Highlight des Tages: Josefine Preuß und Elyas M’Barek, die Hauptdarsteller einer der besten Serien überhaupt (“Türkisch für Anfänger”), getroffen und befragt. Sehr liab, die beiden! Im März kommt der Film in die Kinos, ich durfte ihn heute schon sehen und fand ihn ziemlich gut .
Sorry für das schlechte Bild, ich brauch dringend ne neue Digitalkamera. Spender willkommen. Jawohl!
Ich habe nachgedacht. Normalerweise steige ich mit bereits aufgeschlagenem Buch in den Bus und schaue erst wieder davon hoch, wenn ich bei der Arbeit angekommen bin. Heute schien die Sonne und ich blickte einfach nur aus dem Fenster und ließ die Gedanken wandern.
In Carrie-Manier stellte ich Fragen.
Was passiert mit den Gefühlen für den anderen, wenn man sich trennt? Verabschieden sie sich schon vorher leise winkend und sind zum Zeitpunkt der Trennung bereits viele Meilen weiter gewandert? Oder sind sie noch da und schlenkern mit den Füßen? Wenn sie noch da sind, was passiert mit ihnen? Vergraben sie sich irgendwo weit weg vom Herzen – und spürt man sie deshalb einfach nicht mehr? Oder werden ihre Energien einfach umgelenkt? Zum Beispiel zur Ablenkung?
Muss man leiden, um Gefühle zu überstehen oder zu ordnen? Muss man erst weinen, bevor man wieder lachen kann? Gibt es ein Rezept, an das man sich halten kann, damit alles zu 100 Prozent wieder normal wird? Gibt es das Wort “normal” im Wörterbuch der Gefühle? Gibt es ein Wörterbuch, mit dem man Gefühle beschreiben kann? Kann man schreibend überhaupt Gefühle auf den Punkt bringen? Ist der Punkt das Ende des Gefühls?
Vielleicht werden Emotionen ja zu Ambitionen, jeden Tag mit Sinn und Beschäftigung zu füllen, damit man keinen einzigen Abend alleine auf dem Sofa sitzen muss. Damit man überhaupt nicht mit sich alleine sein muss, damit man nicht auf diese ganzen Fragen kommt.
Man möchte meinen, dass Herr Herbst eigentlich nur in der Lage ist, Gutes zu produzieren. Ist er nicht. Er hat hier mit Abstand eines der schlechtesten Bücher geschrieben, die ich je gelesen habe. Hilfe, war das schlecht! Glücklicherweise umfasst das “Werk” nur 200 lose gedruckte Seiten, sonst hätte ich es ziemlich schnell weggeschmissen. Man liest die ganze Zeit nur von abstrusen Träumen, aus denen der Protagonist dann wieder aufwacht. Als müsse er etwas Lustiges erfinden, weil einfach nichts Lustiges passiert ist. Und in diesen Traumpassagen passt er sich Tommy Jaud an, allerdings wieder schlecht (und ich gebe zu, ich liebe Jaud!). Eieiei, das Lustigste am ganzen Buch sind tatsächlich die geschwärzten Seiten.
PS: Oh, zwischenzeitlich feierten wir hier den 600. Post. Es war der letzte. Wie schön und was für ein gutes Zeichen, dass es der mit dem Tattoo war
Diesmal Oasis’ “stay young and invincible”, vermutlich das letzte Tattoo. Weil andere Stellen fallen mir nicht ein, bzw. gefallen mir nicht. Jaja, was sage ich nur dazu, wenn ich 80 bin. Ich sage dann: “Reicht mir einen Tacker, ich tackere die Falten drüber zusammen.” Ansonsten passt es zu mir, bis ich sterbe. Punkt.
Geht zu Identity, wenn ihr ein perfekt gestochenes Bild forever wollt. Ich bin so verknallt in meinen neuen Armschmuck.
…sind wir wohlbehalten zurück aus dem Schneemassenland. Sonntag schlichen Anne und ich über verschiedene Landstraßen Richtung Achensee – flankiert von meterhohen Schneewänden, unter uns die rutschigste Angelegenheit, die ich je erlebt habe. Zwei Idioten, jede Menge Glück. Im Hotel sagte man uns, dass wir quasi als letzte das Loch erwischt haben und nach uns sämtliche Straßen wegen Lawinengefahr gesperrt wurden. Uns egal, wir bezogen unser Zimmer (in dem man locker mit 20 Dicken einen Gymnastikkurs hätte abhalten können) und machten es uns gemütlich.
Am nächsten Tag spazierten wir ein wenig durch den Ort, nein, falsch, Anne spazierte, ich fiel eher vorwärts. Wahnsinn, wie glatt es sein kann. Danke, UGGs, ihr habt null Profil gezeigt. Deshalb ziert ein wundervoll blau-rot changierendes Hämatom meinen rechten Oberschenkel. Aber shit on that, was einen nicht umbringt…
Wir machen das wieder in Bildern. Erster Blick vom Balkon:
Zweiter Blick auf die Landschaft und die Details:
Erkannt: Es ist toll!
Fanden auch Hans und Franz:
Ein bisschen Langlauf:
Ein bisschen Pferdchen – zu Annes Freude . Diese Profireiterin erkannte sofort, dass das blonde Pferd lahmt, “weil es den Kopf so komisch wirft”:
Gegen Ende ein bisschen Hüttengaudi:
Und schon ging’s wieder heim. Es war wie Skilager, nur mit deutlich besserem Essen und weniger Flaschendrehen. Tat gut!
…I’d dig a well and bleed it dry and wait there
For something to breathe ‘cos I believe or at least I try
That nothing is just born to die
‘Cos I think that we’d all just wait
Yeah, I think that we’d all just wait if that were true.
(Lauren O’Connell: “I Belong To You”)
Ich will, dass sie ganz groß rauskommt. Sie haut immer wieder so Songs raus, die einfach nur der helle Wahnsinn sind. Pro Lauren, jawoll!
Willkommen 2012! Nice to meet you.
Ich will außerdem: sofort das neue Ingrid Michaelson-Album, dass sie in Muc spielt, BossHoss auf dem Southside haben, nach Kalifornien, nach London, mein Zeugnis, tausend Mädchenabende, hundert Pizzen von Bocco, ein Abo bei I love Leo, mich endlich der Smartphone-Hysterie beugen, viel auf Balkonien sitzen und sinnieren, mehr Bücher (, die nicht aus der Uni-Bib geliehen sind) lesen, endlich alle Woody Allen-Filme sehen, den Sommer größtenteils auf Rasen und Sand verbringen, sobald es hell wird wieder jeden Morgen im Englischen laufen gehen, das kleine Glück finden und jeden Tag genießen.
Das war 2011. Eines der ereignisreichsten Jahre meines bisherigen Lebens. Ein würdiges Jahr, um 25 zu werden.
Wie immer habe ich mich einmal komplett durchs Blog geklickt und die schönsten/schlimmsten/wichtigsten Momente zusammengetragen:
Januar
Ich bekomme das erste Mal in meinem Leben Post aus Los Angeles (Anmerkung: Der Kontakt brach sehr schnell ab, die Tante hat irgendwie einen an der Klatsche.)
Ich beende die Yahoo!-Kooperation und komme heim zu junegloom.de Ich bin nicht mehr in Teufels Hand, bin wieder frei, fühle mich beim Bloggen endlich wieder wohl. Meine Leser haben es mir nicht übel genommen (im Gegenteil, ihr Tollen).
Der Schulblock geht los, ab jetzt entwickeln wir Hollyhome.
Boxen ist geil, und Hula Hoop. Habe fiesen Muskelkater in den Armen und in der Taille. Tut aber auch gut. Physischer Schmerz. Zumba ist schon geordert, ich bin gespannt! Was hat’s euch beschert?
Christmas ist jetzt also mal wieder!
Leute, ich kann euch nur einen Tipp geben: Macht einfach mit! Spachtelt, was das Zeug hält, packt eure Präsente in kitschiges Geschenkpapier, dreht die Weihnachtsmusik auf, setzt euch lustige rote Mützen auf die Köpfe, seid kitschig lieb zu allen Menschen – und tut das alles mit viel Leidenschaft. Nur so kann man die Weihnachtszeit unbeschadet überstehen
Frohes Fest an alle, meine Adresse könnt ihr per Mail erfragen, ich erwarte, dass alle Geschenke bis zum 24. abgegeben werden!
…wear your wig hat on your head.
Put on your high-heel sneakers,
Wear your wig hat on your head.
I’m pretty sure now baby
‘Cause you know, you’re gonna knock ‘em dead.
(“High Heel Sneakers” von “Interpret könnt ihr euch aussuchen”)
Perfektes Outfit für den Tag nach der Weihnachtsfeier. Danke nochmal an Mäx für die großzügige Schenkung dieses Pullis. Er ist sehr bequem und warm
PS: Heute Abend pack ich alle Geschenke ein. Ha, ihr werdet staunen und wünschen, die Päckchen wären für euch!
Ansonsten musikalisch das hier. Fürchte, es ist die ganz ganz ganz ganz ganz ganz große Liebe!