Samstag, November 14th, 2009...19:06
Don’t believe the hype…
…sagten schon Oasis.

Schwierig, wenn einem bei jedem Wort, dass mit Twi(light), Ro(bert), Kri(sten), Ta(ylor), Va(mpir), Ed(ward), Be(lla) oder Ja(cob) losgeht, fast das Trommelfell platzt. Die Teenies waren der Wahnsinn. Herzlichen Glückwunsch allen HNOs, die werden in den nächsten Tagen mit kaputten Hälsen (vom vielen Schreien) und entzündeten Nasen (vom vielen Heulen) ein Heidengeld verdienen.
Aber mal zur Sache selbst. Toni und ich begaben uns heute also in die Hölle der Teenielöwinnen, in die Olympiahalle, wo die HypoVereinsbank ihren alljährlichen Jugendtreff veranstaltete. Könnt ihr euch vorstellen, wie es ist, von ausgerasteten kleinen Mädchen mit drei Zentimeter Kajal unter den Augen und drei Meter hochtoupierten Haaren zerquetscht zu werden? Könnt ich euch vorstellen, wie es ist, wenn eine Halle vollgestopft ist mit Mädchen, die sich alle für “die Richtige” für R.P. halten? Wir jetzt schon. Ein wahrlich, äh, einzigartiges Gefühl.
Gäste waren: Apollo 3, Aloha From Hell, Cascada, Queensberry, Daniel Schuhmacher, Sara Nuru, Jennifer Rostock und die Twilight-Hauptdarsteller Robert Pattinson, Kristen Stewart und Taylor Lautner. Achja, und 14.998 Teenies plus wir

Die hier waren gleich am Anfang der Abschuss: Apollo 3. “Die jüngste Rockband des Universums”, selbstverständlich noch Lichtjahre vom Stimmbruch entfernt, aber iwie süß, die kleinen Pupse:

Aloha From Hell, what the fuck?

Cascada, äääh ja:

Irgendwoher kam dann sie: Sara Nuru. Schön wie immer, ein bisschen zu viel “ich rede jetzt nur noch schnell und piepsig wie Heidi” und ein bisschen zu dünn, sonst sehr nett:

Sie moderierte an: Queeeeensberry. Respekt, denen muss man lassen, dass sie live richtig gut singen und alle verdammt gut aussehen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.


Daniel Schuhmacher, eine Lachnummer. Singen kann auch er toll, aber er sollte vielleicht keine Pausen zwischen seinen Songs machen. Denn: Diese füllt er mit peinlichem Geschwafel in höchster Tonlage und man wünscht sich, sie würden ihn ein wenig sedieren.

Daniel war der letzte dieser Top-Acts (Scherzchen). Doch wir mussten wieder ein beknacktes Radrennen abwarten. In der Halle findet nämlich gerade das 6-Tage-Rennen statt und die Veranstalter des Jugendtreffs dachten sich wohl, dass es den Teenies Spaß macht, geschätzte sieben Rennen anzusehn und dabei doch eigentlich nur auf DEN EINEN zu warten.

Der Moment: Das unbekannte Moderatorenteam wurde von Steven Gätjen abgelöst, DENN: Es war so weit. Zuerst bekamen wir ein paar Filmszenen zu sehen…hach:



UND DANN: KAM ER! Genießt die Bilder und achtet auf das, auf dem er zu mir guckt. Da hatte er mich endlich entdeckt…






(DA!)


Das war der Freudentanz ob meiner Anwesenheit:





Ich in hin und weg. Er ist in Echt mindestens genauso attraktiv wie im Film, sehr locker, witzig, am Boden usw. Aber jetzt believe ich mal nicht dem Hype!
Tschüss ihr Zuckerpuppen! Bis morgen beim HNO!
Ein riesiges Dankeschön geht an Toni und ihr Tele!

4 Comments
November 25th, 2009 at 19:54
Ha! Ich war bei selbiger Veranstaltung mal vor ein paar Jahren (Headliner: Echt – zu Zeiten, wo sie noch uncool waren und Bernd Begemann noch nicht ihre Lieder schrieb…) und hab mit meinem Kollegen Mawe drüber geschrieben, wie es da so ist, wenn man als halberwachsener Indie-Nerd da reingeworfen wird.
Aber Twilight: Das ist doch sooooooo 2006. Die Vampir-affinen Hipster sind doch längst auf “True Blood”: http://www.hbo.com/trueblood/season2/
Da kommen die Darsteller ganz unmormonesque zur Sache und es gibt auch noch einen wunderbaren Country-Folk-Soundtrack (File under: Lyle Lovett, Bob Dylan und Co.).
Samstag beim on3-Festival?
November 26th, 2009 at 06:37
Nee, nicht da. Muss mal wieder in die fränkische Heimat
Mal sehen, ob es so ein Underground-Hit wird wie Six Feet Under.
Nein, New Moon ist sooo 2009. Deshalb: Lass mir meinen Hype.
Von True Blood hab ich auch schon gehört, aber da gefällt mir der Hauptdarsteller nicht
November 26th, 2009 at 13:59
Naja, “True Blood” kommt vom gleichen Produzenten wie “Six Feet under”. Und die Einschaltqutoen scheinen zumindest in den USA ziemlich durch die Decke zu gehen.
November 26th, 2009 at 15:05
Sieh an, vom selben Produzenten. Das hab ich quasi unwissend gespürt