Dienstag, März 29th, 2011...20:05

“When I’m good, I’m very good. When I’m bad, I’m better.”

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(Mae West in “I’m No Angel”)

Zugegeben, ich habe den Film nie gesehen, aber das Zitat ist famos. Die gute Mae West begegnet mir allmorgendlich auf dem Weg zur Schule, weil ich seit kurzem wieder wie eine gesengte Sau mit Beate II. durch die Gegend rase. Dabei komme ich an dieser grässlichen Skulptur vorbei:

Jedes Mal frage ich mich, warum man verdammte 1,3 Millionen (vermutlich noch viel mehr) in so ein aus “kohlenstofffaserverstärkem Kunststoff” und “Stahlrohren”-Monster investiert. Es ist weder schön, noch steht es an einer besonders besonderen Stelle, noch hat es Sinn (Künstler, gebt es zu!).

10 Comments

  • Wenn das hier das Monster vom Mittleren Ring ist, würde ich sagen: die Unfall-Statistik in die Höhe treiben… ich starre jedes Mal da hoch. Irgend wann kracht es sich.

  • Ahh… du bist zurück. Wie schön!

  • Haha. Das ist echt das sinnloseste Bauwerk in ganz München. Für soviel Geld. Und die Künstlerin hatte eh nen Vogel. Wer bitte nennt ein Kunstwerk nach ner Hollywood-Diva und ganz München soll dann diesen Stahltross auch so nennen? :)
    *kopfschüttel*

  • Also hat sie euch an einer Stelle, an der ihr sonst hirntot vorbeifahren würdet zum Innehalten, Schauen, Nachdenken, Fotografieren und kritischen Hinterfragen von Kunst gebracht. Und all die anderen, die daran vorbei müssen.

    Das ist 1,3 Mio wert.

  • Ansichtssache. Im wahrsten Sinne…ich finde, 1.3 Mio können sinnvoller investiert werden. Und hirntot bin ich sicher nicht :)

  • Wir fügen also kritisches Hinterfragen der Verwendung von Steuergeldern der Positivliste hinzu.

  • Prima. Was steht noch drauf? Gehirnzellenzählung? Da wirst in diesem Leben nicht mehr fertig :)

  • Das bloße Zählen von Gehirnzellen hat für mich in diesem Zusammenhang wenig inhaltliche Relevanz – außer natürlich, die entstandene verbesserte Vernetzung der Neuronen würde zu einer tatsächlichen Verbesserung der reflektierten Missstände führen.

    Klingt nach einer sinnvollen Verwendung eines Lebens.

  • Jep, gut beobachtet :) Leider kann ich mir über dein Leben kein “klingt nach” leisten, denn ich kenne nur eine Emailadresse und einen Nickname.

  • Warum solltest du dir auch bei einem Gespräch über Kunst ein “klingt nach” über mein Leben leisten wollen?

    Persönlich bleibe ich lieber bei einem GesprächsInhalt als die Sprechenden zum Inhalt zu machen.

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