Beate II. Tag Archive

  • Hey wake it up! Hey shake it out!…

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    …Does anything still move you since you’re educated now?
    And all grown up and travelled so well
    Do you still hear the sound of the thunder while you lie up by yourself?

    (The Gaslight Anthem: „Howl“ auf „Handwritten“)

    Meeeein Gott, endlich ist es da! Ich höre es jeden Morgen heimlich auf dem Rad – heimlich heißt: ich schiebe die Kabelei so geschickt unter meinen Schal (oh Gott, ich wollte allen Ernstes „Schall“ schreiben, ich werde verrückt), dass es eventuell auftauchende Polizisten nicht sehen können. Nicht, dass ich wieder belangt werde. 15 Euro Strafe pro Saison genügen. (Ja, ihr Klugscheißer, ich höre Musik beim Radeln, aber so leise, dass ich ALLES andere lauter höre. Und manchmal hab ich die Dinger nur als Ohrenschutz drin, ha!).

    Naja, auf jeden Fall ist das Album da und ich mag es. Man braucht immer ein wenig, bis man sich wieder in den Schmalz reingehört hat, aber dann funktioniert es einwandfrei. Hier ein schmalziges Bild von glücklichen Personen, die sich in der Abendsonne am Odi suchten, fanden und in die Arme fielen. Ich mag solche Szenen! Hinter der Linse ist es leichter, an Glück zu glauben.

  • So this was it – Der TJGP-Jahresrückblick 2011.

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    Das war 2011. Eines der ereignisreichsten Jahre meines bisherigen Lebens. Ein würdiges Jahr, um 25 zu werden.

    Wie immer habe ich mich einmal komplett durchs Blog geklickt und die schönsten/schlimmsten/wichtigsten Momente zusammengetragen:

    Januar

    • Ich bekomme das erste Mal in meinem Leben Post aus Los Angeles (Anmerkung: Der Kontakt brach sehr schnell ab, die Tante hat irgendwie einen an der Klatsche.)
    • Ich ziehe um!

    Februar

    März

    • Ich beende die Yahoo!-Kooperation und komme heim zu junegloom.de Ich bin wieder frei, fühle mich beim Bloggen endlich wieder wohl. Meine Leser haben es mir nicht übel genommen (im Gegenteil, ihr Tollen).
    • Der Schulblock geht los, ab jetzt entwickeln wir Hollyhome.
    • Wieder Lissie in concert, wieder toll:

    • Wieder mal Pachty im Stereo, eine der letzten solchen 🙁

    • Ein vorläufiger Höhepunkt meiner journalistischen Karriere: Ich decke den Rossmann-Skandal auf.

    April

    Mai

    (Bild via hier)

    • Ich backe den ersten Käsekuchen meines Lebens. Er wiegt fünf Kilo.

    Juni

    • Ich knacke zum ersten Mal in meinem Leben ein Fahrradschloss!

    Juli

    …und wir sehen Delfine!

    August

    • Ich schaffe mir Billy Nummer 3 an.
    • Nachdem es Anfang August geklappt hat, beschließe ich Mitte August, dass ich mir keine Monatskarte kaufe, weil ich nur noch Beate II. nutze.
    • Außerdem beschließen wir, jeden möglichen Tag am See zu verbringen. Done.
    • Ich schaffe mir die freakigsten Schuhe des Jahres an.

    September

    Oktober

    November

    Dezember

    • BISS bewegt mich.
    • Und so manches andere auch.
  • The People’s Key.

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    Es ist etwas Schreckliches passiert, das Schloss von Beate II. wurde aufgebrochen.

    Von mir! Ha! Ich habe nämlich meinen Schlüssel abgebrochen (Um genau zu sein beide nacheinander. Dummheit wird bestraft, das Schloss knarzte seit Wochen und ich war immer zu faul, ein neues zu kaufen) und siehe da, Beate II. saß fest. Glücklicherweise ist mein Papa ziemlich talentiert, wenn es um die Rettung seiner Töchter geht, wenn diese feststecken (und auch sonst in allem natürlich). „Da geb‘ ich dir ne Zange mit. Hast nen Hammer?“ „Ja.“ „Gut, dann setzt du einfach die Zange an und haust mit dem Hammer ein paar Mal drauf.“ „Das geht?“ „Logo. Ich musste mal Lottes Rad von der Realschule ‚abholen‘, damals hat das auch geklappt.“

    –> Braucht wer ein Rad?Ich knipse euch jedes Schloss in Windeseile durch. Davon würde nachts nicht mal jemand aufwachen, weil es echt schnell geht. Ich nehme 100 Euro pro Knipsen plus Anfahrt. Anfragen bitte schriftlich. Für diese neue Nebenerwerbstätigkeit muss ich mir nur noch ein Pseudonym zulegen.

  • „When I’m good, I’m very good. When I’m bad, I’m better.“

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    (Mae West in „I’m No Angel“)

    Zugegeben, ich habe den Film nie gesehen, aber das Zitat ist famos. Die gute Mae West begegnet mir allmorgendlich auf dem Weg zur Schule, weil ich seit kurzem wieder wie eine gesengte Sau mit Beate II. durch die Gegend rase. Dabei komme ich an dieser grässlichen Skulptur vorbei:

    Jedes Mal frage ich mich, warum man verdammte 1,3 Millionen (vermutlich noch viel mehr) in so ein aus „kohlenstofffaserverstärkem Kunststoff“ und „Stahlrohren“-Monster investiert. Es ist weder schön, noch steht es an einer besonders besonderen Stelle, noch hat es Sinn (Künstler, gebt es zu!).

  • Let’s all meet up in the year 2011 … Der TJGP-Jahresrückblick 2010.

    …won’t it be strange when we’re all fully grown
    be there 2 o’clock by the fountain down the road
    I never knew that you’d get married
    I would be living down here on my own
    on that damp and lonely Thursday years ago.

    (Pulp: „Year 2000“ auf „Different Class“, leicht angepasst)

    Kinder, Kinder, was für ein Jahr! Zeit, ein kleines Résumé (Resümee sieht auch echt zu blöd aus) zu verfassen. Es war so aufregend, aufreibend und auf der Skala von 1 – 10 alles Mögliche – dass es verdammt schnell ins Land zog. Trotzdem habe ich jeden Moment so sehr gespürt, die schönen sowie die traurigen, und dafür bin ich dankbar. Dass ich fühlen darf. Eine kleine Zusammenfassung in Monaten:

    Januar

    – Skifoan mit der altbewährten Truppe, wird wohl nie mehr so stattfinden
    – Ich bekomme meinen Presseausweis, juchee
    – Schulzeit = schönste Zeit, wir lernen jede Menge an der Journalistenschule und haben dabei mächtig Spaß
    – Matthias Schweighöfer und Friedrich Mücke bescheren mir die besten Outtakes ever:
    – Ich drehe meinen ersten Film – in wackeligen Bildern und mit ungeübter Reporterstimme entsteht ein Kurzportrait über einen crazy Münchner Frisörsalon
    – Mandelentzündung #1
    – Konzert: Donovan – ein sehr schrumpeliger Mann, sang „Atlantis“ nicht live, aber spaßig

    Februar

    – eine der besten Nachrichten des Jahres: The Strokes bestätigen ihr Kommen für das Southside Festival 2010
    – eine der schlimmsten Nachrichten des Jahres: Designer Alexander McQueen begeht
    – Ich beschließe, dass ich nicht alt werden möchte. Im Herzen.
    – Petra und ich fliegen nach Paris und verbringen ein sonniges Wochenende in der Stadt der Liebe

    März

    – Konzert: The Temper Trap – wundervoll melancholisch
    – Sandra Bullock holt (endlich) den Oscar
    – Ich entdecke mit „Big Japan – Music For Dummies“ eines meiner lifelong Alben
    – Mandelentzündung #2

    April

    – Konzert: Frightened Rabbit im Atomic Café – sauguad
    – Die sechste und letzte Staffel von „The Hills“ und die zweite Staffel von „The City“ laufen an
    – Mein erster Wiesnflohmarkt beschert mir einen neuen Zara-Trenchcoat für 6 €

    Mai

    – Ich fliege zu einer Duftpräsentation nach Hamburg, feines Städtchen
    – Ich bekomme die Bestätigung von der Uni, dass ich scheinfrei bin (–> ich kann mit der Masterarbeit beginnen, will aber lieber Sommer haben und genieße somit jetzt den Salat)

    Juni

    – Ich werde 24, heiliger Bimbam
    – Southside Festival 2010 – die matschigste Versuchung, seit es Festivals gibt!
    – Ausnahmealbum #2: Robert Francis‘ „Before Nightfall“
    – Pünktlich zu meinem Geburtstag fängt die WM an, was für ein Spektakel!
    – Ich fliege zur Fashionweek nach Berlin
    – Konzert: Good Charlotte, zwar nicht gewünscht, aber bekommen und es war sehr amüsant!

    Juli

    – Ich fliege für vier Tage nach Valencia und lerne alle Viertel kennen, inkl. drei Stunden Strand
    – Richard Ashcroft ist zurück, mit seiner neuen Band „RPA & The United Nations of Sound“, die Hälfte des Albums ist knallig

    August

    – Mein Fahrrad Beate II. bricht sich ein Pedal und muss notverarztet werden
    – Mandelentzündung #3
    – Ich zerstöre mein Handy, indem ich es versehentlich in Kaffee ersäufe (Schuld ist Zsa Zsa Gabors vermeintliches Ableben)
    –> Ich bekomme ein BlackBerry von einem netten Kollegen und habe bombastische Bedienungsschwierigkeiten
    – Konzert und erstes Band-Interview: The Drums im Atomic Café – sehr nette und professionelle Jungs

    September

    – Ich fliege eine Woche nach Spanien an die Costa de la Luz, eine der schönsten Wochen im Jahr, in der ich mein Tattoo beschließe
    – Die Wiesn startet und wir starten dort durch
    – Die Zeit des Sinnierens beginnt

    Oktober

    – Konzert und Interview: Lissie (das beste Album des Jahres) – so ein authentisches Mädchen!
    – Ich muss eine Woche ins Krankenhaus, um mir die scheiß Mandeln rausnehmen zu lassen
    – Ich lasse mich tätowieren, „No bad words.“ steht jetzt auf meinem Rücken, meine Schwestern sind begeistert, meine Mama ist geschockt und mein Papa sprachlos
    – Ich mache den spontansten Kurzurlaub überhaupt: Donnerstag entscheiden wir uns für Wien, Freitag geht’s los

    November

    – Konzert und Interview: Paul Smith – was für ein Schwiegersohn!
    – Die Wohnungssuche bricht an, bä!
    – Konzert: Angus and Julia Stone – zu weit hinten 🙁
    – Konzert und Interview: Robert Francis – damn genius!
    – Juhu, William und Kate verloben sich
    – Jenny Lewis (meine absolute Lieblingssängerin) ruft mich auf dem Handy an, weil sie die Nummern verwechselt hat, ich erkläre ihr am ganzen Leibe zitternd, dass ich erst am Samstag zum Interview komme
    – Konzert und Interview: Jenny and Johnny (finally met my idol)

    Dezember

    – June Gloom startet auf Yahoo!
    – Konzert: MGMT – teilweise lahm, größtenteils fam-os
    – Alles ist gut.