähem.

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    Dann war ich noch in Hamburg. Immer wieder ein krasser Unterschied zu Berlin. Mich würden ja beide Städte mal reizen, um ein Jährchen dort zu leben. Kommt wer mit?

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    Zum Schluss noch eine pipileichte Aufgabe. Wer fehlt an/auf diesem Tresen?

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    Ganz zum Schluss habe ich noch einen Buchtipp für euch, weil ihr sicher vernünftiger als ich seid, und viel mehr Zeit mit Büchern auf Balkonien als mit elektronischen Kommunikationsmitteln auf Reisen verbringt.

    So, und damit jetzt gute Nacht, ihr Flitzpiepen. Ich düse morgen nach Regensburg zu Shorty und wir hauen ordentlich auf die Kacke. Ihr kauft derweil bitte „Geschenkt“ von Daniel Glattauer (bestes Buch seit sehr Langem), macht euch einen Kaffee (das Eis könnt ihr meinetwegen weglassen) und setzt euch raus. Das Handy bleibt drin. Und dann lest ihr ein halbes Stündchen und seht selbst, wie sehr das den Geist entspannt. Ich verspreche, ich werde das jetzt auch wieder öfter tun.

  • There is mass confusion in the forest…

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    …I heard it on the radio
    And they’re bringing in some guy
    And he is gonna go on
    About all the things he don’t know
    And there’s some girl in the background
    Screaming something about missing trees
    And I’m wondering
    Where did they go?

    (Tegan and Sara: „Our Trees“ auf „Under Feet Like Ours“)

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    Das war einer der ersten Songs der kanadischen Zwillinge, die ich gehört habe. Ich erinnere mich noch genau daran, als ich durch den Wald joggte und diese kleine Indie-Band für mich entdeckte. „Our Trees“ passte gut zu diesem Lauf. Jahrelang liebte ich sie sehr und Ende 2009 war ich nicht auf dem Konzert, weil ich so enttäuscht
    vom neuen Album bin.

    Es schneit unentwegt. Ich hasse das so sehr. Werde mich die Tage vergraben und Filme gucken und meine neuen CDs bis zur Vergasung hören (wurde Zeit, dass ich diese meine Lieblingsmusik ins Regal stellen kann) und viel gesunden Scheiß essen. (Nein Muse, unser Treffen vergesse ich nicht!)

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    Außerdem muss ich mich dringend weiter mit den Rolling Stones befassen. Dieses schrammelige Zeug erwärmt mein Herz. Und „Stealing My Heart“ ist so prima. Sorry für das schlechte Video. Man sollte halt nie das erste nehmen.