• People say that nothing worth having comes easy …

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    … and people say the good comes to those who – wait.

    (June Gloom: „Cells“)

    Der zweite Blogeintrag 2017 könnte nun wirklich kein besseres Thema haben als dieses:
    The June Gloom Project haben wieder ein Konzert gegeben. Zwei Jahre und 31 Tage sind nach dem legendären Weihnachtskonzert ins Land gezogen und am 22. Januar 2017 luden wir zu „The June Gloom Project in New Year’s Concert“.

    Kleiner Auszug aus der vorangegangenen Konversation zwischen June Gloom und The Project:
    JG: „Meinst, zwei Proben langen?“
    TP: „Naja, vielleicht sollten wir bei einer komplett neuen Setlist schon drei Mal machen“.
    —> Funktioniert.

    Machen wir mal schnell ein Foto, damit ihr (die ihr bestimmt nicht alle da wart) wisst, wovon wir reden.

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    Jetzt fragt ihr euch, wer so tolle Fotos gemacht hat. Das war Simon (Website, Facebook, Instagram), der an diesem Abend zufällig sein neues Objektiv ausprobieren wollte. Hat er erfolgreich getan. Simon, vielen Dank für die Fotos! Du hast den Abend wirklich toll festgehalten! Ich liebe jedes einzelne! Naja gut, fast jedes. Was tat ich da? Vermutlich nach Singer/Songwriter-Träumen greifen.

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    Hier kommen jetzt einfach noch ganz viele dieser wunderbaren Bilder. Man sieht mir, glaube ich, an, wie glücklich mich das Musizieren macht. Und ich danke euch allen sehr fürs Kommen, Applaudieren und die tollen Komplimente. Dieser Abend war so erfüllend, dass wir beschlossen haben, jetzt endlich ins Studio zu gehen und die Songs aufzunehmen.

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  • Wünsche für 2017

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    Erst mal ein fantastisches neues Jahr, liebe Leser!
    Auch 2017 wird June Gloom wieder in gewohnt unregelmäßigen Abständen zu eurem Seelenheil beitragen.

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    Neujahrsvorsätze sind irgendwie doof, finde ich. Man schreibt lauter Zeug zusammen, durchforstet seine schlechten Eigenschaften und hat am Ende eine Liste, von der man schon beim Anschauen kotzen könnte. Weil man sich selber verarscht und so richtig demontiert hat, anstatt positive Gedanken fürs neue Jahr zu sammeln.

    Ich finde es viel sinnvoller, gedanklich nochmal durchs alte Jahr zu spazieren und die Situationen zu analysieren, in denen einem etwas nicht gepasst hat. Das habe ich getan.

    Mir hat nicht gepasst, dass ich teilweise so viel gearbeitet habe, dass ich Ohrensausen bekam und die Freude an der Sache darunter litt.
    Mir hat nicht gepasst, dass ich teilweise nur im Schlaf nicht am Handy war – und selbst, während ich schlief, lag es mit Klingelton auf laut neben mir, damit ich ja nix verpasse.
    Mir hat nicht gepasst, dass ich viel zu selten bei meiner Familie zu Hause war.
    Mir hat nicht gepasst, dass ich nicht mal Zeit gefunden/freigeschaufelt habe, um das zumindest telefonisch halbwegs auszugleichen.
    Mir hat nicht gepasst, dass es viele Wochen gab, in denen eigentlich schöne Freizeitunternehmungen zu To Dos wurden, die am Ende anstrengender als entspannend waren.
    Mir hat nicht gepasst, dass ich mich sehr oft dabei erwischt habe, wir ich mit krummem Rücken vor dem Bildschirm saß.

    Fazit: Mir hat nicht gepasst, wie ich mit mir selber umgegangen bin.
    Deshalb möchte ich folgende Dinge 2017 anders machen.

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    Gerade sitzen.
    Jawohl. Trick 17 für alle, die das auch tun wollen: entweder nicht pieseln gehen, so dass man vor lauter Zamzwicken wie eine 1 sitzt – oder einen leichten Gegenstand auf Höhe der Schulterblätter zwischen Stuhllehne und Rücken einklemmen, so dass er nicht runterrutscht.

    Off.
    Die Welt geht nicht unter, wenn ich mal nicht minütlich aufs Handy gucke.

    Weniger Freizeitstress ist mehr.
    Ich muss nicht ständig von Freunden hören: „Wo ist dein Klon? Du allein kannst das gar nicht alles bewältigen.“
    Ich will mir meinen Terminplan nicht mehr so voll packen, dafür aber die Unternehmungen, die ich mache, ganz bewusst erleben.

    Familie.
    … ist das Wichtigste. Ich will mir mehr Zeit für meine nehmen. Sie hat es verdient.

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