Mai 16th, 2012

Bitte geh’ noch nicht, ich weiß es ist schon spät …

… ich will dir noch was sagen,
ich weiß nur nicht wie es geht
Bleib noch ein bisschen hier
und schau mich nicht so an,
weil ich sonst ganz bestimmt überhaupt gar nichts sagen kann.


(Die Ärzte: “Wie es geht” auf “Wie es geht”
–> Das war eindeutig eine Ärzte-Reise und dieser hier zitierte Song unser Bodensee-Song. Vielleicht gibt es neben BossHoss doch noch eine bäste Bänd der Wält ;) )

Bä, wir sind zurück. Das Wetter hat verdammt brav nach unserer Pfeife getanzt und somit hatten wir trotz beschissener Ansage zwei sonnige Tage in Lindau. Herrlich, sag’ ich euch. Bilder, pronto.

Erste Kontaktaufnahme mit Lake Boden, Team Anne/Jules wie vor zehn Jahren:

Unser Zuhause (es ist irgendwie erfüllend, Schulklassen beim Frühstück zu beobachten. Die gute alte Zeit wiederholt sich dann wie ein kleines Sommertheaterstück vor den eigenen Augen und man wird fast etwas wehleidig. Kurz: Die JH Lindau ist zu empfehlen! Man kann sogar heimlich auf dem Zimmer ein Glas Weißwein trinken und wird nicht belangt!):

Intensives Näherkommen mit Lake Boden an einem gschützten Fleckchen Strand:

Fast ;) :

Abends ein bisschen die Insel erkundet und auf Gloris Tipp hin hier gespeist (ich konnte grade noch ein Bild von der Crème Brûlée machen, bevor ich sie in peinlicher Sekundenschnelle in mir versenkte):

Am nächsten Tag Strandbad. Merke: Ein Studentenausweis tut auch seine Pflicht, wenn er schon ein Jahr abgelaufen ist:

Insensives Projekt-Bräune-Vorantreiben:

Und zack, wieder ab in den Regen. Aber the rain doesn’t matter now. Kann ich euch sagen.
Wer kommt im Sommer mit zur Revival-Reise?

Mai 13th, 2012

The Friend.

Kürzlich habe ich im Englischen Garten liegend festgestellt, dass ich glücklich bin. Freunde waren bei mir, wir feierten den Feierabend (irgendwie muss er ja zu seinem Namen gekommen sein), genehmigten uns Gerstensaft und ein paar Songs auf der Entenkackwiese. In diesem Moment (Sonnenschein, Freunde, Freiheit) fühlte ich zum ersten Mal seit dem Master das Gefühl, auf das ich seither gewartet habe: Pures Glück.

Also habe ich “The Friend” geschrieben, für meine besten Freunde. Weil sie unersetzlich sind.
Keine Ahnung, warum sich das Video nicht abspielen lässt, hier ist der Link: LinkLinkLink.

PS: Das Bild ist nicht vom beschriebenen sondern vom letzten Freitag. “Mäx und ich beim Feierabendffeiern an Freitagen” – das scheint sich einzubürgern. I like.

PS II: Man kann ganz wunderbar mit seiner Badetasche ins Schall gehen direkt nach der Session im Englischen Garten. Gar kein Problem. Man wird auch nicht blöd angeguckt.

Mai 10th, 2012

Got cartooned.

Manche Pressetermine sind richtig geil. Auf dem letzten (Präsentation von Codello) war ein Comic-Zeichner da, der mich, wie ich finde, totaaaal treffend gezeichnet hat – die Vorzüge betonend ;)

Sonst so? Ich will die neuen Alben von Norah Jones, Beachhouse, den Ärzten, Jack White, The Gossip, Rufus Wainwright, Here We Go Magic, Damon Albarn, und den OST zu American Pie The Reunion (auch wenn der Film mies war :( ). Spender, tut es! Dafür hab ich schon in die neue von The Temper Trap reingehört und sie ist ok. Puh!

Mai 4th, 2012

A time to love, a time to fly, and beat the darkness into light …

… We’ll write our names across the town
Up is up and so is down
Forgive your lovers, but don’t forget their names
And let their spirit remain
Stay gold.

(–> The Big Pink: “Stay Gold” auf dem lang ersehnten zweiten Album “Future This”)

Das Leben meint es gut mit uns, glaubt mir. Mit diesen Worten entschwinde ich ab in den Englischen, Grillen (mich). Und danach endlich in den besten Film des Jahres :)

Mai 2nd, 2012

Buchtipp.

Heute gibt’s mal wieder einen Buchtipp. Warum? Weil ich zum ersten Mal seit Kindertagen (damals las ich die, das und die jeweils immer an einem Tag) wieder ein Buch an einem Stück durchgelesen habe. Ort des Geschehens: Englischer Garten am Eisbach, Nähe Milchhäusl (ihr seht, zu meinem Sonnenglück gehören essenzielle drei Dinge: Wiese, Wasser und Pieselmöglichkeit. Kleiner Tipp: Man kann sich am neuen Drehkreuz voll gut vorbeizwängen. Jedes Mal 50 Cent für dieses beschissene, klopapierfreie Loch ist einfach unverschämt). Werk: “Jetzt rede ich schon wie meine Mutter” von Danijela Pilic.

Ich wurde irgendwann vor Urzeiten hier auf Danijela Pilic aufmerksam: Glam Slam. Das beste Mode-Blog, das ich lese. Und warum? Weil sie genau den USP eines Blogs erfüllt: Sie ist eigen. Ich liebe ihren Schreibstil. Deshalb habe ich auch das Buch gelesen und ich wurde nicht enttäuscht (auch wenn Sarah Kuttner und Konsorten ja oft idiotensicher bewiesen haben, dass nicht jeder gut Bücher schreiben kann, der gut was andres kann. Vor allem Kuttner, bäh, ich finde keine Worte, so schlecht).

Also, zu Pilic: Das Buch besteht aus 17 Kapiteln, in denen sie aus ihrem Leben erzählt. Sowas mag ich ja schon tausendmal lieber, als wenn jemand jemanden erfindet, der angeblich nix mit der eigenen Persönlichkeit zu tun hat, aber trotzdem zufällig all das erlebt, was der/die Autor/in erlebt hat. Die Kapitel beginnen alle mit “Wie ich zum ersten Mal …” – ein schöner roter Faden eigentlich. Meine Lieblingskapitel sind, glaube ich, “Wie ich mich zum ersten Mal tätowieren ließ – Oder: Von der einzigartigen Geduld in Ätzfragen”, “Wie ich zum ersten Mal vom Fahrrad stürzte – Oder: Die Wahrheit ist so hart wie die Tour de France gegenüber Hodensäcken” und “Wie ich zum ersten Mal begriff, dass man manche Fehler zweimal machen muss – Oder: Die Prinzessin unter der Erbse”.

Wer nicht auf persönliche Geschichten aus einem halbwegs normalen Leben steht, kann es lassen. Wer sowas mag, wenn es gut geschrieben ist (genuin lustig, zynisch und ehrlich), der greife zu. Ich habe so oft geschmunzelt, wie lange nicht mehr beim Lesen.

PS: Apropos Tattoo – mein neues durfte zum ersten Mal sonnenbaden. Und die Grundstimmung des Buchs passt perfekt dazu.

April 29th, 2012

Das erste Mal am See …

… war ich heut, wenn man den Tümpel von Kleinhesseloher See im Englischen berechtigt nicht mitzählt. Ort der Grillung: Guggi in Regensburg. Schön, wenn man Freunde hat, die verdammt spontan mit Sack und Pack bereitstehen. Was für ein schönes WE voller Wasser und Sonne.

Wie wird das bloß, wenn sie mal ein Baby hat?! Ich schaffe mir vorsorglich mal so Teile an, die Bauarbeite auf den Ohren haben, wenn’s laut wird:

Auf der Rückreise festgestellt: Man kann perfekt eine Interview-Ausgabe in 1 Stunde 20 Minuten lesen.

Ebenso festgestellt: Ich habe endlich die perfekte Boyfriend-Jeans für mich gefunden (Zara). Meine Mama wird sie hassen, mir wurscht. Seht ihr übrigens den frisch gesäuberten und lasierten Boden? Jaha!

Rausgekramt: Meine Solarlichterkette. Dolles Teil, sag ich euch.

Und zugegeben: Ich bin jetzt schon süchtig ;)

Kann es bitte Sommer bleiben? Thx a lot.

April 28th, 2012

You had to be strong at such a very young age …

… A new life from lemonade.
So won’t you listen?
To me now.

(The Shins: “Fall of ’82″ auf “Port of Morrow”)

Ich war echt lang echt gut im Abblocken von wundervollen Anregungen wie diesen hier:
“Aber dann könntest von überall in Facebook gehen!” –> “Macht nix, dann nervst du mich nicht auch noch von überall!”
“Aber dann kannst ja deine Mails gar nicht checken!” –> “Ja, ich arbeite in der Arbeit und nicht unterwegs!”
“Aber dann können wir nicht whatsappen!” –> “Stimmt, ich kann aber SMS schreiben!”
“Aber dann findest du ja nie irgendwohin ohne Google Maps!” –> “Danke, Depp, ich kann’s mir aber ausdrucken!”

Ich war immer die einzige ohne Smaaartphone und fast schon stolz darauf, dass mein “Handy” nur solide SMS und Telefonate, aber keine Internetsachen leisten konnte.

Bis heute. Heute war Tag X :) Aber ich bin total relaxed und nehm das jetzt einfach als Alterserscheinung.

April 27th, 2012

Team Pam/Jules gucken CL.

Das hört sich dann so an. Weil es gar so bescheuert ist, teile ich es. Ich bin ein guter Kerl!

J: Wieso steht da ein G vor Khedira? Der heißt doch Sami!
P: Das ist die 6!
P: Der ist ja mit der Lena Gercke zusammen.
J: Wieso spielt der Khedira jetzt bei Real?
P: Weils ihn einkauft haben?
J: Ja und der Özil ja auch.
P: Ja, hat auch gewechselt. Aber beide spielen in der deutschen Nationalmannschaft.
J: EM!

P: Fuck Ronaldo!!!
J: Bah!
P: Der gfällt mir ja gar nimmer! Und er soll schlecht im Bett sein.
J: Aber Kinder zeugen kann er noch!

P: Der Gomez gfällt mir ja.
J: Ja, mir mittlerweile auch!
P: Dieser Körper!
J: Peter!
J: Tiefer steeeehn! Der Schweini soll sich mal um was andres kümmern als um seine Frisur. Hab ich in der Glamour gelesen. Kommt voll gut, das zu sagen, wenn Kerle dabei sind.
P: Der sieht ja aus wie der Raffi. Der hat ihn mal aufgehalten hier in München

P: Die werden den doch jetzt den Ball reinkriegen!
J: Scheißeee! Looos! Aaah!

P: Der Boateng is gar keiner für mich.
J: Für mich auch nicht. Boa, die spielen auch so langsam heut!
P: Scheißeee! Oh Gott, Juliaaa!
Rhythmisch-hysterisches Klatschen.

P: Oh Gott, oh Gott! Bitte lasst jetzt einen schießen, der’s kann, nicht wieder der Robben! Der trifft wieder nicht!
J: Doch, der trifft! Pass auf! Der trifft!
P: Oh Gott, danke! Aber es war schon wieder sehr knapp!
J: Wieso stehn die Uhren jetzt auf Verlängerung!
P: Na weißt, Julia, auswärts, wenn du ein Tor schießt, kriegst du zwei Punkte dafür. Also das Tor jetzt für die Bayern sind zwei Punkte.
J: Also wenn sie jetzt noch eins machen, haben sie 6 Punkte.
P: Richtig!
J: Aber dann rechnen die falsch!

P: Nein, nein! Lauter Fouls!

P: Oh Gott ey, nach jedem son Ding hätt ich hier komplett (über Neuer) …
J: … hätt ich mir alle Rippen gebrochen.
J: Boa, nach jedem Fake-Foul würd ich mir denken: „Waaah, bitte glaubt’s mir!“
P: Jaaa, ich auch. Aber wir müssen ja.
P: Is immer schlecht für’s Grimm, wenn’s im Öffentlichen übertragen wird, weil dann müssen sie nicht ins Grimm.
P: Schreibst das jetzt auf?
J: Hm :)

J: Franzl und sie mampfen.
P: Ja, die sehn sich ja bissl ähnlich, find ich.
J: Sagt man ja auch. Dass man sich immer ähnlicher sieht, je länger man zam ist.
P: Wär interessant.

P: Di Maria heißt der. Di Maria mit zwei Mann hat der gesagt. Wasn da loooos!
J: Ich schmeiß mich weg.

P: Ich würd’ mal gern wissen, wie viel die in einem Spiel laufen!
J: Ich hab’ gehört, einmal um den Erdball!
P: Alle zusammen?
J: Nee, jeder. Das sind ja 90 Minuten, in denen die nur …
P: ?
J: Pfff. Hihi :)
P: Juuuliiii!
P: Aaah!

P: Beschrei’s nicht! (Über den Kommentator)
J: In der Pause können wir zu „Let’s Dance“ schauen!
P: Oooh jaaa!

Oh Gott. Ich liebe unsere kurze WG!

April 23rd, 2012

Aber schön ist es nicht ohne dich.

Nur ganz kurz, weil man dazu einfach nicht mehr sagen braucht …

Philipp Poisel mit acht Mannen und Alin Coen im Herkulessaal, restlos ausverkauftes Sitzkonzert, wir in Reihe vier, vor uns ein freier Platz, der Knaller.

April 18th, 2012

Damaged!

So, i bin zruck, dahaoam, back! Ohne back aber. Der ist kaputt. Wurscht. Mehr morgen, a bisserl was derweil hier, keine Ahnung, warum ich jetzt bayerisch schreibe. Amen.