Art Tag Archive

  • When September comes …

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    … so sollte ein Posting starten, das ich vor genau einem Monat angelegt, aber nie befüllt habe :). Da das Haus Gloom aber nix verliert, knalle ich das jetzt schnell rauf und lasse auch den Titel stehen. Das machen wir einfach quick and dirty, damit wir dann pronto zu den aktuelleren Geschichten kommen können.

    Im August betätigte sich Team PamJules als Hochzeitsfotografenduo/Rennbesen und flitzte bei Ps Hochzeit zwischen Brautpaar, Gästen und Hunden herum, um das Event entsprechend zu dokumentieren.

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    (Das, was ich da halte, ist ein Fernauslöser. War vor fünf Jahren in der Bloggerszene mal der hot shit.)

    Außerdem ereigneten sich gebührende „Der Sommer geht zu Ende“-Tage in der Nähe von Seen, neben Grills, im Englischen Garten, in Steak-Restaurants und an bekannten Theken.

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    (Das ist mein liebster Sommersalat: Wassermelone, Schafskäse, Oliven, Rucola und Honig funktionieren hervorragend zusammen.)

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    (Hier kann man getrost hingehen, wenn man ein paar Kröten locker hat, sehr lecker!)

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    Letztes Bild: Meine neue Lieblingstasse. Es ist ja nicht so, dass ich unendlich viel Platz im Geschirrschrank hätte, aber dieses Modell musste ob meiner neu explodierten Harry Potter-Liebe einziehen.

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    So, so schnell kann’s gehen, hätten wir den August schon nachgeholt. Wir sehen uns im September ;).

  • I wanna spend all my life feeling the love …

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    … because it’s the only thing that makes sense above.
    And if I’ll ever know that this love has gone
    it’s all said and done.

    My body’s gonna be only flesh and bones
    an empty shell without a home
    for a heart and for existence.
    That I’ve come to an end.

    (June Gloom: „The Friend“)

    Puh, ja. Äh. Also. Hm.
    Wie fange ich denn jetzt bitte an?

    Vielleicht sieht man auf diesem Bild hier, wie glücklich ich bin, wenn ich singe. Im Video weiter unten ebenso.

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    Das hat mein lieber Gitarrist Markus geschossen, während wir am Samstag generalgeprobt haben. Er hüpfte mit der klickenden Spiegelreflex um mich herum und machte in einer Tour Serienaufnahmen. „Lass dich nicht ablenken, ich stelle reale Bedingungen nach“, sagte er. Natürlich kam ich aus dem Takt und musste lachen. Real, jaja.
    Real ist circa gar nix, was am vergangenen Wochenende passiert ist. Ich kann immer noch nicht fassen, dass es gestern tatsächlich soweit war. MEIN ERSTES KONZERT!

    Mein Freund Emanuel hatte mich schon vor Längerem eingeladen, in seiner Agentur im wunderschönen Hofgarten zu spielen. Da habe ich abgelehnt, weil sich mir sofort die Kehle zugeschnürt hat. Als ich es Markus erzählt habe, sagte der: „Mei, dann spiel halt ich Gitarre und du singst. Dann bist du sicherer.“ Zack, der Knoten war geplatzt, die Lösung gefunden.

    Und dann ging’s flott. Erste Probe, zweite Probe, viel Geschreibe. Dann flatterte die Einladung von Emanuel ins Haus – in vierfacher Ausführung. „Welche gefällt dir am besten?“ „Die zweite, auf jeden Fall.“ „Top, mir auch. Ich schick sie raus!“ (Das wunderschöne Ergebnis habt ihr im Posting davor ja schon gesehen.)

    Damit stand der Termin also fest und es gab kein Zurück mehr. Die nächsten Wochen bestanden aus nichts anderem als Arbeit und Proben. Arbeit, Probe, Arbeit, Probe, Arbeit, Probe (kein Weggehen, kein Laufen, kein nix, was meine Gesundheit irgendwie gefährden hätte können). Ich habe geglüht für dieses Projekt. Ich konnte es nicht erwarten, abends heimzukommen und an meinen Songs zu feilen. Der Roadtrip war plötzlich ganz weit weg und es zählte nur noch der 28. September 2014.

    Am Tag davor dann die Generalprobe. Wie toll sich das anfühlt, wenn man wie einst Thees Uhlmann seine Gitarren, Kabel, Verstärker, Mikros, Notenständer, Teebeutel und Hoffnungen ins Auto schmeißt und an Ort und Stelle zu einem Setting aufbaut. Allein das war SO spannend!

    Während draußen die Spaziergänger durchs Herbstlaub stiefelten, saßen wir also im Fenster und spielten uns die Finger wund und meine Stimme heiser. Eigentlich hätte ich ein paar Beruhigungsschnäpse gebraucht, hielt mich aber brav an Hals- und Rachentee mit Honig. Und dann kam die Sonne ums Eck und strahlte uns von hinten gülden an und Kinder klopften an die Scheibe und machten große Augen, als sie uns da proben sahen. Und da wussten wir: Das wird gut morgen!

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    Am Vorabend erfüllte mich plötzlich eine riesige Vorfreude und drängte die Nervosität beiseite. Wenn man 15 Jahre lang fast im Geheimen eine Leidenschaft hegt und einfach nur zu schüchtern ist, sie mal zu zeigen, dann platzt man nämlich fast vor Freude, wenn man es dann irgendwann doch tut.

    Ich konnte ziemlich gut schlafen (gut, den Albtraum mit „Es ist 16:03 Uhr und mein Konzert hat schon angefangen, aber ich bin nicht da!“ hätte sich mein Unterbewusstsein sparen können) und am Morgen gab es erst mal ein „Bist du nervös? Komm wir essen jetzt was“-Frühstück mit TJ. Und da schnallte ich dann langsam, dass es in wenigen Stunden losgeht – und genehmigte mir ein Glas Prosecco.

    Um Punkt 16 Uhr wart ihr alle da. Fast 40 Leute. Ihr wart da, um THE JUNE GLOOM PROJECT bei ihrem allerersten Konzert zu lauschen. Es kommt mir immer noch wie ein riesengroßer Traum vor. Normalerweise stehe doch ich total nervös vor der Bühne und klatsche und lächle. Und jetzt saß ich plötzlich AUF der Bühne und bekam Applaus, auch wenn die Stimme hier und da ein bisschen zitterte. Unglaublich. Ich bin so dankbar. Der größte Dank geht aber an dich, Markus. Ohne dich wäre das Ganze nie passiert!

    Hier ein paar Bilder des Abends.

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    Und hier haben wir einen Ausschnitt im Video, nämlich „The Ocean“. Natürlich sind wir Profis auch in Besitz des kompletten Konzerts auf Band, das muss mir aber noch irgendeine nette Person, die Final Cut auf ihrem Mac hat, schneiden muss ich aber noch hochladen. Wird nachgeliefert, versprochen!

    Dieser Tag ist der TOLLSTE in 2014. Das steht fest. Da kann jetzt auch der Thees ums Eck kommen und mir einen Antrag machen – den 28. September 2014 wird er nicht übertrumpfen können. Vielleicht freut er sich aber dann, dass er gleich beim ersten Song lobend erwähnt wurde. Is ja auch was wert, nech?

    Ihr merkt schon, das hat mir sauviel Spaß gemacht. Ich würde das jetzt gerne täglich tun. Mein Herz schlägt für die Musik. Um euch den Tag enorm zu versüßen und alle zu trösten, die nicht kommen konnten: Es wird eine Winter-Edition geben! Macht euch also bereit, bemalt die Transparente, bestellt die Rosen und schreit es in die Welt – TJGP kommen wieder!

    PS: Ja, ja, ja. Die Reiseberichterstattung wird schon noch weitergeführt. Aber jetzt war halt Konzert.

  • Los Angeles: Hooray for Hollywood!

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    …That screwy ballyhooey Hollywood
    Where any office boy or young mechanic can be a panic
    With just a good looking pan
    And any barmaid can be a star maid
    If she dances with or without a fan.

    („Hooray for Hollywood!“ von John Mercer –> Kennt man von den Oscars und so.)

    Mehr braucht diese Headline nicht, um alles auszusagen, was L.A. in mir hervorgerufen hat. Ein lupenreines Hooray nämlich! Seit ich denken kann (na gut, Lüge, als ich anfing zu denken, wollte ich vor allem in den Sandkasten), wollte ich in diese Stadt. Auch wenn immer alle sagten: „Das ist nicht so geil, wie man denkt“ und „Erwarte nicht zu viel von L.A.“, wollte ich hin und das Ganze mal selber begutachten, eventuell entzaubern. Und wisst ihr was? Ich wurde umsonst gewarnt, denn diese Stadt ist grandios! Sie hat mich von der ersten Minute an in ihren Bann gezogen, mir liebevoll ihr Lebensgefühl übergestülpt – und sich nicht ent-zaubert, sondern mich ver-zaubert.

    Komplett übertroffen haben wir uns auch selbst in Laguna Beach, als wir 100 Meter vor der Autobahnauffahrt mit fancy blinkendem Warnsignal („Suchen Sie SOFORT eine Werkstatt auf!“) noch schnell das Schild einer Autowerkstatt registrierten und in deren Einfahrt bretterten. Dort teilte man uns mit: „Ja, ganz gut, dass ihr rausgefahren seid. Sonst hätten wir womöglich morgen in der Zeitung von euch gelesen.“ Klar, Scherz, trotzdem ein Hoch auf unsere blitzschnelle Reaktionsfähigkeit und ein dickes Danke an die lieben Leute in Laguna. Wir konnten mit dem Autoverleih telefonieren und sie haben uns zackig das Ersatzrad aufgezogen, mit dem wir es zur nächsten Dollar-Station schafften. Wir starten diesen Eintrag also mit einem besonders hässlichen Bild und einem kleinen Quiz. Was ist das für ein Metallteil, das unseren Reifen geplättet hat? Der Gerät wurde bislang nicht identifiziert. Wer es weiß, kann es als Dekogegenstand haben.

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    So kam es also, dass wir in diesem schwerfälligen Omma-Chrysler die Küste bis Los Angeles erkunden durften. Kam in den ganzen Kurorten gar nicht so schlecht 😉 Auf jeden Fall war klar: Vor der Wüstentour musste das Teil wieder umgetauscht werden. Jetzt aber erst mal ein paar Fotos. Sind ja nicht zum Spaß hier, wa?

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    Wer kauft mir das rechte Strandhaus in Newport? Als Gegenleistung helfe ich euch bei der nächsten Reifenpanne!

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    In L.A. angekommen bot sich erst mal dieser Anblick. Das ist Marina del Rey, unsere Hood für die nächsten Tage (kann ich übrigens sehr empfehlen. Liegt direkt am Venice Beach und bei den Kanälen, ist sicher und schön). Wer jetzt befürchtet, dass es da furchtbar nach Fisch stinkt: Nee. Das Wasser könnte man trinken, so penibel sauber wird es gehalten (vermutlich kippen sie allerhand Chemie hinein, weshalb man es eventuell doch nicht trinken sollte). Wir zogen also bei Jewels (auch eine interessante Schreibweise meines Spitznamens) ein und ihre erste Ansage schenkte uns einen vagen Vorgeschmack auf die Stimmung in L.A.: „Wundert euch nicht, wenn es nach Gras riecht. Das haben sie hier legalisiert.“ Sauber.

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    Am nächsten Tag musste erst mal eine Ladung Traumwelt in der Traumwelt her. Wir düsten nach Anaheim Richtung Disneyland. Da wir auf Action stehen, machten wir dort zuerst den Adventure Park unsicher, bevor wir schnallten, dass das Disneyland noch kommt. Folgendes sei euch angeraten: Macht auf jeden Fall den Terror Tower, die Wildwasserbahn (wenn die Sonne scheint, danach seid ihr nämlich klatschnass) und dieses Arielle-Teil. Lasst die Cars-Geschichte weg (da standen wir zwei Stunden lang an), fahrt drei mal Achterbahn, falls ihr keine Lust habt, an dem Tag noch was zu essen und nehmt im Mickey Mouse-Riesenrad NICHT die schaukelnden Gondeln.

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    Wenn ihr besonders cool erscheinen wollt, tragt die weißen Nike Air Force 1.

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    Und diese Coke.

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    Etwas blümerant (wie gesagt, fahrt sie nicht drei Mal …) schlichen wir dann rüber ins Disneyland. Eigentlich steh ich ja nicht auf Kitsch. Aber ja, zugegeben, als ich dann vor dem Dornröschenschloss stand, entfleuchte mir ein „Ooooh, Oli! Ist das schööön! Los, wir gehen sofort rein“. Der arme Kerl musste sich dann durch die Dornröschen-Geschichte quälen. Sorry nochmal!

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    Im Grunde hat man das Zeug im Disneyland dann schnell gesehen, wenn man nicht grade fünf Jahre alt ist und wirklich alles ausprobieren und anfassen muss. Den Erwachsenen empfehle ich unbedingt die Bootsfahrt durch die unterirdische „Fluch der Karibik“-Welt. Wir saßen mit offenen Mündern in unserem Bötchen. Zu krass. Dieses Jack Sparrow-Bild bringt nicht im Geringsten das rüber, was einen da unten erwartet.

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    Dieser Dekoartikel (Lumière aus „Die Schöne und das Biest“) leuchtet jetzt übrigens in meiner Wohnung als Erinnerung an meinen ersten Disneyland-Besuch. Sollte ihn jemand doof finden, kriegt er ihn übergezogen. Ist ganz schön wertig das Teil. Also Contenance.

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    Nehmt euch für den Abend am besten nix mehr vor. Disney macht einen platt. Wir hatten doppelt so dicke Beine und mussten auf den Händen ins Haus laufen, wo wir halbtot in die Betten krachten.

    Am Morgen hatten die Haxen aber wieder Normalformat und wir düsten mit Chrysi ab nach Hollywood und betrieben ein wenig Sightseeing. Es ist schon erstaunlich, wie mitten in dieser Stadt dieses gesegnete und verfluchte Hollywood liegt, und es einfach niemanden kratzt. Das meine ich mit dem L.A.-Lebensgefühl. Die Menschen da wissen, dass sie es gut haben und dass ihre Stadt wahnsinnig schön ist. Das genießen sie einfach, ohne groß rumzustressen. I like. Sollten wir auch mal versuchen. Schließlich haben wir es auch schön in München und wirklich keinen Grund, allerweil zu lamentieren.
    Nichts zu lamentieren gab es auch bei diesem Kauf. Der ein oder andere mag mitbekommen haben, dass ich kürzlich Unsummen an Geld gewonnen habe und davon wurde ein wunderschönes Souvenir auf dem Rodeo Drive erstanden.

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    Weiter ging’s zum sagenumwobenen Chateau Marmont (sämtliche Sagen lest ihr bitte hier nach). Oli hat den Hype nicht ganz verstanden, den ich darum gemacht habe. Alle Klatschgirls werden es aber checken. Wenn ihr da seid, geht mal rein und schnuppert ein bisschen Skandalluft. War irgendwie aufregend!

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    Jetzt aber rein in die Touri-Gasse: der Walk of Fame! Sonst sieht man diese Sternchen immer nur, wenn Star X oder Star Y einen kriegt und einweiht. Plötzlich steht man dann da und denkt „Aha, das ist es also.“ Ich habe immer wieder festgestellt, wie die Magie plötzlich verpufft, wenn man das Traumbild durch das ersetzt, das man mit eigenen Augen sieht. Ein interessanter Effekt. Vielleicht entstehen so die echtesten Bilder.

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    Sehr gerührt war ich dann aber an diesem Stern. Ruhe sanft, Robin. Ich mochte dich sehr gern.

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    Und dann war da noch das hier. Das bin ich beim Bewerben bei Hugh Hefner. Bisher hab ich nichts von dem alten Knacker gehört, aber ich rechne fest mit einer Zusage ;).

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    Neuer Tag, neue Schnapsidee: Wir brauchen Caps! Da Juliver dank Facebook innerhalb kürzester Zeit zu einer florierenden Marke wurde, sollte dies gebührend bestickt werden. Ich präsentiere also: Die Original Juliver Cap.

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    Und wo präsentiere ich sie? Weit oben. Auf dem beliebten Touri-Aussichtspunkt Griffith Observatory. Von da sieht man ganz gut …

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    Nun zu einem weiteren Touri-Programmpunkt. Ich wollte unbedingt in die Warner-Studios. Warum? Zum Beispiel deswegen:

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    Jules: „Ich will Slytherin sein. Die sind geil.“
    Oli: „Oh nein, oh nein, ich will Gryffindor sein!“
    Jules: „Laaangweilig.“

    Hut über Jules: „Sabbelsusabbelsi, ewiges Gesabbel. GRYFFINDOOOOR!“
    Hut über Oli: „Slytherin.“

    Nun ja.

    Bei Warner gibt’s auch die Horkruxe aus den letzten Potter-Bänden.

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    Mich beschleicht gerade ein Verdacht. Eventuell bin ich ein größerer „Harry Potter“-Fan, als mir selbst lieb ist. Ich hätte sogar die Fernbedienung in Form von Harrys Zauberstab gekauft, wenn mein Gepäckstück nicht in meinem Kopf gebrüllt hätte: „Spinnst du? Jetzt langt’s. Erst der depperte Kerzenständer und jetzt auch noch das? Vergiss es!“

    So, damit ihr trägen Tüten auch mal was tut, habe ich euch zwei Bilderrätsel aus den Warner-Studios mitgebracht. Welche Szene fand an der Regenrinne des ersten Bilds statt? Wer saß auf den Treppen des zweiten?
    Die Auflösung kommt pronto danach.

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    Lösung zu Bild eins: Hier klicken.
    Lösung zu Bild zwei: Ich finde leider kein Bild, aber in einer Satc-Folge außerhalb NYs ließ sich Carrie hier nieder.

    Jetzt muss ich überlegen, was wir noch gemacht haben. Ach ja! Jewels hatte zwei sonderbar klapprige Räder parat und so erkundeten wir an einem Tag auch mal unsere Hood. Ich glaube, ich habe mich zu keinem Zeitpunkt mehr in Kalifornien daheim gefühlt, als zu diesem. Touris fahren nicht mit klapprigen Rädern. Touris besuchen aber den Muscle Beach 😉

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    Und die Canals (kennt ihr ja sicher aus „Valentines Day“). Die sind der Hammer. Unbeschreiblich schön.

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    Am Abend fetzten wir zum Sonnenuntergang wieder an den Strand. Man kennt solche Fotos ja. Die tauchen immer wieder in Zeitschriften auf und scheinen so weit weg und so utopisch. Und dann saßen wir zwei da auf einmal mittendrin und konnten diese Bilder selber machen. Jetzt – ein paar Wochen später – kommen sie mir beim Anschauen schon wieder utopisch weit weg vor. Ich sollte langsam mal kapieren, dass diese Reise wirklich passiert ist!

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    Das war’s „auch schon“ aus L.A. So oberflächlich, so künstlich, so unwirklich, so scheinheilig diese Stadt auch scheint – sie hat seit Jahrzehnten Platz für jede Idee. Für jeden Einfall. Beherbergt jeden Traum und schenkt jedem eine Chance. Jedem, der das Träumen nicht verlernt hat.

  • „It’s a pleasure!“

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    …sagte der Jude, als ich „Thank you so much!“ hauchte und er daraufhin beim Signieren hochschaute. Der signiert nämlich wie ein Weltmeister, der Jude.

    So, jetzt checkt wieder keiner, worum’s geht. Wir reden nicht von Religion, sondern von Theater (auch wenn das oft dasselbe ist). Sechs junge, schöne, intelligente Damen machten sich am letzten Wochenende nämlich auf nach London, um Jude Law in seiner Rolle als „Henry V“ im Theater anzuschmachten.

    Aber machen wir mal lieber der Reihe nach. Die Idee entsprang genau am 21. Dezmeber 2012 TJs hübschem Hirn. „Der Jude spielt wieder Theater“, schrieb sie an einen ausgewählten Kreis von Verrückten. „Wann fliegen wir?“, kam prompt von allen zurück. Gesponnen, gebucht. Ein Jahr vor dem Event, als noch keine wusste, ob sie Urlaub kriegt oder überhaupt noch dieselbe Stelle bekleidet (ich tu es zum Beispiel nicht mehr), stand also fest: Wir schauen uns den Jude an.

    Und so schaut er aus, der gute Mann. Seine Frise mag etwas eigenartig sein, ansonsten hat er sich aber gut gehalten mit seinen 40 Lenzen.

    Diese Bilder entstanden beim Hinterausgang des Noel Coward Theaters. TJ wusste nämlich dank eingängiger Recherche von vor einigen Jahren, dass „er da immer rauskommt.“ Also postierten wir uns bei den anderen Groupies, und da kam er auch schon.

    Irgendwie bin ich noch ein bisschen geflasht. Ich habe mir noch nie ein Autogramm von jemandem geholt, der ähnlich berühmt ist. Na gut, Madsen vielleicht ;).

    Wer jetzt überlegt, auch hinzufliegen – hier ein kleiner Vorgeschmack:

    Ansonsten streunten wir wie Einheimische in den Straßen der Stadt herum:

    Unser London-Weekend wurde ziemlich stressfrei verbracht. Wir sind zu cool ;), um Sehenswürdigkeiten abzuhasten und ich war ja erst vor einem Jahr da und hatte deswegen nichts auf der Liste, was dringend angeguckt werden muss. Also ließen wir uns (von Shop zu Café zu Shop zu Restuarant zu Pub) treiben und genossen die Adventsstimmung.

    Ich liebe ja Office. Dort ereignete sich genau derselbe Vorfall wie im letzten Jahr. Ich wollte in der Filiale auf der Oxford Street ein Paar Schuhe kaufen, es gab sie nicht in meiner Größe. Also schlenderten wir Richtung Carnaby Street und siehe da, dort hatten sie meine Traumteile. Ich schwöre: Letztes Jahr war’s ganz genau so!

    Irgendwie hätte ich mal wieder Lust, ein paar Monate in good old London zu leben. Jedes Mal, wenn ich hinfliege, kommen die Erinnerungen ans Auslandssemester hoch und ich fühle mich gleich wieder ein bisschen daheim. Hier sinnierte ich zum Beispiel über genau dieses Thema. Sieht aus, als würde mich etwas furchtbar anekeln, war nicht so.

    So, Schluss mit lustig. Ich muss weiter an der „June Gloom Christmas Collection“ arbeiten. Die kriegen wie immer Menschen, die mir in diesem Jahr ans Herz gewachsen sind, oder die ihren Platz darin verteidigen konnten (jaja, ihr seht, es wird knallhat sondiert und der Erhalt der Collection gleicht einem Ritterschlag ;)).

    Hier noch ein paar Outfits – wir sehen, Grau in Grau ist angesagt – und damit shalom!

    Wer sich fragt, was auf dem rechten Bild an meinem Arm baumelt: Das erkläre ich euch mal die Woche…

  • It was a cold September, before the Indian Summer…

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    …That’s the thing I remember
    When she gave me her number
    Went from station to station
    On a train ‚cross the nation
    And the rain of November
    That’s the time that we ended.

    (Stereophonics: „Indian Summer“ auf „Graffiti On The Train“)

    Mrs Kelly Jones – das wäre doch ein schöner Name für mich, nech? Lange Zeit hatte ich immer wieder an die Stereophonics gedacht, die alten CDs aber nie hervorgekramt. Jetzt, zur Meldung über das neue Album, war es so weit. Hach, „Word Gets Around“ ist auf jeden Fall eines meiner Top 10-Alben für immer.

    Egal, ich hab eine neue Leinwand. Das Motiv dürfte nicht ganz debilen Lesern nicht ganz unbekannt vorkommen. Ich behaupte, es ist mein bestes Bild nach dem hier. Hier sieht es ein wenig mickrig aus, aber eigentlich wirkt es ziemlich bombastös:

    Und weil es gerade gar so schön ist, über den Schnee auf den Laufwegen im Englischen zu sliden, hier noch zwei von heute Morgen:

    Servus, ihr Tröten! Demnächst folgt ein Bericht über meinen neuen Luxus-Wecker, ich wette jetzt schon, dass ich ab morgen immer sehr aufgeweckt sein werde. Also nehmt euch in Acht!