Sonntag, Oktober 16th, 2011...20:50

‘Cos maybe you could stay a bit longer…

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…Or I could try a bit harder
We could make it work
But maybe, we should stop pretending
We both know we’re hurting
Maybe it’s time to go

(Emeli Sandé: “Maybe”)

Irgendwas hat sich verändert in mir. Früher war ich durch und durch Sommerkind. Ich habe es gehasst, wenn ich geschnallt habe, dass die Sonne ab September jeden Tag ein bisschen eher von dannen zieht. Wenn meine Mama mir immer öfter die Übergangsjacke nach draußen langte. Wenn irgendwann das Schwimmbad zumachte und die Nase lief.
Gerade eben genieße ich zum ersten Mal bewusst den Herbst. Ich genieße es, zur Arbeit zu radeln und dafür Handschuhe anzuziehen, ich liebe es, heimzukommen und etwas Heißes zu trinken, ich mag es, bei tiefstehender Sonne durch die Stadt zu tingeln und mich blenden zu lassen – eigentlich ganz cool, dass wir in Deutschland vier Jahreszeiten in all ihrer Schönheit erleben dürfen. Irgendwie hat das doch auch was, oder? Vielleicht lernt man mit dem Alter, natürliche Abwechslung zu schätzen.
weg von den geschenkten, immateriellen Dingen, hin zum schonungslosen Konsum! Abwechslung findet nämlich auch in meiner Taschen-Garderobe statt. Ich habe sowas wie im Lotto gewonnen (nicht echt jetzt, nur metaphorisch). Aber davon erzähle ich im nächsten Posting. Man darf euch ja auch nicht gleich überfluten mit an Schönheit kaum zu übertreffenden Bildern ;) .


(Die Sendlinger Straße lumineuse)


(Leute spenden kurz vor der Sendlinger Straße Schatten)


(Ich trauere. Bitte stört mich nicht dabei. Oder stellt mir zwanzig Becher davon ins Eisfach!)


(Kürbissuppe mit Ingwer an Clubsandwich im Faun)

Zum Schluss noch ein Musik-Tipp: Emeli Sandé mit “Maybe”, habe sie in London gesehen, wundervoll:

PS: Und ein kleiner Ausblick bzw. ANBLICK!

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