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What’s the story?

The June Gloom Project ist jetzt schon so lange Teil von mir, dass wir es am besten einfach dabei belassen und genau so weitermachen. Meine Blogposts sind weder massentauglich, noch ge-SEO-t und schon gar nicht für Werbekunden interessant – es geht einfach nur darum, intensive Momente und Erlebnisse dieses (f)einen Lebens in Texten und Bildern zu destillieren. Ihr seid seit vielen Jahren dabei, meine selbstironischen Erzählungen gehen euch nicht auf den Geist, ist doch alles tutti.

Das mag ich …

Musik. Das war schon immer so. Besonders verfallen bin ich der kalifornischen Band Rilo Kiley, den ungepflegten New Yorker Burschen von den Strokes und ihrem Frontmann Julian Casablancas, Brian Fallon und The Gaslight Anthem, meinem großen Vorbild in Sachen Singer/Songwriter-Kunst Ingrid Michaelson und natürlich Thees Uhlmann.
Ich verbringe Stunden damit, Playlists zu erstellen und mich so für jede Gemütslage zu rüsten. Ich liebe es, im Flugzeug eine dieser Playlists anzuschmeißen und mich dann treiben zu lassen. Ich besuche für mein Leben gern Konzerte und habe sogar selbst schon welche gegeben. Wenn jemand The June Gloom Project entdecken möchte: Go for it! Hat unerklärlicherweise noch niemand getan!

Worte. Ich konnte meine Gedanken schon immer besser schreibend auf den Punkt bringen als redend. Auch wenn ich gerne rede, dann aber nur mit Herzmenschen. Ich hasse Smalltalk. Darin bin ich schlecht. Im Grunde kann man gleich mit dem harten Tobak anfangen und sich den Weichspülgang vorher sparen. Manche Worte finde ich so toll, dass sie mir unter die Haut gegangen sind. Zum Beispiel „No bad words“ (ein Rilo Kiley-Zitat), „Stay young and invincible“ (ein Oasis-Zitat) und sogar eine Bibelstelle („Hope Faith Love“ aus dem ersten Korintherbrief). Mama Gloom findet diese Tattoos gar nicht gut. Aber ich habe noch kein einziges bereut. Bereuen ist eh was für Anfänger.

Lachen. Es gibt doch wirklich nichts Tolleres auf der Welt als sich komplett wegzuschmeißen, weil einen etwas so sehr erheitert, findet ihr nicht? Ich lache für mein Leben gern. Natürlich kann man nicht immer nur das tun, aber ich bin stets bemüht darum, möglichst viel zu lachen und möglichst viele Menschen mitzureißen. Ich lache übrigens jedes Mal wieder, wenn Marcus in „About A Boy“ von Will eine CD geschenkt bekommt und sagt: „It’s brilliant. What is it?“ Das ist mein Humor. Und das hier. Und „Berlin, Berlin“. Ein ganz großer Teil von Lolle steckt auch in mir. Wir sind zusammen durch dick und dünn gegangen.

Gute Menschen. Gute Menschen haben Humor, das ist mit die wichtigste Eigenschaft. Meistens sind diese dann auch warmherzig und optimistisch. Mit solchen Exemplaren umgebe ich mich gerne und sie würden auch von mir sagen, dass ich ein guter Mensch bin. Danach sollte jeder streben. Und man muss sich diese Frage von Zeit zu Zeit selbst stellen, um sich wieder geradezurücken, falls man verrutscht ist.

Bewegung. Am allerliebsten radel ich im Abendlicht irgendwo in München herum. Ich bin generell ganz gerne in Bewegung. Körperlich und im Kopf, denn ich grüble manchmal. Bei mir ist immer viel los und das muss auch so bleiben. Wer mir mit Spontaneität kommt, ist genau richtig. „Leben vor dem Tod“ und so.

Das Meer. Nichts fasziniert mich so sehr wie das Meer. Zur Not tut’s auch ein See. Mit guten Menschen ans Wasser fahren, Musik anschmeißen und viel lachen – das ist für mich das größte Glück.

Und ich habe einen Geräusche-Tic. Ich liebe klackernde Kleiderbügel, schließende Autotüren und Feuerzeuge.

Das mag ich nicht …

Tomateninnereien, Duckfaces, Seitenzahlen, den Holzstiel bei Eis am Stiel, Müll in meiner Tasche, Wintersport im TV, botanische Gärten, Zwiebeln, Pilze, Schweinebraten, Schmatzgeräusche, Uhrenticken, mehr als 5 unbearbeitete Mails im Posteingang, kein Wasser in Reichweite, in öffentlichen Verkehrsmitteln stehen, bunte Klamotten, böse Überraschungen beim Anschneiden von Avocados, alle Glibberige, Gepunktetes, Charts, Borniertheit, Kälte (außen und innen), blöde Leute.

Ende 2013 habe ich ein paar allgemeingültige Lebenswünsche niedergeschrieben, Maximen sozusagen:

Dass es wenige Hindernisse gibt und dass sie euch nicht abschrecken, sondern herausfordern, wenn sie sich zeigen.
Dass ihr versteht, wo die Zeit am besten aufgehoben ist und dass ihr nichts davon versteht, wie man sie verschwendet.
Dass ihr euren Kopf benutzt, euch aber nicht zu oft einen Kopf macht.
Dass euch ein kaltes Herz fernliegt und dass ihr eures warm und kraftvoll anderen Menschen nahelegt.
Dass ihr über die Stränge schlagt und die Strenge schlagt.
Dass ihr auf euch achtet und versucht, die beste Version von euch zu sein.
Dass ihr dabei niemanden verachtet, sondern ihm feinfühlig und gewissenhaft zur Seite steht, wenn er gerade nicht die beste Version von sich sein kann.
Dass ihr mutig seid und tollkühn fortschreitet, nicht ängstlich und zaghaft auf der Stelle tretet.
Dass ihr euch nie eine Grenze setzt, nur weil das Alter eine zu ziehen scheint.
Dass ihr neugierig bleibt und angriffslustig, begeisterungsfähig und gewitzt, um in kindlicher Manier Dinge zu finden, die es wert sind, entdeckt zu werden.
Dass ihr das Risiko eingeht, verschlossene Türen aufzubrechen und nach dem zu suchen, was das Leben lebhaft macht.
Dass ihr liebt und zwar ohne Vernunft, dass ihr fühlt und zwar pur.
Dass ihr wisst, wann ihr schwimmen solltet und wann ihr euch treiben lassen müsst, um an euer Ziel zu kommen.