German Heroes Tag Archive

  • Hättest Du nicht Lust, mit mir den Abend zu verbringen …

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    … Gegen den Frust, wir könnten Nachtbaden gehen
    Hättest Du nicht Lust mit mir den Abend zu verbringen
    Gegen den Frust ins kalte Wasser springen.

    (Madsen: „Nachtbaden“ auf „Frieden im Krieg“)

    Ich hätte schwören können, dass ich diesen Song schon längst mal als Einstieg gebracht habe. Stimmt nicht. Nur die zwei hier: oans, zwoa. Sagen wir so, Madsen sind momentan wieder schwer angesagt bei mir. Ich merke mit steigendem Alter nämlich, dass ich mich gerne an Altbewährtes halte. An die, die mich seit Jahren, teils Dekaden, begleiten. Madsen zum Beispiel. Weil so wenig Verlässliches nachkommt.
    Madsen beliefern mich seit elf Jahren in regelmäßigen Abständen mit Alben, von denen ich schon vor dem ersten Hören garantiert sagen kann, dass sie mir taugen.
    Gloom, wat soll das pathetische Gelaber, denkt ihr jetzt. Meine Güte, dann starten wir halt mit harten Fakten :-)!

    Können solche Momente bitte nie enden?

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    Wir sitzen im Abendlicht vor Bühnen, schauen Bands beim Schwitzen zu, während wir selbst ab und an die Stirn abtupfen. Wir machen das nicht mehr so hardcore-mäßig wie früher, wo wir immer in der ersten Reihe stehen mussten – komplett durchgeschwitzt und mit Edding vollgeschmiert (ich meine mich zu erinnern, dass teilweise sogar unsere Handynummern auf unseren gepushten Dekolletés prangten).
    Wir widmen uns einfach genau diesem Moment, in dem die Lieblingssongs mal wieder direkt vor unserer Nase laufen. Wenn man sie nicht nur auf Platte hört, sondern fast anfassen kann. Dieses Gefühl ist ein ganz besonderes.

    Der Sommer 2015 ist so festival-lastig wie noch nie. Hier fing alles an, dann kam der Klassiker und mit dem Posting, das ihr gerade lest, schließen wir das Ganze mit Taubertal und Highfield ab.

    Zwei Festivals an zwei aufeinanderfolgenden Wochenende – das ist schon sportlich und nicht sehr low-carb. Aber solange die Knochen das mitmachen, mache ich auch mit.
    Anlass für mein erstes Taubertal: Ps Junggesellinnenabschied („Ey, ich hab keinen Bock auf so Zeug-verkaufen-Scheiße. Aber wenn ihr alle mit aufs Taubertal fahren tätet, wär das subbi!“). Da ich nun wirklich nicht zu der Sorte Freundin gehöre, die ihrer Freundin einen Bauchladen mit Minilikören und Kondomen umhängen würden, fand ich die Idee großartig. Also, Taubertal!

    Das Motto war: „Wo ist das nächste Wasser? WO IST DAS NÄCHSTE WASSER? ICH MUSS DA SOFORT HIN!“
    40 Grad und kein Wölkchen am Himmel sind fast genauso scheiße wie 12 Grad und Dauerregen.

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    Aber halt nur fast. Wir haben uns ganz gut arrangiert. Gepriesen sei die „Shit & Shower“-Flatrate. Habe ich sofort gekauft. 7 Euro und dafür unbegrenzt duschen und ordentliche Örtlichkeiten aufsuchen. Ein Traum für Festival-Hygienebetreiber wie mich ;).
    Unser Tagesablauf war also wie folgt: Um spätestens 7 Uhr robbten wir aus den Zelten, weil sich da drin eine Bullenhitze aufgebaut hatte. Dann schleiften wir die Matratzen in den nächsten Zeltschatten und dösten dort komatös für ein paar Stunden weiter. Irgendwann hielten wir es aber auch da nicht mehr aus und begaben uns in die Vertikale, um Essen zu fassen. In der Vertikalen ist es nebenbei deutlich „kühler“, nehmt das mal als Tipp mit.

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    Gegen Abend machten wir uns dann auf ins Tal. Wenn man auf dem „Campingplatz Berg“ gastiert, muss man nämlich runterlaufen zum Konzertgelände (knackige 30 Minuten bei gefühlt 45 Grad Celsius und Steigung – runter ok, hoch ein wenig ermattend). Bevor wir uns vor den Bühnen breitmachten, steuerten wir aber bereits erwähnte Wasserstellen an. Riesenventilatoren, Gartenschläuche, die Tauber …

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    Nächstes Mal nehme ich ein Bobby Car mit, übrigens. Damit kommt man zügiger ins Tal.

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    Bandtechnisch hatte ich alles schon gesehen und wusste daher, wo sichere Banken auf der Bühne stehen. Ich halte mich weiter an Farin Urlaub, den sexy Gott mit dem weißblonden Haupthaar, Madsen, die sexy Brüder mit den unschlagbaren Ohrwürmern, und Olli Schulz, den sexy old dirty man mit den unsinnigen Fillern.

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    Und ans Handbrot natürlich. Petra zeigt uns hier netterweise, wie man das fachgerecht verspeist:

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    Petra zeigt uns außerdem noch ihr Hochzeits-Accessoire #1! Diesen Beutel wollte sie unbedingt haben, bekam ihn aber nicht. Man musste ein diffiziles Spiel dafür gewinnen. Nun, wir konnten den Spielleiter anderweitig davon überzeugen, dass die Braut das Teil dringend braucht. Ich führe das Prozedere jetzt nicht aus, der Fall musste aber schwarz auf weiß dokumentiert werden, damit sie dann nicht um dieses Versprechen herumkommt: „Bitteee, ich muss den haben! Ich zieh ihn auch bei der Hochzeit an!“

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    (Ignoriert den Arsch, der sich links ins Bild geschoben hat.)

    Zum Taubertal-Abschluss noch ein bisschen Sonnenuntergang, der ganz gut für die Hitze entschädigte. Zaubertal halt.

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    Und weiter geht’s mit dem Highfield. Wie konnte es nur dazu kommen, dass sich fünf Wahnsinnige in ein Auto quetschten und 1.000 Kilometer/10 Stunden an einem Tag runterrissen? Verschiedenste Menschen hatten mich vorgewarnt und für geisteskrank erklärt. Selbst während des Festivals erreichten mich Nachrichten wie: „Gloom, das ist komplett hirnrissig!“. Ich gebe zu, dass ich das auch teilweise auf der Fahrt dachte.

    … Aber dann rollte das umgedrehte, rote Herz-Banner runter. Und sie spielten „Casanova, Baby!“. Aufmerksame Verfolger meiner Kunst wissen, dass ich diesen Song gecovert und fast bist zur Unkenntlichkeit reduziert habe. Hier könnt ihr den nochmal hören, das wollt ihr jetzt ja sicher. Ich war auf circa zehn Gaslight-Konzerten. NIE NIE NIE haben sie diesen Song gespielt. Jetzt schon. Ich glaube, das war Brians persönliches Abschiedsgeschenk an einen seiner größten Fans (= ich). DANKE BRIAN!

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    Dann haben wir da noch ein paar Fotos von tagsüber.
    Lieblingsausblick:

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    Lieblingsessen:

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    Lieblingseis:

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    Lieblingswasserpistole (nicht gekauft, verschont mich):

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    Lieblingstattoo gesichtet:

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    Lieblingsabendlicht:

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    Lieblingskombo:

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    Lieblingsunsinn:

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    Und jetzt kommt eine wichtige Frage: Wer ist nächstes Jahr dabei? Das Highfield ist mir sehr sympathisch (liegt sogar an einem Badesee!), ich würde das mal gerne komplett testen, nicht nur für einen Tag.

    So, nun aber Schluss mit Festivals. Ein paar Konzertchen stehen in diesem Jahr noch an, aber die großen Kracher sind vorbei. Wirken nach. Nähren mich. Ich sage einfach danke.

  • „Wer darf ihn zuerst halten?“ „Du!“

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    –> Meine Lieblingsminuten beim BAMBI waren eindeutig die während meines Interviews mit den Fantastischen Vier.

    Wenn man etwas genauer hinhört, stellt man fest, dass ich im Grunde die ganze Zeit schweinische Fragen gestellt habe. War nicht beabsichtigt, ist im Nachhinein aber urlustig, finden Alex und ich :).
    „Was macht ihr, wenn ihr heimkommt, mit diesem Gerät?“
    „Wer darf ihn zuerst anfassen?“
    „Vielleicht könnt ihr ihn alle nochmal kurz reinhalten, und dann sind wir fertig.“
    –> Nun ja :).

    So, mein Highlight diesen Jahres hätten wir besprochen. Was gab’s noch? Ach ja, ihn hier. Wenn jetzt noch einer feststellt, dass ich neuerdings auf Blondis stehe (Manu, Samu, Thees, Wotan …), dann – äh – hat er wohl recht.

    samu

    Nicht vorenthalten wird natürlich mein Outfit.

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    Heiliger Bimbam, was hatten wir wieder Spaß. Ja ja, wir haben da gearbeitet, aber Zeit für ein Teppich-Foto nehmen wir uns dann doch jedes Jahr.

    bam

    Mein Lieblingsfußballer ist jetzt übrigens nicht mehr Manu (der kam ja nicht), sondern Basti. Der ist so herrlich devot, wenn man ihn entsprechend scharf anredet.

    „Schweini, hier steht der Twitter Mirror. Da kannst du noch ein Selfie für die BUNTE-User machen.“
    „Nää, hab ich jetzt keine Zeit.“
    „ÄH DOCH, HAST DU! DAS MÜSSTEST DU JETZT SCHON SCHNELL MACHEN!“

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    (Der Twitter Mirror ist ein Spiegel mit einem iPad in der Mitte. Damit können die Promis Selfies neumodische Selbstproträts machen und bei Twitter teilen.)

    Nach einer kurzen Nacht mit einer prima Aftershow-Party begrüßte mich dann dieser schöne Berliner Himmel und die Vorfreude auf den BAMBI 2015. Dann spurst du aber bitte gleich, Schweini ;).

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  • NFA Film.

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    Weil’s so schön war, hab ich hier noch ein paar Bilder vom New Faces Award Film 🙂
    Happy weekend euch Supernasen!

    Ani und ich testen den Teppich:

    nfa ani icke

    Ein bisschen Möt schadet nie:

    möt

    Und zum Abschluss ein gehöriger Quatsch vor unserem Twitter-Mirror #dieRedaktionhatauchSpaß:

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  • Eine Liebe, die unter Garantie nie zu Ende geht…

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    …egal was auch geschieht!
    Eine Liebe, die
    unter Garantie nie zu Ende geht,
    egal was auch geschieht!

    (Sportfreunde Stiller: „Eine Liebe, die nie endet“ auf „You Have to Win Zweikampf „)

    Der blitzgescheite Leser wird bereits beim Intro-Song erahnen, um welche Band sich jetzt gleich alles dreht. Richtig, die Kaiser Chiefs.
    Nein, natürlich falsch. Die waren nur Vorband und wurden von uns glanzvoll verschmäht. Braucht kein Mensch.

    SPORTFREUNDE STILLER sind heute unser Thema!

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    Es ist nicht so, dass diese Band und ich immer Freunde waren. Mit dem Massenhit „Ich, Roque“ haben sie sich nämlich vor exakt zehn Jahren dermaßen ins Aus geschossen, dass ich die Sportis dann nicht mehr beachtet habe. Ich war genervt davon, dass jeder besoffene Fußballheini diesen schlechten Song mitgegrölt hat – wo diese Band doch einst so sensibel den Soundtrack zu meiner Jugend beigesteuert hatte. Ist bei mir oft so. Wenn es erst die Masse mag, wende ich mich ab. Wie bei BossHoss, ähem ;).

    Aber wie das bei echten Freundschaften so ist – man verzeiht sich selbst grobe Schnitzer, wenn und weil die Chemie einfach stimmt. So auch bei den Jungs und mir. Deshalb war Team Änn/Jules gestern in der Olympiahalle zugegen, um die Freundschaft zu pflegen: „Wir sind eins im Namen der Freundschaft, wir sind vereint im Herzen.“

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    Damit ihr mal checkt, wie das eigentlich so ablief, und warum wir keine normalen Fans sind, holen wir jetzt ein bisschen was aus dem sportiven Nähkästchen. Die Sportis kommen aus Bayern. Heimvorteil also. Gestern wieder festgestellt, wie viel es ausmacht, wenn die Band vor einem den eigenen Dialekt spricht. Da sind die Wege so viel kürzer. Apropos kurzer Weg: Wie es sich für echte Profis gehört, haben sie natürlich auch DAS SPIEL in der Arena nebenan gezeigt. Bravo!

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    Die gemeinsame Herkunft erleichterte in den frühen Zeiten der Sportfreunde Stiller das Aufeinandertreffen. Wer von hier kommt, spielt zuerst hier. Wer von hier kommt, kann dann hingehen. Ich weiß gar nicht, auf wie vielen Konzerten ich war. Ob alleine, im Rahmen diverser Campus Invasionen oder Festivals, oder Autogrammstunden – ich kann sie nicht mehr zählen. Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir aber drei Treffen.

    1. Konzert im Serenadenhof in Nürnberg.
    Wir waren keine 18, fuhren (beide ohne jegliches Orientierungsgegfühl) mit der S-Bahn viel zu weit, die Sonne schien, wir fuhren zurück, stiegen am Dutzendteich aus und spazierten herum. Das taten auch Peter und Rüdiger. Die nächsten 20 Minuten gestalteten sich äußerst amüsant. Manchmal muss man seiner eigenen Blödheit danken, denn auch sie ist beteiligt, wenn es heißt: „Es kommt so, wie es kommen soll.“

    2. Autogrammstunde im Saturn in Nürnberg.
    Das Album „Burli“ hat uns zwar nicht sonderlich interessiert, aber selbstverständlich nutzten wir die Chance wieder, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Wir behängten uns mit Hawaii-Ketten und betraten den Raum tanzend und singend. Erstens werden wir das nie vergessen, zweitens werden die das nie vergessen, drittens werden wir noch heute von Einheimischen für diese Aktion erkannt und verehrt. Schön beim Signieren: Rüdiger erkannte mich wieder. Er erinnerte sich an unser Treffen am Teich. Und seitdem liebe ich ihn. Ab und an flechte ich mir Zöpfe und trotte durch München – in der Hoffnung, er möge hineinbeißen.

    –> Diese beiden Ereignisse habe ich damals in einem großen Bilderrahmen zusammengefasst. Ein paar Ausschnitte seht ihr hier. Mein Gott, waren wir alle JUNG!

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    3. Nach vielen, vielen Jahren besuchten Änn und ich dann mal wieder ein Konzert. Diesmal auf dem Southside 2012. Weil nix Besseres spielte. „Weil man sich die ja schon mal wieder anschauen könnte.“ Prima war das. Bestätigend war das.

    …genau so wie das Konzert gestern. Die Jungs sind mittlerweile um die 40 und zeigen keine Spur von Midlife-Crisis. Sie sind älter geworden, das merkt man. Sie sehen nämlich besser aus denn je (ist ja bei Männern so…). Aber man merkt auch, dass sie für jedes einzelne Jahr in ihrer Karriere und für den Punkt, an dem sie jetzt stehen – mit einer prallen Olympiahalle vor sich und riesigen Leuchtbuchstaben hinter sich – dankbar sind. Ich habe sie lange nicht getroffen (Interview folgt erst in ein paar Wochen) und kann es nicht aus nächster Nähe beurteilen. Aber wenn man zehn Meter weiter im Publikum steht, Muskelkrämpfe vom Dauergrinsen hat und sich so glücklich wie nie zuvor vor 14 Jahren fühlt, dann machen die schon irgendwas richtig, diese Herren.

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  • 10 Dinge, die ich „während der Nase“ gelernt habe.

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    Weil ich gerade dieses Buch verschlinge, obwohl ich es eigentlich schon kenne, mache ich jetzt auch mal ein „10 Dinge, die ich … gelernt habe“. Bin zwar nicht verreist, aber die Sache mit der Nase war trotzdem eine der größten Reisen meines Lebens bzw. – wenn ich es extrem übertrieben pathetisch ausdrücke – eine Reise in ein neues Leben.

    1. Menschen, die bestimmte Bücher in den Himmel loben, haben diese wahrscheinlich nicht zu Ende gelesen. „Der Hunterjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ ist so ein Buch. Anfangs grandios und originell, gegen Ende macht der Autor seine geniale Idee systematisch kaputt und walzt sie 200 Seiten zu lang aus.

    2. Meike Winnemuth ist die Königin der Welt. Seit ich sie damals bei Günther Jauch dabei beobachtete, wie sie charmant eine halbe Mille einsackte, anschließend ihren Weltreiseblog verfolgte und jetzt ihr Buch las, habe ich überhaupt keine Angst mehr davor, mit 50 alleinstehend zu sein. Passiert nicht, hoffe ich. Aber wenn doch, dann weiß ich, dass ich es wie Meike mache.

    3. Es ist möglich, in drei Wochen 21 Filme + zwei Staffeln Gossip Girl + eine Staffel The O.C. + Verbotene Liebe + TV-Sendungen zu konsumieren, wenn man sich nicht groß bewegen darf und daher berechtigt ist, auf dem Sofa zu leben. Der Vollständigkeit halber listen wir diese Filme lieber mal auf. Es gibt ein ausgeklügeltes Bewertungssystem mit Sternen: ***** ist saugut, * gibt es nicht, denn sowas gucke ich mir nicht an (auf mein Urteil ist Verlass, ich praktiziere das Cineastentum seit einigen Jahren, Pera ist Zeugin).

    • Like Crazy **** // Sehr einfühlsam. Wer das erlebt hat, wird’s verstehn. Wenn die Liebe einfach weggeht…
    • Grease *** // Ein buntes, leckeres Bonbon, das toll klingt, wenn man draufbeißt – that’s all.
    • Heiter bis Wolkig *** // Bescheuerte Story, aber ich liebe Max Riemelt und hasse Jessica Schwarz.
    • Elizabethtown ** // Beim dritten Mal einfach nur noch konstruiert bescheuert. Da kann sie noch so ein süßes, rotes Mützchen zum Band-Shirt tragen.
    • Das Leben ist eine Baustelle *** // Hat mich nicht gepackt. Jürgen Vogel dürfte mich hingegen gerne mal packen
    • Hugo Cabret **** // Der Junge ist großartig, die Geschichte schön und wer ebenfalls Medienwissenschaft studiert hat, kann damit sein Wissen in Sachen Mediengeschichte auffrischen.
    • Biutiful **** // Unglaublich krass und packend. Mr. Bardem hätte dafür 2011 den Oscar kriegen sollen. Mir fällt keiner ein, der diese Rolle ähnlich gut hätte spielen können.
    • Center Stage *** // Tanzfilm halt, nech? Aber absolut unterhaltsam.
    • Gegen die Wand ***** // Wollte ich sehen, seit es ihn gibt, habe es nie getan. Eines Nachts dann doch und ich bin bis heute komplett geflasht. Einer der besten Filme, die ich kenne. Hier kaufen, wenn ihr meinem Tipp folgen wollt, weil ihr Stümper wie ich seid, und ihn noch nicht gesehen habt./li>
    • Plötzlich Star ** // Ich bin „Gossip Girl“-Fan, deshalb musste ich mir diesen Unsinn mit Leighton Meester ansehen.
    • Kindsköpfe *** // Ich hatte nichts erwartet, lief an Ostern nebenbei. Aber ich musste sehr oft sehr lachen, komischerweise.
    • Mavericks *** // Meer-Filme kriegen mich immer. Ansonsten komplett vorhersehbar. Typische „Amateur wird zum Profi“-Heldenentwicklungsgeschichte.
    • Vatertage **** // Ich liebe Sebastian Bezzel, den könnt ihr mir gleich mal vorbeischicken. Sehr lustig, sehr schöne München-Bilder. Was will man mehr von einer guten Komödie? Eben.
    • Der Junge im gestreiften Pyjama ***** // Einfach nur sehr gut. Grausam, subtil, sehr gut.
    • Eine ganz heiße Nummer **** // Urlustig, musste sehr viel lachen. Was will man mehr von einer guten Komödie? Eben.
    • Reine Geschmackssache ** // Ich hatte gehofft, dass Ingo Rasper (der Regisseur von Vatertage) vielleicht noch andere Totlach-Filme gemacht hat, dieser ist aber sicher keiner. Nicht sehenswert.
    • Kleine wahre Lügen *** // Gut. Irgendwie. Irgendwie auch langatmig. Aber trotzdem gut. Hm.
    • Smashed ** // Unnötiger Schmarrn über eine junge Alkoholikerin, dazu noch blöd synchronisiert.
    • Schwere Jungs *** // Ich liebe Sebastian Bezzel, hatte ich das schon erwähnt? Runde Sache, der Film, im wahrsten Sinne…
    • The Master *** // Komisch. Hatte ihn mir spannender, fesselnder und verstörender vorgestellt. Weichgespülter Sektenfilm.
    • Les Misérables **** // Wat soll man sagen? Die haben echt alles gegeben und dadurch alles rausgeholt. Und ja, Anne Hathaway hat ihren Oscar verdient.
    • Ich liebe übrigens immer noch Seth Cohen (rechts). Adam Brody (der Darsteller) ist jetzt mit „Gossip Girl“-Leighton liiert, aber das ist ok, weil die mag ich auch und außerdem ist Adam mit 1,80 Körpermaß zu klein für mich. Macht mir keine Schande, Leighton und Adam!

    4. Wochentags für sich kochen ist komisch, wenn man sonst sein Essen über die Theke gereicht bekommt.

    5. Es gibt tatsächlich Leute, die einen auslachen, weil man anders aussieht, als „normal“. Eine Omma im Nerz lachte, als sie mich mit blauen Augen und Schiene erblickte, als ich auf dem Weg zum Arzt war. Ich hatte leider keine reife Tomate bei der Hand.

    6. Es gibt tatsächlich Leute, die richtig harte Hunde sind. Eine Krankenhausbekanntschaft hat sich tatsächlich gleichzeitig die Nasenscheidewand begradigen und die Mandeln rauspulen lassen. Ich frage mich ernsthaft, wie er die Nächte überstanden hat, wenn er durch die Nase nicht atmen konnte und im Hals ebenfalls behindert war. Er hat sie aber überstanden, denn vorgestern traf ich ihn im Wartezimmer (Absaugen, you know? Langsam lösen sich die Krusten hinten, lecker!) und er lebt.

    7. Ingrid Michaelson hat einen Song, der an „Sort Of“ herankommt. Der heißt „I’m Through“ und wird bald gecovert.

    8. Immer Atmen. Egal, wie viel Blut aus der Nase läuft, atmen ist das Patentrezept. Und das hier, das ich seit etwa zehn Jahren immer mit mir herumtrage:

    9. Das Internet ist eine Schatzgrube, wenn man genug Langeweile hat.

    … Und mal wieder 10. Es gibt nichts Wichtigeres im Leben als das Wohl meiner Lieben, auch Punkt 9 ist nicht wichtiger. Wenn es jemandem aus meiner Familie oder meinem engen Freundeskreis nicht gut geht, geht es meinem Herzen nicht gut und ich kämpfe wie eine Löwin für deren Wohl.

    Zum Abschluss ein Bild von etwas ganz Tollem. Dieser Bauwagen steht auf einem Feld in der Nähe meines Elternhauses und meine Schwester und ich haben ihn bei einem kleinen, gemütlichen Osterspaziergang entdeckt. Drin befinden sich ein Ofen, eine riesige Kuschelecke, in der auch gepennt werden kann, eine Sitzecke und ganz viel Gemütlichkeit. Draußen gibt’s ein Trampolin, eine Hängematte, eine Feuerstelle, eine Riesenschaukel. Hach. Wenn ich groß bin, brauch ich kein Haus am Meer. Nur so einen Wagen. Und liebe Besucher.