Montag, April 4th, 2011...09:00
Oh summertime, summertime…
…I go back there in my mind
And oh how it gets me everytime
All the flowers growing wild
Kissing underneath the moonlight.
(Michelle Branch: “Summertime” auf “Everything Comes And Goes”)
Ich liege flach am Boden, ganz nah dran an der Erde. Gleichmäßig unebene Erdhügel drücken von unten gegen mich. Die Sonne sieht durch meine geschlossenen Augen blutrot aus, bevor sie brennen kann, streicht ein zarter Wind kühle Sahne auf meine Beine. Zwei Millionen Seelen und Gehirne teilen sich eine Million Körper und schalten sich im Wechsel an und aus.
Ich liege in der Mitte, um mich herum toben eine Million Leben. Jeder ganz für sich, alle gemeinsam. Unter mir brodelt das Magma, über mir flirrt die Luft. Hinter mir dumpfe Geräusche von Beachvolleybällen und Händen, vor mir Kinder mit Luftballons. Rechts von mir meine Freundin Pera, die Apfelschorle trinkt, links von mir meine Tasche mit Buch und Musik.
Nichts interessiert mich in diesem Moment, nur die Wärme, die zurück ist und die Mitte. Meine Mitte.










Comments are closed.