I Got Music In My Blood Tag Archive

  • I Like The Way This Is Going …

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    … I like the color of your hair,
    I think we make a handsome pair.
    I can only see my love growing
    I like the way this is going

    (Eels: „I Like The Way This Is Going“ auf „Tomorrow Morning“)

    Ach du lieber Himmel, bin ich eine schlechte Bloggerin! Am 25. Dezember 2017 ging das letzte Posting live. Das ist nicht tragbar. Aber June Gloom wäre nicht June Gloom, wenn da nicht noch was käme.
    Also machen wir jetzt, im zweiten Quartal des Jahres, einen schönen Mashup der letzten Monate.
    Ich sag’s euch, 2018 ist wild gestartet und hat mir so viele schöne Momente beschert.
    Kommense mit, geneigte Leserschaft, Update, jetzt!

    Wir beginnen mit einem kleinen, lange ersehnten Wellness-Urlaub, den Brezi und ich in Kitzbühel verbracht haben. In diesem Jahr sollte es mal nicht im Februar in die Ferne gehen, sondern in die Nähe. Natürlich missbrauche ich auch im nahen Süden andere Lebewesen für bildstarke Erinnerungen.

    Im nächsten Jahr möchte ich aber wieder gen Sonne aufbrechen. Sri Lanka, Thailand und die Karibik bringen einen dann doch mehr raus aus dem Alltag.

    Als nächstes hätten wir das hier, eine andere kurze und kurzweilige Alltagsflucht. „Fack ju Göhte – das Musical“ feierte in München Premiere und haute mich um. So um, dass ich vor Kurzem nochmal drin war. Ich hatte Klamauk und schlechte Witze erwartet, stattdessen haben die Damen und Herren ein wirklich unterhaltsames, herziges und sehenswertes Stück auf die Beine gestellt. Heult leise und geht rein!

    Machen wir gleich musikalisch weiter. Ich besuchte zwei Konzerte von zwei Herren, die ich beide schon unzählige (!) Male gesehen habe und deren Repertoires ich auswendig mitsingen kann. Ich beehre beide jedes Mal wieder gerne, wenn sie in München gastieren, weil an diesen Abenden sicher gestellt ist, dass sie gut werden.

    Die Rede ist zum einen von Brian Fallon, auf den ich vor gefühlt zehn Jahren mal im Musikexpress stieß. Zu Studienzeiten kaufte ich allmonatlich dieses Magazin und hörte in alles rein, was ich nicht kannte, was aber interessant klang. So entdeckte ich nicht nur meine Lieblingsband Rilo Kiley, sondern auch Ingrid Michaelson, Tegan and Sara – und The Gaslight Anthem. Die pausieren zwar gerade, aber Brian macht solo weiter und die neue Platte „Sleepwalkers“ ist wieder verlässlich.
    Nichts Bahnbrechendes, aber ihr wisst ja, dass ich es bei Musik mit „more of the same good“ halte und mich nicht auf Experimente einlasse.
    Das Konzert in der neuen Theaterfabrik (natürlich suchten wir erst am Ostbahnhof nach der alten Theaterfabrik und schafften es dann gerade noch pünktlich nach Johanneskirchen zur neuen) war solide, mitreißend und herzwärmend. Ich liebe einfach jeden einzelnen Song und habe großen Respekt vor der Leidenschaft, mit der Brian seinen Job macht. In meinem zweiten Leben ziehe ich das mit der Musik auch durch. Ich glaube, wenn es halbwegs läuft, kann es sehr erfüllend sein.

    Gentleman Nummer 2 war natürlich Olli Schulz:

    Ich mag seine pathetische Ader und seine kleinen Späße. Bester Witz während dieses Konzerts:
    Zwei Freunde, einer hat grad tapeziert, der andere holt sich Tipps.
    Freund 1:“Wie viele Rollen hast du gekauft? Du hast doch auch so 30 qm, gell?“
    Freund 2: „Ja, 12 Rollen“
    Freund 1 kauft 12 Rollen, tapeziert, aber ihm bleiben komischerweise 4 Rollen übrig.
    Freund 1: „So, habe tapeziert, aber bei mir sind 4 Rollen übrig geblieben“
    Freund 2: „Ja, war bei mir auch so“

    Machen wir mal mit Ostern weiter. Ich verbrachte das lange WE bei meiner Familie und einem Häschen.

    Ähnlich putzig finde ich dieses alte Foto von meiner Schwester und mir. Böse Zungen machen sich über die Haube lustig und bezeichnen den Spitzenkragen als „Tischdecke“. Sie sahen als Kinder sicher grässlich aus.

    Natürlich wurde auch noch ein bisschen gereist. Einmal beruflich nach Los Angeles (das clevere Leserlein kombiniert und schaltet am 19. April um 20:15 Uhr einen bekannten Privatsender ein) …

    Und einmal nach London:

    Jetzt folgt noch ein Kessel Buntes, weil’s gar so schön ist, hier wieder zu schreiben. Zudem gibt es zu jedem Foto eine Feststellung.

    Das „Erwachsenen-Tabu“, das ich für einen Abend mit Freunden angeschafft habe, ist gar nicht so erwachsen.

    Ich hatte immer beteuert, kein Blumenmädchen zu sein.
    SCHENKT MIR MEHR BLUMEN, ICH STEH JETZT DOCH DRAUF!

    ENDLICH kann ich wieder morgens laufen gehen, weil es mir ob der angenehmen Temperaturen nicht mehr die Lungen zerfetzt. Mittlerweile laufe ich sogar extra zum Englischen Garten, um dieselbe Runde zu laufen, die ich immer lief, als ich noch in Schwabing wohnte. Nach wie vor einer meiner Lieblings-Spots: Die Brücke unten, von der man auf die Surferbrücke gucken kann. Morgens um 7 sind da wenig Touristen und sie hat eine besondere Magie.

    Manche Firmen machen wirklich gewitzte PR.
    Die Story hinter diesem eigens für mich personalisierten Kissen:

    Ich (1,78 groß) zu Kostja Ullmann (1,70 groß) in einer lauten Menschenmenge: „Lass mal noch ein Foto machen, meine beste Freundin ist ein Riesenfan“
    Kostja: „Foto? Klar, gern.“
    Ich: „Ich geh ein bisschen in die Knie, dann sehen wir gleich groß aus.“
    Kostja: „Wir gehen auf die Knie? Ok.“
    Die Folge: Wir knieten beide für ein Foto zwischen 1.000 Menschen und ich war wieder größer.

    Die hier ist tatsächlich sehr talentiert. Ich durfte einem unplugged-Konzert während der Berlinale lauschen und muss zugeben, dass ich sie mittlerweile sehr schätze. Zu „Satellite“-Zeiten sah ich sie als unangenehme Göre, mittlerweile als stilsichere Frau, die wirklich was kann (sie lässt auch mittlerweile diesen britischen Akzent weg ;)).

    So, und nachdem ihr jetzt Bescheid wisst, was bei der Gerät so abgeht (wer es immer noch nicht checkt, klickt hier), entschwinde ich Richtung Portugal. Änn und ich tun uns nochmal ein Beachvolleyball-Camp an. Ihr wisst schon, viele Bälle, viel Sand, viel Sonne, viel Meer, viel Spaß, wenig Handy, wenig Klamotten, wenig Make-up. Ich kann’s kaum erwarten. Wer nachlesen will, wie es vor 1,5 Jahren auf Sardinien zuging, klicke hier.

    Ihr nehmt euch bitte währenddessen das hier zu Herzen. Das ist immens wichtig, finde ich.
    Und meine Verhaltensratgeber habt ihr ja wohl ob guten Gelingens noch immer befolgt.

  • Have yourself a merry little Christmas …

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    …Let your heart be light
    From now on,
    our troubles will be out of sight.

    (Judy Garland …)

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    Liebe Kinderlein,

    an dieser Stelle gibt es Stille. Stille, die mich nach dem Sturm gepackt und ihre Krallen in mein Fleisch geschlagen hat. Ich weiß schon vom letzten Mal, wie sich das so ungefähr anfühlt, wenn mit einem Mal der ganze Zauber verpufft. Wenn das Ereignis, auf das man lange hingearbeitet hat, vorbei ist und ein bisschen Konfetti übrig bleibt.

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    Hach, ja, was soll ich sagen – außer DANKE? Ihr wart so ein tolles Weihnachts-Publikum! Ihr habt brav die Rentiergeweihe aufgesetzt, gerasselt, geklatscht, sogar mitgesungen und noch dazu habt ihr euch so schick rausgeputzt, dass ihr wunderschön aussaht von da oben.

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    June Gloom und The Project durften wegen euch wieder einen unvergesslichen Abend erleben. Ich hoffe, wir konnten euch einen ebensolchen bereiten.

    Verzeiht uns die Patzer und dass wir keinen Udo Jürgens-Hit auf Lager hatten (RIP, großer, alter Mann!) – einmal verrückt sein und aus allen Zwängen flieh’n!

    Selbstverständlich wurde wieder gefilmt und das Ding kommt bald ins Internet. Aber das hat Zeit. Vieles hat Zeit, finde ich. Vor allem habe ich jetzt ein wenig Zeit, um das Konzert zu verarbeiten. Es war so unglaublich toll. Es hat mich so erfüllt und das hallt noch nach. Ich hatte so viel Freude! Letztes Mal war ich davor gar nicht nervös, währenddessen dann aber sehr. Diesmal war es andersrum. Ich würde das Ganze am liebsten allersofortest wiederholen. In Endlosschleife. Falls also wer wen kennt, der wen kennt … wir sind dabei!

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    Gesonderter Dank gilt dir, Markus! Dafür, dass du mich nicht verprügelt hast, weil ich dir mehrmals falsche Akkorde diktierte und am Tag des Konzerts noch gerne diese und jene Änderung der Setlist wünschte. Dafür, dass du mir so viel Sicherheit gibst, dass ich mich diesmal sogar getraut habe, was zu trinken. Dafür, dass du den weiten Weg von Nürnberg auf dich und keine Gage nimmst (das ändern wir aber jetzt. Es kostet ab dem nächsten Mal 43 Euro pro Nase). Dafür, dass wir einfach einen Heidenspaß an der Sache haben. Du bist toll!
    Ein riesiges DANKE geht auch an Emanuel, unseren Agenten (das bestimmen wir jetzt einfach), der uns immer wieder in seine Agentur holt, um aufzutreten. Du vertraust uns, lässt uns einfach machen und am Ende sind alle glücklich. Hoffentlich geht das noch lange so weiter. Auch du bist toll!
    Toll ist auch der Indi, der sich für das Duett selbstlos zur Verfügung und neben mich gestellt hat. Chapeau, auch du sahst blendend aus!

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    Und jetzt hoch die Tassen! Feiert ein schönes Weihnachtsfest!

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    PS: Danke an Stevo für die Bilder! Auf dich ist Verlass!

  • You burned, you heated, you smiled, you held a key…

    …I discovered something that – was missing in me
    At the same time I knew that I would not stay
    I realized that I would walk away.

    (June Gloom: „Bonfire“)

    So, ich mach’s kurz und schmerzvoll: Ich düse jetzt ab nach California und da hat es geschmeidige 27 Grad. Dort werde ich ganz viel Eis essen, etwas shoppen, Britney zujubeln, mit dem Heli über Vegas fliegen, dem Sonnenunter- und Aufgang am Grand Canyon beiwohnen, Delfine beobachten, surfen … ja, ja, all das werde ich mit Oli tun (ok, die Tasche muss er sich nicht kaufen) und ihr gönnt mir das gefälligst. Wenn noch einer sagt „Ich bin so neidisch“, setzt’s was.

    Natürlich lass ich euch noch was da – meinen neuen Song „Bonfire“. Wurde nach acht Monaten der Schreibblockade auch Zeit.

    Cheers, ihr Nasen. Stellt viel an, bleibt nicht sauber und verhaltet euch möglichst unvernünftig. Den Rest übernehmen wir.

  • Das war die schönste Zeit, weil alles dort begann.

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    Was wir nicht können,
    ist irgendwas wiederholen.
    Kein Augenblick, kein Moment
    kann sich je wiederholen.
    …und warum sollten wir auch?

    (Bosse: „Schönste Zeit“ auf „Kraniche“)

    Die Anfragen häufen sich auf allen Kanälen. Facebook, Handy, WhatsApp, E-Mail – sämtliche Postfächer laufen über, weil ihr neugierigen Nasen endlich den Southside-Nachbericht sehen wollt. Da ich so ein netter Mensch bin, setze ich mich jetzt am Freitagabend drei Stunden hin, sortiere Bilder, lade hoch, lade rein und überlege mir, wie ich das letzte Wochenende möglichst bildhaft in Worte fassen kann (und ich freu mich drauf, hihi). Ich weiß jetzt schon, dass ich scheitern werde. Weil man sowas nicht originalgetreu niedertippen kann. Aber meine guten Freunde, die Bilder, werden helfen. Also schnappt euch ein Dosenbier, fahrt den Klappstuhl auf oder rollt die Matte aus und packt euch die Sonnenbrillen in die Gesichter. Denn diese 50 Bilder schillern gewaltig. Et voilà!

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    Wir haben zum beinahe zehnten Mal den mobilen Teil unseres Lebens in ein kleines Auto gepackt und nach Neuhausen ob Eck geschossen. Aus Wohnung wurde Zelt, aus Schlafzimmer wurde Schlafsack, aus Bad wurde Kulturbeutel, aus Sofa wurde Campingstuhl, aus Küche wurde – äh – die Fressmeile.
    Wie einfach es doch ist, alles herzugeben.
    Wie leicht es doch ist auszubrechen, um einfach nur zu leben.

    Im Auto genehmigte sich Änn ob des etwas sehr zähen Staus schon mal eines unserer royalen Radler. Aus gegebenem Anlass wählten wir die gute Marke „Adelskronen“ und wurden nicht enttäuscht. Eignet sich perfekt als leichtes Frühstück oder Schlummertrunk.

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    Wie von Zauberhand stand auch schon unser Zelt im Zauberland und wir machten es uns bequem, um auf die Nachhut zu warten.

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    Diesmal wählten wir wieder unseren Stammplatz direkt an der Landebahn. Zwecks der Gaudi und so. Dieses Gefühl, wenn man da ist, alles steht, langsam die Sonne untergeht und einfach nichts zu tun ist, außer Spaß zu haben, ist das befreiendste auf der Welt. Dann kann einen selbige nämlich so richtig gepflegt … weil man nicht mitdreht. Weil man ruht.

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    In den Abendstunden traf dann auch die Nachhut ein und unsere Campcrew war komplett. Was wir so gemacht haben, erzähle ich jetzt lieber nicht. Stattdessen folgen ein paar brave Fotos:

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    So, los geht’s mit den Konzerten. Erstaunliches geschah: Obwohl beim diesjährigen Line-up niemand dabei war, für den ich sofort alles stehen und liegen lassen würde (also die Strokes waren halt nicht da heul2.jpg), war es musikalisch eines der besten Jahre! Weshalb? Weil …

    Die Augustines haben eröffnet. Das ist quasi fast unschlagbar und legt die Latte sehr hoch.

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    Dann kamen etwas ungewollt Franz Ferdinand in die Quere, die ich in meiner Jugend (scheiße, lang her!) bis zur Vergasung gehört habe. Ich sag’s euch, man muss nur zehn Jahre Platz lassen zwischen den Konzerten, so konstruiert man 1A Flashbacks.

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    Vom Bosse-Konzert sieht man leider nicht viel, weil ich zu sehr geschwelgt bin. Aber lasst euch raten: Geht zum nächsten in eurer Nähe. Dieser kleine Mann ist ganz groß! Ich hab noch nie erlebt, dass wegen Überfüllung niemand mehr ins Zelt durfte.

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    Lykke Li am Abend war eher ein Lykkenfüller, aber ich bin dankbar, dass ich sie jetzt wieder auf dem Schirm habe. „Sadness is a Blessing“ ist so wunderbar. Und sie hat sich von einem schüchternen Häschen in einen schwarzen Schwan verwandelt. Ein Hippie-Mädchen in dunkel, wenn man so will. Extrem schön anzusehen.

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    Nach Mitternacht ließen wir uns noch von sehr sympathischen Belle & Sebastians in den Schlaf wippen bzw. gen Disco-Zelt entsenden. Was für ein grandioser FF (Festival-Freitag)!

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    An Tag 2 packte uns wie immer der Dekorations-Rappel. Also ich rede von Selbst-Dekoration. Änn hatte fleißig vorgesorgt und diversen Körperschmuck bei der Hand. Sehet selbst ;).

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    (Ja, wir lieben uns so sehr, dass wir auf Fotos automatisch Kussmünder formen.)

    Besonders schön finde ich übrigens diesen Körperschmuck/Biertransporter. So charmant schmuggelte Änn unsere Dosen mit aufs Festival-Gelände. Vermutlich krieg ich Hausverbot, wenn sie das lesen. Also sagt es nicht weiter!

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    Ebenfalls ansehnlich: die diesjährigen Freundschaftsbänder. Ich setzte auf knalliges Pink, Änn entschied sich für dezenteres Rosé. Mal sehen, ob sie bis 2015 durchhalten.

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    So, wir driften ab. Wo machen wir weiter? Ach ja, am besten mit Mario. Der war nämlich auch da. Wir dachten uns, wenn sie ihn nicht mit nach Brasilien nehmen, nehmen wir ihn halt mit nach Neuhausen ob Eck.

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    Kleiner Scherz. Wir machen mit Musik an Tag 2 weiter.
    Da hätten wir We Invented Paris – eine Kombo aus der Schweiz. Hatte ich vorher nie gehört, können sich aber hören lassen. Der eine Gitarrist heißt Bruce Klöti. Ich finde, allein das ist ein Grund, diese Band nicht zu unterschätzen.

    Jetzt muss ich kurz auszucken. Ihr kennt ja meine grenzenlose Liebe zu schönen Frontmännern von tollen Bands. Seit jetzt sei also offiziell: Wenn Julian Casablancas nicht mag (was eher wahrscheinlich ist, weil er ja schon eine Jules zur Frau hat – blöderweise bin das nicht ich), nehme ich Thees Uhlmann. Seit seinem Southside-Konzert bin ich sowas von verliebt in diesen Mann, das geht auf keine Kuhhaut. Ich erkläre diese Liebe jetzt nicht, würdet ihr eh nicht verstehen. Denkt einfach dran, bei Gelegenheit seine Musik zu hören und ihm meine Nummer zu geben, wenn er euch über den Weg läuft. Danke vielmals.

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    Den Abend schlossen Casper (h-e-i-ß-e-r Tüp), die Kooks (wie bei Franz Ferdinand – heißer Flashback), Arcade Fire (trotz des Namens nicht heiß, zumindest nicht für mich) und Tocotronic (mir war heiß im Zelt). Keine Bilder von den Brankos, lieber von der Stimmung. Mal ganz im Ernst: Gibt es etwas Besseres, als bei Sonnenuntergang zwischen guten Leuten zu sitzen, was Gesundes mit einem Liter Schokolade übergossenes Obst zu essen und top Musik zu hören?

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    Tag 3: Sonntag. Noch ein letztes Mal Gas geben, auch wenn die Muskeln schon lahm sind und die Ohren sausen. Aber diese vier Konzerte waren auch nochmal erinnerungswürdig.

    The Wombats: Waren schon mal besser. Aber irgendwie wirkte Murph fröhlicher als sonst. Vielleicht ist er nicht mehr auf Anti-D und hat den Song deshalb nicht gespielt. Wenn das der Preis ist, dann zahl ich ihn gern.

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    Zwischendrin Interpol: Die durchschneiden die Luft. So eindringliche Musik. So ein präsenter Paul Banks.

    Und dann ist alles explodiert. Kraftklub. „Ich zieh mich aus, wenn sich fünf Paar Brüste finden“, bot Felix an. Er hatte den Satz nicht beendet, da waren besagte Objekte nackt in der Luft zu sehen (nein, ich habe mich dezent zurückgehalten). Was folgte, würden manche Personen sicherlich mit „Es hat einfach so eine Eigendynamik entwickelt“ beschreiben. Rotierende T-Shirts, fliegender Müll, springende wirs. Grande.

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    Das letzte Konzert gab Lilly Allen. Wie wunderbar sie ist! Extrem gute Stimme, Vollprofi, mitreißend, ein bisschen crazy. Ein würdiger Abschluss.

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    So, was haben wir jetzt noch an Bilder-Restbestand? Ein Panoramabild zum Beispiel:

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    Was entdecken wir darauf? Genau, etwas Neues! Ein Riesenrad! Mussten wir natürlich rein 🙂

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    Und natürlich zwängten wir uns auch in die Fotobox. Ein Teil ist ob der Enge leider nicht zu sehen.

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    Und jetzt sind drei Stunden vorbei, ich gucke auf EinsPlus das Southside-Special und gebe mich der süßen Melancholie hin. Danke Deko-Änn, Chanel-Stevo, Playboy-Benni-Bunny, Massage-Tensh und Gerät-Christian. Schöner kann man’s nicht machen. Wir sind Vollprofis. Auf nächstes Jahr!

    PS: Meine Lieblingsband war übrigens diese Dixie-Band hier:

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  • Comes And Goes In Waves.

    So ist das, es kommt und geht in Wellen. 2009 schwappt über in 2010, in einem Jahr wiederholt sich das alles und so manches Mal in diesem neuen Jahr werden wir uns wünschen, wir wären am Meer und eine große Welle würde uns packen und mitreißen.

    Auch wenn ich jetzt spät dran bin, will ich euch die Songs zeigen, die mich 2009 immer wieder mitgeschleift haben. Durch die Sphären, woanders hin. Viel Spaß beim Treibenlassen.

    1. A Camp – Love Is Stronger Than Jesus
    2. Noah & The Whale – Instrumental I
    3. Noah & The Whale – Love Of An Orchestra
    4. Noah & The Whale – Instrumental II
    5. Ingrid Michaelson – Sort Of
    6. Ingrid Michaelson – Men Of Snow
    7. Carla Bruni – Quelqu’un m’a dit
    8. Regina Spektor – Laughing With
    9. Regina Spektor – Eet
    10. Regina Spektor – Wallet
    11. Lily Allen – Naive
    12. Ingrid Michaelson – Maybe
    13. Lauren O’Connell – Levers And Gears
    14. Kaitlyn Smith – Crushed And Created
    15. Ingrid Michaelson – A Bird’s Song
    16. Anouk – Love
    17. Anna Ternheim – New York, New York
    18. Kiersten Holine – Hallelujah
    19. Lou Reed – Walk On The Wild Side

    1. Coeur De Pirate – Comme Des Enfants
    2. Pete Yorn & Scarlett Johansson – Wear And Tear
    3. Greg Laswell – Comes And Goes In Waves
    4. Coeur De Pirate – Printemps
    5. Julia Marcell – Night Of The Living Dead
    6. The All-American Rejects – Mona Lisa
    7. Imani Coppola – Pigeon Penelope
    8. Anouk – In The Sand
    9. Tegan & Sara – The Ocean
    10. Kings of Leon – Use Somebody
    11. Julian Casablancas – Out Of The Blue
    12. The Virgins – She’s Expensive
    13. Rilo Kiley – Three Hopeful Thoughts
    14. Julian Casablancas – River Of Brakelights
    15. Jarvis Cocker – I Never Said I Was Deep
    16. The Velvet Underground – Sunday Morning
    17. The Rolling Stones – You Can’t Always Get What You Want