Beate II. Tag Archive

  • I love you the best, better than all the rest. That I meet in the summer. Indian Summer…

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    …That I meet in the summer.
    Indian Summer.
    I love you the best
    Better than all the rest.

    (The Doors: „Indian Summer“)

    Ei, dieser Pulli (Zara) wird polarisieren. Ich liebe ihn. Man braucht keine Kette, kein nix, das Klimperding langt völlig.

    Ebenfalls käuflich erworben: Konzertkarten für das (15. Oktober) und das (did I ever mention, dass ich den Madsen Seppl verdammt mag?). Da im Herbst aber außerdem noch tausend andere gute Bands spielen, waren das nicht die letzten Tickets.

    Und dann hätten wir hier das Kauf-Highlight der Woche: Schlauch und Mantel für Beate II. Ich habe auf mein Herz gehört und beschlossen, keine Sterbehilfe zu leisten, sondern sie bis an ihr Lebensende zu begleiten. Deswegen habe ich in eine ordentliche Prothese investiert und irgendwie ist Beate seitdem zu neuem Leben erblüht. Ich bin mit einem neuen und einem aufgepumpten Reifen sage und schreibe fünf Minuten schneller bei der Arbeit, weil ich entscheidende Ampeln noch kriege, weil Bea schneller und länger rollt usw. Geiles Gefühl, wenn Radeln kein Workout mehr ist.

    Noch ein kleiner Ausschnitt aus dem Verkaufsgespräch, weil ich da ja immer so, so gern über Erlebnisse mit Bea berichte:

    Verkäufer: „Ihr Radlager is komplett hin.“
    Ich: „Ich weiß. Täten Sie’s noch reparieren?“
    Er: „Wenn Sie auf Ruineninvestitionen stehen? Dann werma bei dem Modell aber nimmer fertig.“
    Ich: „Naja, noch fährt sie ja.“
    Er: „Sie?“
    Ich: „Ja, sie heißt Beate II.“
    Er: „Gute Fahrt euch beiden!“

  • Hey wake it up! Hey shake it out!…

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    …Does anything still move you since you’re educated now?
    And all grown up and travelled so well
    Do you still hear the sound of the thunder while you lie up by yourself?

    (The Gaslight Anthem: „Howl“ auf „Handwritten“)

    Meeeein Gott, endlich ist es da! Ich höre es jeden Morgen heimlich auf dem Rad – heimlich heißt: ich schiebe die Kabelei so geschickt unter meinen Schal (oh Gott, ich wollte allen Ernstes „Schall“ schreiben, ich werde verrückt), dass es eventuell auftauchende Polizisten nicht sehen können. Nicht, dass ich wieder belangt werde. 15 Euro Strafe pro Saison genügen. (Ja, ihr Klugscheißer, ich höre Musik beim Radeln, aber so leise, dass ich ALLES andere lauter höre. Und manchmal hab ich die Dinger nur als Ohrenschutz drin, ha!).

    Naja, auf jeden Fall ist das Album da und ich mag es. Man braucht immer ein wenig, bis man sich wieder in den Schmalz reingehört hat, aber dann funktioniert es einwandfrei. Hier ein schmalziges Bild von glücklichen Personen, die sich in der Abendsonne am Odi suchten, fanden und in die Arme fielen. Ich mag solche Szenen! Hinter der Linse ist es leichter, an Glück zu glauben.