No Bad Words.

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Warum der Name?

Es gibt da diese Band „The Like“. Deren Debutalbum mochte und mag ich sehr gerne und darauf befindet sich der Song „June Gloom“. Eigentlich geht’s darin um was ganz anderes, aber der Name, der hat es mir angetan. Er bezeichnet laut Wiki eine Wettererscheinung in Kalifornien: später Frühling, früher Sommer, morgens ist es wolkig, nachmittags bricht der Himmel auf. Ich finde das irgendwie zauberhaft. Und es klingt top. Es passt auch, weil ich unbedingt mal eine Zeit lang in CA leben will, um dem Land zu verfallen oder Illusionen zu zertrümmern.

Warum schreibe ich hier?

Ich tue es, weil ich muss. Ich habe den unaufhaltsamen Drang in mir, zu schreiben. Damit lässt sich alles irgendwie regeln. Ich mache das hier im Internet, weil ich will, dass Leute es lesen. Ich unterstelle mich dabei keinen Zwängen oder Wünschen, sondern verstaue einfach das in Worten, was mir so passiert in meinem wahnsinnig schillernden Leben.

Es tut mir gut, es tut euch gut (ha!) und es ist meine Passion, mit Worten zu spielen. Ich habe schon immer geschrieben. In der ersten Klasse lauteten meine Bestsellertitel „Herr Eckstein wird Kommissar“ und „Hase Fipsis neue Abenteuer“, im Lokalteil unserer kleinen Zeitung dann „Kinderfest hinter der Burg“ und im Studium „Reisetipps für London“ oder „Die Veränderung des Blicks in Goethes ‚Italienischer Reise’“. Mittlerweile bin ich da angekommen, wo ich hinwollte: Bei den Leuten. Weil Menschen einfach toll sind – und spannend.

Was mag ich?

Och, so einiges. Ich strebe nach Glück, immer. Ich finde mich nie mit Sachen ab, die ich ändern kann und kämpfe immer bis zum Schluss. Wenn es keine Lösung gibt, gibt es auch kein Problem. Wenn ich keine Antwort weiß, gibt es auch keine Frage. Ich liebe aber „Wer wird Millionär?“, zum Glück gibt es da die Joker. In meinem Leben sind die Joker meine Freunde und meine Family.

Und Musik (Rilo Kiley prägen mich, Ingrid Michaelson ist so talentiert, Oasis hassliebe ich und die Strokes fühle ich), Bücher (ich mag den verschrobenen Patrick Süskind, wünschte, er würde mehr schreiben, ich verehre Sven Regener, weil Frank Lehmann einfach ein Pfundskerl ist, ich würde gerne mit Goethe und Schiller speisen und ich möchte Kleist trösten) und Filme (bitte keinen Kitsch, das mochte ich mit 20). Ich trage mein Herz auf der Zunge, meine Stimmung im Gesicht und selten jemandem etwas nach. Ich bin immer positiv getunt, denn ich weiß, dass alles andere pure Zeitverschwendung ist. Mein Motto „No bad words.“ trage ich seit kurzem sogar unter der Haut. In Schnörkelschrift.

Und: Ich bin der größte „Berlin, Berlin“-Fan der Welt. Das ist so. Da braucht keiner widersprechen. Ich besitze die Collection, habe Lolle zweimal an die Wand gemalt und Felicitas die Fotos davon gezeigt. Lolle ist ein Teil von mir.

Was mag ich nicht?

Och, so manches. Ich hasse das Innere von Tomaten, halte die Seitenzahlen zu, wenn ich lese, und habe seit Jahren nicht mehr „Antenne Bayern“ gehört. Zwiebeln esse ich nur breiförmig, Lauch gar nicht und mit Schweinebraten inkl. Kloß und Soß’ holt man micht nicht aus dem Bett.

There are no bad words for the coast today.