• Ja ich bin grad in so ’ner Phase und ich denk‘ zu viel an dich …

    Post Image

    … Und wir rasen durch die Phasen und ich warte nur auf dich.
    Und wir rasen durch die Phrasen und ich warte nur auf dich.

    (Olli Schulz: „Phase“ auf „Feelings aus der Asche“)

    … und zwar rase ich zusammen mit Olli Schulz. Eventuell gibt es neben Thees (wie kürzlich erwähnt) nämlich noch einen über 40, der Chancen bei mir hat. Ich meine, schaut ihn euch an. Er ist ein Bild von einem Mann.

    9

    Am Dienstag hab ich ihn zum vierten Mal in diesem Jahr gesehen. Hat sich irgendwie so ergeben. Unser erstes Rendezvous hatten wir im Frühjahr, es folgten zwei sehr heiße auf Festivals und diese Woche war das romantischste im Circus Krone. Ich glaube ja fast, dass in dieser magischen Location (ich wollte jetzt nicht die platte Aneinanderreihung von „magischen“ und „Manege“ bringen) beinahe jedes Konzert fantastisch ist. Außer der vielleicht.

    Olli war auf jeden Fall herausragend leidenschaftlich. Mal sehen, ob ich es noch auf ein fünftes Konzert schaffe in diesem Jahr.

    Jetzt sind wir ziemlich groupie-mäßig eingestiegen. Dann machen wir einfach so weiter, tät ich sagen. Die berühmten herbstlichen Konzertwochen haben begonnen und deshalb gehe ich innerhalb von 14 Tagen gleich mal auf sechs. In der Woche vorher K. Flay, wovon es aber kein Foto gibt, weil es gibt keinen Grund, Faulheit höchstens sie so wild getanzt hat, dass man es nicht festhalten konnte. Am Montag vor Olli Friska Viljor mit Mo Kenney als Vorband. Davon gibt es folgendes Foto, das sehr grandios ist, wie ich finde. So scharf, so richtig nah dran. Man spürt die Energie zwischen den beiden, nicht wahr?

    6

    … waren super. Sollte man live gucken, wenn man die Platten gut aber nicht mega findet. Sind live sehr viel besser.

    Und dann hatten wir gestern noch Madsen zu Gast im Backstage, wo sie halt irgendwie immer spielen (hoffentlich schaffen sie es nie in den grässlichen Zenith). Madsen sind Madsen sind Madsen sind mittlerweile vermutlich in meiner DNA und etwaige Kinder werden als erstes Wort nicht Mama, sondern Madsen sagen. Es möge erst mal eine Band bei mir vorstellig werden, die so viele Ohrwürmer rausgehauen hat wie die Madsen Brothers (nein, sicher nicht die Madden Brothers).

    7

    5

    Nächste Woche dann noch Herrenmagazin und Gabalier (das tu ich nur für und mit meine/r Mama, weil ich so eine tolle Tochter bin) und dann gucken wir mal, ob wir es auch noch zu Tocotronic schaffen.

    Achtung, jetzt kommt der beste Anschluss ever: Apropos Tocotronic … ich lese gerade das hier:

    4

    Das hat der Thees vor überschaubar vielen Jahrzehnten geschrieben und es ist voll Rechtschreibfehler (auf Seite 96 sogar gleich zwei) und Momenten, die den Jungs sicher heute noch als Running Gags dienen.

    Wie ihr Superchecker merkt, lese ich gerade Thees‘ gesamte Bibliographie (bestehend aus dem obigen und diesem Werk). Das hier über Tomte on Tour kommt danach auch noch dran.

    So, was war noch? Shorty hat mich besucht und wir verbrachten ein sonniges WE hier:

    8

    1

    3

    Und hier. Jochen Busse muss echt aufpassen, sonst platzt ihm irgendwann der Schädel vom Hals. Damit euch das nicht passiert, und ihr schön geschmeidig bleibt, versucht ihr jetzt mal euren Ellbogen abzulecken.

    Verarscht. Geht nicht. Wer es schafft, darf einen Rum aus Mauritius mit mir trinken. Prost! Genießt den Herbst!

    PS I: Sie ist wieder da. Halleluja. Ich hatte schon Entzugserscheinungen.

    PS II: Das hier steht wirklich auf einer Toilette einer Lokalität eines der obigen Konzerte. JC forever.

    2

  • You raise me up.

    Irgendein Hardcore-Fan meinte, ich solle nicht immer nur traurige Liebeslieder singen. Da es dazu momentan eh keinen Anlass gibt, habe ich also mal was anderes gemacht. Nämlich der schönsten, schwülstigsten Schnulze der Welt ein bisschen Leichtigkeit verliehen. Uuund bitte. Hier kommt „You Raise Me Up“ zum Mitwippen.
    Es wäre schön, wenn ihr euch das jetzt als Ohrwurm einsetzen und schnipsend und summend durchs WE hopsen würdet.
    Thanks muchos!

  • Da war ja noch was …

    Post Image

    … was Fettes, wenn ich ehrlich bin. Ich war im September eine Woche auf Mauritius! Crazy, nech? Meine letzte Amtshandlung in meinem alten Job, wenn man so will. Es war wundervoll. Ich hatte bei dieser Insel immer „nur“ tolle Strände und Sonne im Hirn, aber Mauritius bietet viel mehr. Man kann da richtig was machen und sehen. Wer also Lust auf Flitterwochen mit ein bisschen Kultur hat, der wähle Mauritius. Männliche Menschen, die vorhaben, meine Wenigkeit zu ehelichen: Bitte nicht melden. Ich war da ja jetzt schon. Mich dürft ihr fragen, falls es nach Hawaii oder Kuba gehen soll. Mail steht bei Contact.

    Schluss mit Stuss, fangen wir an, Bagage. Ich kam sehr früh auf Mauritius an, knallte mich also erst mal drei Stunden in mein (exorbitant großes und weiches) Bett (,in dem auch noch sieben Elefanten bequem Platz gefunden hätten).
    Und dann wachte ich auf. Ich hatte das ja noch nie, dass ich aufgewacht bin, und nicht glauben konnte, dass ich mich im Traum befinde. Normalerweise läuft das doch andersrum: Ich wache auf und weiß ganz genau, dass ich leider nicht mehr im Traum bin.

    Seht selbst …

    14

    Zwei Schritte zum Balkon veränderten den Blick dann so:

    55

    Weitere Schritte führten mich hier hin:

    15

    27

    Und was hab ich sonst noch so gemacht, außer allerweil blöd geschaut, weil ich nicht fassen konnte, was vor meinen Augen liegt? Viel. Zum Beispiel habe ich im Zuckermuseum „L’Aventure du Sucre“ mein Wissen über Zucker aufgestockt.

    16

    Da gibt es – na, welcher von euch Blitzmerkern hätte es erraten? – Zucker. 12 verschiedene Zuckers, um genau zu sein. Ich wusste gar nichts über Zucker, außer dass er nicht gerade schlank macht. Jetzt kann ich 12 Sorten unterscheiden, babäm. Außerdem bin ich ganz schön Rum-gekommen. Gar nicht schlecht, wenn es ein ordentlicher ist und nicht dieses Supermarktgesöff.

    17

    Neben dem ausgiebigen Zucker- und Rumkonsum ging’s noch hoch hinaus. Im „Club Med Albion“ kann man nicht „nur“ mit dem Katamaran (wem fällt spontan noch ein Wort mit vier „a“s ein?) rümdüsen (saugut, Adrenalin!), Stand Up Paddeling machen (scheißlangweilig, nix für mich), Bogenschießen (das Dart der jungen Leute), Tauchen, Schnorcheln, Beachen und so weiter – sondern auch Carrie nachahmen. Die stürzte sich in der „Sex and the City“-Folge „The Catch“ ja bekanntermaßen vom Fliegenden Trapez und ich hab nicht lange überlegt, sondern es ihr einfach nachgemacht. Crazy, sag ich euch. Danach fühlt man sich ziemlich high und glaubt, dass man jetzt alles schaffen kann.

    8

    Die mit Abstand lustigste Sportstunde brachten wir aber an der Tischtennisplatte zu. Das habe ich als Kind oft gespielt. Im Zeltlager erwies sich der Rundlauf stets als sichere Bank, wenn es um – naja – um eine Runde Megaspaß ging.

    33

    Eventuell war es auch nur so lustig, weil parallel einige Kaltgetränke zur Erfrischung aufgenommen wurden. Aber nur eventuell.

    26

    Wat hamwa noch? Natur pur. Im Februar 2014 hatte ich in Sri Lanka entschieden, das ich botanische Gärten für den Rest meines Lebens hassen werde (nachzuschlagen hier). Nothing lasts forever, stellte ich in Mauritius fest. Denn der BG dort war famos. Lag vermutlich am darstellerischen Talent unseres Guides Joe, der mit Händen und Füßen und vielen schönen Geschichten mehr oder weniger verlässliche Fakten über Flora und Fauna verbreitete.

    19

    (Hier erklärte er gerade, dass diese Palmen 30 Jahre wachsen, um dann einmal zu blühen und zu sterben. Wenige Minuten später hörte ich im Vorbeigehen, wie ein anderer Guide seiner Gruppe dieselbe Story erzählte, nur verschärfte er die Pointe entscheidend, indem er von 100 Jahren sprach. Als ich Joe fragte, was nun stimme, antwortete der gelassen und vor sich hinlächelnd: „Nein, nein, der lügt. Außerdem ist es ja auch egal.“ Prima Typ, der Joe.)

    Weitere Angaben ohne Gewähr:

    Diese Seerosenblätter halten angeblich über drei Kilo Gewicht aus. Man könnte sie also als Ablage für zwei bis drei mittelgroße Katzenbabys benutzen.

    23

    Dieser Baum blutet, wenn es heiß ist, deshalb heißt er „Drachenblutbaum“. Kann man für irgendwas in der Medizin verwenden. Joe war sich nicht so gaaanz sicher.

    18

    Diese Frucht hier ist vom „Leberwurstbaum“ gefallen und man kann damit angeblich Brüste straffen und Penisse vergrößern. Nun ja. Wir haben vorsichtshalber eine mitgenommen. Randnotiz: Was passierte zurück im Resort eigentlich mit dem guten Stück? Wer hat es gebunkert? Hätte man gut einfrieren können für in ein paar Jahren.

    20

    Das Tierchen war auch da. Zeige ich euch der Vollständigkeit halber mal. Es hat sich nicht bewegt und Joe hatte eine Fetzengaudi dabei, uns in dem Glauben zu lassen, es sei aus Plastik. War es nicht.

    21

    Machen wir gleich mal mit ein bisschen Fauna weiter. Im Casela-Park kann man mit Quads (kann ich ja jetzt, hab ich in Schweden im Schnee geübt, hier nachlesen) herumfahren und halbwegs wilde Tiere beobachten. Immer noch besser als ein richtiger Zoo … aber das hier konnte ich nicht mit mir vereinbaren.

    28

    2

    1

    3

    Wer lieber ein bisschen in die Vergangenheit reist, kann sich „Labourdonnais“, das Schlösschen in der Natur anschauen. Auch irgendwie beeindruckend. Würde ja gerne mal ein Rudel guter Leute einpacken und ein, zwei Wochen da leben.

    24

    34

    Im Garten gibt’s sogar diese Riesenschildkröten. Findet irgendwer Schildkröten gut? Ich irgendwie nicht so.

    25

    So, zum Schluss noch ein paar Fotos zum vor Neid Ergrünen, damit das hier schön abgerundet wird.

    12

    10

    7

    11

    Irgendwann kam natürlich dann dieser Moment. Hach ja, wenn die Orte doch andersrum dagestanden hätten.

    13

    Mensch, war das super. Was würde ich dafür geben, diese Reise jetzt nochmal zu machen. Aber nein, hier gibt’s jenuch zu tun. Ich habe nämlich in meinem üblichen Zweijahresrhythmus mal wieder den Job gewechselt und dadurch herrscht im Hirn das Gegenteil von Routine. Altes loslassen, Neues reinlassen, neu denken, neu handeln – aber das Neue geht gut los. Ich bin sehr glücklich mit meiner Entscheidung und sicher, dass wir uns viel geben können, der neue Job und ich.

    Damit zwischen all dem Neuen auch ein bisschen Ruhe herrscht, halte ich mich an meine große Liebe. Ich feiere momentan Thees Uhlmanns ersten Roman. Thees ist circa der einzige Kerl über 40, der ernsthaft Chancen bei mir hat. Was ich hier schon Werbung für Thees gemacht habe … vermutlich sollte ich langsam an seinen Gewinnen beteiligt werden. Thees, Kuba oder Hawaii? You choose.

    Bis dahin ihr Kracher, bleibt mir schön geschmeidig. Und immer dran denken: Jammern macht unsexy. Lasst die Verspannungen, Magenbeschwerden, Muskel- und Augenzucker stecken und geht auf Konzerte. Ich kann nicht die ganz Zeit Arschtritte verteilen. Ihr müsst eure Prachthintern schon selber durch die Welt bugsieren. Mich trefft ihr hier, hier, hier und hier. Und natürlich hier, selbstredend.

  • When September comes …

    Post Image

    … so sollte ein Posting starten, das ich vor genau einem Monat angelegt, aber nie befüllt habe :). Da das Haus Gloom aber nix verliert, knalle ich das jetzt schnell rauf und lasse auch den Titel stehen. Das machen wir einfach quick and dirty, damit wir dann pronto zu den aktuelleren Geschichten kommen können.

    Im August betätigte sich Team PamJules als Hochzeitsfotografenduo/Rennbesen und flitzte bei Ps Hochzeit zwischen Brautpaar, Gästen und Hunden herum, um das Event entsprechend zu dokumentieren.

    j

    17

    (Das, was ich da halte, ist ein Fernauslöser. War vor fünf Jahren in der Bloggerszene mal der hot shit.)

    Außerdem ereigneten sich gebührende „Der Sommer geht zu Ende“-Tage in der Nähe von Seen, neben Grills, im Englischen Garten, in Steak-Restaurants und an bekannten Theken.

    6

    7

    15

    16

    13

    12

    5

    (Das ist mein liebster Sommersalat: Wassermelone, Schafskäse, Oliven, Rucola und Honig funktionieren hervorragend zusammen.)

    2

    9

    (Hier kann man getrost hingehen, wenn man ein paar Kröten locker hat, sehr lecker!)

    8

    Letztes Bild: Meine neue Lieblingstasse. Es ist ja nicht so, dass ich unendlich viel Platz im Geschirrschrank hätte, aber dieses Modell musste ob meiner neu explodierten Harry Potter-Liebe einziehen.

    10

    So, so schnell kann’s gehen, hätten wir den August schon nachgeholt. Wir sehen uns im September ;).

  • But I know you now …

    … Better than I have known you then
    Today we witness how
    a decade turns into ten years
    and we still hold onto
    something that already clicked years ago
    I will never let go until till we turn into gold.

    (June Gloom: „Ten“ auf „Dem nächsten Album“)

    Bevor ich ein wenig Pause vom Alltag mache, kommt hier noch der Neue. Der erste mit dem Keyboard. Take care, ihr Knallköpfe!