September 3rd, 2010

Big wave, do do do…

…Big wave, do do do
Big wave
It’s gonna hit me with a big wave
Big wave, do do do
Big wave, do do do
Big wave
It’s gonna hit you with a big wave.

(Jenny And Johnny: “Big Wave” auf “I’m Having Fun Now”)

Ich habe einen Ohrwurm. Ein ganzes Ohrwurm-Album. Es heißt “I’m Having Fun Now” und ist voooon….Trommelwirbel….JENNY LEWIS (und Jonathan Rice). Wir ihr als fleißige Leser dieses sagenhaften Blogs ja wisst, bin ich so ungefähr der größte Fan dieser Frau auf der ganzen Welt. Ich vergöttere sie. Meiner Meinung nach hat sie bisher auch nur sehr wenig Scheiße gebaut. Um genau zu sein nur ihr zweites Soloalbum “Acid Tongue”. Die v i e r “Rilo Kiley”-Alben sind eh alle unvergleichlich superfantastic. Ihr erstes Soloalbum mit den Watson Twins ebenso.

Und jetzt dieses Album mit Jonathan Rice. Ihr müsst das haben, glaubt mir!

Und ich springe in regelmäßigen Abständen von etwa drei Sekunden vor Freude an die Decke, wenn ich das hier sehe:

jenny

September 2nd, 2010

Soon, someone will put a spell on you…

…Perfume, treasure, sorcery, every trick they know
You will lie in a deep sleep
That’s when

Your prince’s crown
Cracks and falls down.

(Keane: “The Frog Prince” auf “Under the Iron Sea”)

Wisst ihr, was das ist? Naaa? Nicht neidisch werden! Das ist mein Flugticket ins Licht. An die Costa de la Luz, nach Spanien. Nur noch zehn Mal schlafen. Es ist unfassbar. Ich streune hier schon durch sämtlich Internetshops, um eine herbsttaugliche Garderobe zu finden, derweil (mein Textchef schreibt immer nur ein “?”, wenn ich das verwende, aber ich liebe “derweil”) tanzen meine Sandalen Samba auf dem Schuhregal, weil sie genau wissen, dass sie nochmal zum Einsatz kommen in diesem Jahr. In meinem Übereifer bin ich sogar Besitzerin einer türkisen Luftmatratze geworden (perfekt auf meinen Tussi-Bikini abgestimmt natürlich).

flug

Weil ich mich mittlerweile ganz prima mit dem BlackBerry angefreundet habe (, mir also kein anderes Handy mit guter Digicam zulegen werde…man muss das im Alter immer mal machen - total verrückte Sachen ausprobieren, das hält jung!) und weil ein paar Ebay-Auktionen so ziemlich das vierfache vom Kaufpreis erzielt haben, konnte ich nicht anders und musste mir diese kleine Freundin zulegen. Wie all meine technischen Gadgets (mein Auto heißt Sally, mein Navi Stacy, mein Rad Beate, mein Stepper Kevin, dann gibt es noch Lizzy…) hat auch sie schon einen Namen: Emma. Findet ihr das gut?

cam

Und zum Schluss noch was ekliges, ich bin, wie gesagt, neugierig:

prinz

Ihr dachtet bestimmt, jetzt kommen die 12 Gummibärchen, die mir am Samstag versehentlich in ein Glas Mineralwasser gefallen sind. Ich glaube, das kam auch mal bei der Sendung mit der Maus. Nachdem sie nun drei Tag in diesem Glas lagen und ich quasi Leben in meinem Zimmer spürte, habe ich sie heute entsorgt. Ohne sie zu fotografieren. Der Ekel hat die Neugier übermannt. Das da oben ist mein Prinz.

Aber dafür gibt’s was anderes, was eklig ist. Ein Stapel Papier. Der Startschuss für meine Masterarbeit. Hab ich ja grade so richtig Bock drauf. Aber da ich ein eiskaltes Würstchen bin, das sich nie und nimmer von nix und niemandem unterkriegen lässt, bin ich hochmotiviert, dass ich in Spanien die nötige Energie für diesen Studienabschluss tanken kann.

master

Falls wegen des Wetters jemand schlecht gelaunt sein sollte - immer diesen Kracher hören (das neue Album braucht ihr euch nicht zu kaufen, ist Dreck):

PS: Tschüss!

September 1st, 2010

The Initial Friend: People I Miss.

For example him.

fub

Das Gute an besten Freunden ist, dass diese Verbindung niemals reißen kann, auch wenn man sich 20 Jahre nicht sieht oder hört. Deshalb sind es beste Freunde. Das Bild mit Philipp/Füb/Rüllip entstand eines Nachts, als er mich hier in Muc besucht hat.

August 29th, 2010

One more night, that was a good one…

…One more night, i dreamed it was a good one
One more, one more night, that was a good one
One more night, the end should be a good one
A good one.

(Stars: “One More Night (Your Ex-Lover Remains Dead)” auf “Set Yourself On Fire”)

yeah
(Dieses Bild aus diesem Club existiert bestimmt schon auf 1000 Blogs aus München und alle finden es wahnsinnig cool. Aber WIR AUCH! JAWOHL!)

alle
(Entschuldigt, aber die Dame links wünschte ein anderes Bild von sich im absolut stimmigen Bild und ich war zu faul, ordentlich zu retuschieren. Mama, die links kennste, dann kommt Petra, mit der ich studiert habe, die in der Mitte könnte dir ebenfalls ein Begriff sein, dann kommt Sandra, das ist die Freundin von Maxi. Maxi steht auf einem Stuhl, weil sie nicht so groß wie ihr Name ist und sie ist in meiner Volo-Klasse.)

Wieder ein Samstag, wieder ein unvergesslicher. Ich habe die besten Freunde der Welt. Und ich bin Meisterin darin, verschiedene Freundeskreise subtil zusammenzuführen (Kartenblasen, alkoholische Kaltgetränke, derbe Schimpfwörter, das R-Spiel), bisher verstehen sich alle ganz prächtig!

Das Liebesorakel half uns bei so einigen Fragen. Ich weiß sogar, wie man es manipulieren kann, mit der richtigen Handhaltung nämlich. Wem ich also was tolles auspendeln soll - her mit euren Fragen!

weinorakel

pedi-liest

Die Schenkerin war allerdings etwas skeptisch bzw. hatte nichts zu klären.

pera

pam-pendelt

Aber wann sie den Antrag kriegt, wollte sie dann doch wissen.

dreipendeln

Gemeinsamer Backspaß:

pizza

Da drin steht jetzt ein Prinz. Das grüne Wasser ist der aufgelöste Frosch.

prinz

Schließlich stießen auch MaxMan und Sandra zu unserer illustren Runde. Eines der schönsten Komplimente des Abends: “Jules, du hast echt tolle Freundinnen!”

peramaxisanda

Aus Versehen kippte ich Gummibärchen in ein Wasserglas. Da ich ja eher so der neugierige Typ bin, steht das Glas immer noch da. In ein oder zwei Tagen zeige ich euch das Ergebnis.

malheur

Bei Pams Cappuccino-Story gab es kein Halten mehr…

maxsan

maxi

ich

Die besockte (danke Oma!) Jury in Sachen Kleiderwahl:

jury

pamme

Erst Schall und Rauch (fünf Mädels können das ganz wunderbar unterhalten) inkl. beschissener Bedienung, die Max und ich eh schon hassen, danach Vega (hätte ich gewusst, nach wem die Bar benannt ist, hätte ich mich geweigert, ich HASSE Pulp Fiction!) und dann Erste Liga. Schön klebrigen Boden haben die da.

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Und das hier. Das hätt’ ich gern als Lampe in meinem Zimmer, aber an der Decke!

yeah

Ich danke vier jungen, schönen und erfolgreichen Damen für einen von 52 Samstagen 2010, den ich garantiert nicht vergesse.

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August 26th, 2010

“This is for the songs, the songs we had to love.”

(aus dem Album “The Concretes in Colour” von “The Concretes”)

Da ich erst am Wochenende wieder bombastische Bilder bereitstellen (sorry, diese Alliteration konnte ich mir nicht verkneifen) werde (weil da PJP-Wochenende leider ohne A ist), erinnere ich mich hiermit an zwei wunderbare Songs der in Vergessenheit geratenen Band “The Concretes”:

Ach, und das hier ist ja wohl kitschigwunderschöntollcoverwert:

August 25th, 2010

I write mostly on Hotel Paper…

…Knowing that my thoughts will never leave this room
I’d be out of line telling you, “Leave her”
So I lie lonely…

(Michelle Branch: “Hotel Paper” auf “Hotel Paper”)

Endlich. Bringt. Sie. Ihr. Neues. Album. Raus.

Sie ist eine meiner absolut liebsten Singer/Songwriterinnen. Juchee!

August 21st, 2010

“Muse, könntest du mir bitte erklären, wie ich auf diesem Gerät eine SMS verfassen kann?”

Ich habe mich mit dem hier angefreundet. Ein altes BlackBerry Pearl von Kollege Philipp. Finde ich sehr nett von ihm, dass er mir das gibt. Anfangs war es etwa so, als müsste ich mich alleine in Hongkong zurechtfinden, ohne Karte, ohne Telefon, ohne Stimme (wie bei Arielle). Aber irgendwie lernt man schnell, wenn man MUSS. Und meine Freundin Muse leidet auch seit kurzem unter so einem Apparat, etwas länger als ich, deshalb war sie gestern beim “Filippa K”-Sommerfest in der Lage, mich in die Kunst des SMS-Schreibens einzuführen. Danke dafür!

blackberry

blackberry2

So, passt auf, ich hau euch jetzt nur schnell ein bisschen Musik um die Ohren, denn gleich geht’s an den See. Hoffentlich nicht das letzte Mal in diesem Jahr :/

Die (teilweise neuen) Alben von Rooney (Rooney halt, typisch - einfache, lustige Songs, gute Laune), The Like (Ich bin dieser Band eh auf ewig dankbar für “June Gloom”), The Big Pink (Macht wirklich süchtig! So wunderbar psychedelisch.), Lissie (…thx Maxi!), Stars (wieder ein tolles Album) und Tired Pony (für dunkle Stunden) sind allesamt toll. Das sind lauter einzigartige Stimmen, die ihr hören MÜSST! Also: Hört auf mich und hört die, denn ich habe euch ja wohl noch nie einen schlechten Tipp gegeben!

August 18th, 2010

“We weren’t trying not to be famous, but we weren’t trying to be famous. You know, we were just trying to have a band and be exactly the way we wanted to be and our songs to sound exactly the way we wanted them to sound. We’ve never compromised our music.”

(The Drums am 17. August 2010)

Sie nehmen ihre Sache sehr ernst, die Drums. Sowohl das mit der Musik, als auch das mit den Klamotten, dem Schweiß und dem Tamburin.

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(Foto von mir, taken @ The Atomic Café)

Ich hab’ mich gestern vor dem Konzert eine halbe Stunden mit den heißen Scheißern aus New York unterhalten, das Interview gibt’s bald.

@ Maxi: Sie haben mir die heißesten Geheimtipps für junge Bands verraten. Uns kann nix mehr passieren.

August 16th, 2010

It’s up to you to lend me your heart, but you won’t let go…

…And as you leave me
You’re in my heart I feel true love and it won’t let go
It’s up to you to mend my heart, please don’t let go.

(The Big Pink: “A Brief History Of Love” auf “A Brief History Of Love “)

Ich bin total auf nem Trip. Er heißt “The Big Pink” und das eine Lied dieser Band passt sehr gut zum größten Verlust meiner Technikgeschichte. Nein, ich meine nicht die pinke Exilim, die mir beim Southside 2009 irgendwie abhanden kam. Das konnte ich gerade so verschmerzen, weil ich eh erst zwei Bilder damit gemacht hatte und somit kein ganzes Festival verlorenging.

Es geht um mein geliebtes Handy. Zwei Jahre alt, top in Schuss, schnörkellos, tot. Und das alles nur wegen eines kleinen hysterischen Anfalls ob des eventuell baldigen Ablebens von Zsa Zsa Gabor. Zack, Kaffeetasse umgeschmissen, Handy buchstäblich ertränkt. Normalerweise hält es alles aus: Aufenthalte im Kühlschrank, unter meinem Kopfkissen und zwischen nassen Handtüchern in der Badetasche. Ich konnte es fallen lassen, so oft ich wollte, es leistete immer bereitwillig weiter seinen Dienst.

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Dieser Dienst umfasste spontane Fotosessions. Und das vermisse ich. Jetzt schon. “Schieb”, “Klick”, “Blog”. Jetzt begnüge ich mich gerade mit dem Nokia-Leihgerät meiner lieben Mitbewohnerin und checke im Bekanntenkreis ab, wer das beste Gerät bieten kann.

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Zur Auswahl stehen zum Beispiel ein BlackBerry Pearl und ein anderes Sony Ericsson. Aber mein Herz blutet. Ich glaube, ich ersteigere mir mein Baby einfach nochmal bei Ebay.

Vielleicht hat die Sache aber auch was Gutes: Ich bin gezwungen, öfter mit meiner Spiegelreflex zu fotografieren. So war es auch damals, als mein Papa mir meinen schönen Picture Publisher gegen Photoshop austauschte. Ziemlich gut war das.

August 12th, 2010

“Brauchen Sie Hilfe beim Tragen?”, fragte der Postbeamte. “Danke, geht schon!”, sagte ich.

Gerade kam meine Mitbewohnerin herein und blieb stehen und schaute skeptisch bis schwer irritiert. “Ähm, was…” - “Das sind meine neuen Kleiderbügel.”

kiste-offen

“Ihre neuen Kleiderbügel?”, mögt ihr jetzt fragen und dabei so gucken. Jawohl, meine neuen Kleiderbügel. Ich dachte mir, dass meine Klamotten (,die mir ja nun wirklich heilig sind und die die Aktion wirklich wert sind) mal ein bisschen Gleichberechtigung bekommen könnten. Das Kauderwelsch an Bügeln war ja nicht auszuhalten.

kiste

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neu

alt

Und ich hatte gut geschätzt. 100 wurden geordert, 90 hängen auf der Kleiderstange und im Schrank. Die restlichen zehn bleiben für immer leer, haha.