About

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What’s the story?

The June Gloom Project ist schon so lange ein Teil von mir – seit 11 Jahren, glaube ich – dass wir es am besten einfach dabei belassen und genau so weitermachen wie bisher. Meine Blogposts werden weder massentauglich, noch suchmaschinenoptimiert oder werblich sein. Es geht mir hier einfach darum, erinnerungswürdige Momente und Erlebnisse dieses (f)einen Lebens in Texten und Bildern zu destillieren. Nach meiner Art, persönlich und lustig. Eine Leserin sagte mir mal: „Man weiß sofort, dass du es geschrieben hast.“ So soll es sein und bleiben.

Ach ja, das Pseudonym June Gloom habe ich mir nach übermäßigem Genuss des Songs „June Gloom“ von The Like zugelegt. Es bezeichnet übrigens ein faszinierendes Wetterphänomen in Kalifornien.

Das mag ich …

Musik..
Ich muss zugeben, dass ich mich seit 15 Jahren nicht mehr weiterentwickelt habe, was meinen Musikgeschmack angeht. Ich höre immer noch am liebsten Indie, Singer/Songwriter, ein bisschen Brit-Pop und Schrammelrock. Wenn jemand die Frage „Und, welche Musik hörst du so?“ mit „Eigentlich alles“ oder „Charts“ beantwortet, werde ich mit diesem Menschen eher keine besonders intensive Freundschaft aufbauen ;).
Besonders verfallen bin ich den kalifornischen Indie-Göttern von Rilo Kiley, den ungepflegten New Yorker Burschen von den Strokes und ihrem Frontmann Julian Casablancas, Brian Fallon und The Gaslight Anthem, meinen großen Vorbildern in Sachen Singer/Songwriter-Kunst Ingrid Michaelson und Joe Purdy und natürlich Thees Uhlmann.
Ich verbringe Stunden damit, Playlists zu erstellen und zu hören und mich so für jede Gemütslage zu rüsten. Am besten: im Flugzeug oder am Strand eine dieser Playlists anschmeißen und sanft einnicken. Und ich besuche für mein Leben gern Konzerte!
Weil bei mir immer viel los ist, brauche ich ab und an Alleine-Momenten, eine Kerze und meine Gitarre, um das wieder auszupendeln.
Wer hören will, was dabei rauskommt, klicke hier. Sollte jemand einen Plattenvertrag übrig haben, ich würde mich erbarmen.

Worte.
Ich konnte meine Gedanken schon immer besser schreibend auf den Punkt bringen als redend. Ich hasse Smalltalk. Darin bin ich schlecht. Im Grunde sollte man gleich mit dem harten Tobak anfangen, finde ich. Das fällt mir deutlich leichter. Helden meiner Bücherregale sind Patrick Süskind, Daniel Glattauer („Geschenkt“ ist das beste Buch der letzten Jahre!), David Safir, John Strelecky, Simon Beckett und ob meiner Neigung zur Germanistik und der NdL die älteren Semester Goethe, Schiller, Kleist und Dürrenmatt.
Manche Worte finde ich so toll, dass sie mir unter die Haut gegangen sind. Zum Beispiel „No bad words“ (ein Rilo Kiley-Zitat), „Stay young and invincible“ (ein Oasis-Zitat) und sogar eine Bibelstelle („Hope Faith Love“ aus dem ersten Korintherbrief). Mama Gloom findet diese Tattoos gar nicht gut. Aber ich habe noch kein einziges bereut.

Gute Menschen.
Gibt es etwas Schöneres, als Zeit mit den richtigen Menschen zu verbringen? Mit den Exemplaren, die ähnlich (aus)ticken wie man selbst, bei denen man so sein kann, wie man ist, mit denen man einfach leben kann?
Gute Menschen haben Humor, das ist mit die wichtigste Eigenschaft. Meistens sind diese dann auch warmherzig und optimistisch. Mit solchen Erdenbürgern umgebe ich mich gerne und ich glaube, sie würden auch von mir sagen, dass ich ein guter Mensch bin, wenn man sie fragen würde. Man muss sich diese Frage von Zeit zu Zeit auch selbst stellen, um sich wieder gerade zu rücken, falls man verrutscht ist.
In a world where you can be anything, be nice!

Lachen.
Es gibt doch wirklich nichts Erquickenderes auf der Welt, als sich komplett wegzuschmeißen, weil einen etwas so sehr erheitert, findet ihr nicht? Ich lache für mein Leben gern. Natürlich kann man nicht immer nur das tun, aber ich bin stets bemüht darum, möglichst viel zu lachen und möglichst viele Menschen mitzureißen. Ich lache übrigens jedes Mal wieder, wenn Marcus in „About A Boy“ von Will eine CD geschenkt bekommt und sagt: „It’s brilliant. What is it?“ Das ist mein Humor. Und das hier. Und „Berlin, Berlin“. Ein ganz großer Teil von Lolle steckt auch in mir. Wir sind zusammen durch dick und dünn gegangen.

Das Meer.
Nichts fasziniert mich so sehr wie das Meer. Zur Not tut’s auch ein See. Mit guten Menschen ans Wasser radeln, Musik anmachen, viel essen und viel lachen – das ist für mich das größte Glück.

Und ich habe einen Geräusche-Tic. Ich liebe klackernde Kleiderbügel, schließende Autotüren und Feuerzeugratschen.

Das mag ich nicht …

Tomateninnereien, Seitenzahlen, den Holzstiel bei Eis am Stiel und den Holzspatel beim HNO, Müll in meiner Tasche, Wintersport im TV, botanische Gärten, Zwiebeln, Pilze, Schweinebraten, Schmatzgeräusche, Uhrenticken, mehr als 5 unbearbeitete Mails im Posteingang, kein Wasser in Reichweite, in öffentlichen Verkehrsmitteln zu warm angezogen stehen müssen, bunte Klamotten, böse Überraschungen beim Schlachten von Avocados, Glibberiges, Gepunktetes, Selbstgefälligkeit, Borniertheit, Kälte (außen und innen), Cher und Suri Cruise.